Die besondere Brisanz: Upsi – das nennt man wohl einen klassischen Fehlstart. Mit 41 Punkten Unterschied unterlag RASTA Vechta am ersten Spieltag den Bamberg Baskets. Das 67:108 war die höchste Niederlage eines Teams gegen ein anderes Team als den FC Bayern Basketball seit 2024 (damals gewann Berlin gegen Tübingen mit 112:69). Für Vechta war es die zweithöchste Niederlage in der Beletage, 2017 gab es ein 57:101 gegen München. Philipp Herkenhoff war übrigens Teil beider Vechta-Teams und dürfte deshalb besonders darauf erpicht sein, diesen Start in die Saison mit einem Sieg vergessen zu machen.
Status quo: Auch die Frankfurter unterlagen im ersten Saisonspiel, allerdings ungleich knapper und nach einer ordentlichen Leistung in Berlin. Der erste Sieg der Spielzeit lässt deshalb bei beiden Klubs noch auf sich warten.

Duell im Fokus: Tibor Pleiß ist 2,18 Meter groß, was bedeutet, dass die meisten Menschen weit zu ihm aufschauen müssen, wenn sie nicht gerade Basketballprofis sind. Allerdings: Auch bei den Frankfurtern müssen viele den Kopf in den Nacken legen, um den zweifachen EuroLeague-Champion zu sehen, denn mit Till Pape war der längste Frankfurter in der ersten Fünf gegen Berlin nur 2,06 Meter groß. Es würde nicht überraschen, wenn Christian Held den Ball das ein oder andere Mal öfter den Ball unter den Korb zum Langen geben würde.
Zahlen, bitte: 9/36 und 6/24 – beide Teams verbuchten zum Saisonstart jeweils nur 25 Prozent Trefferquote aus dem Dreierbereich, was beide sicher gerne verbessern würden. Achja, und dazu hatte Vechta 30 Ballverluste. Nicht gut!
Die ewige Bilanz: In 15 Spielen gab es zehn Frankfurter und fünf Vechtaer Siege.
Was die KI meint (ChatGPT): „Mein zentraler Beobachtungspunkt: Vechta muss seine Ballverluste drastisch reduzieren und Mintz’ Penetration kontrollieren. Frankfurt wiederum darf nicht erneut nach einer guten ersten Hälfte den Rhythmus verlieren. Wenn die Skyliners reboundstark bleiben und Vechta zu schwierigen Würfen zwingen, haben sie gute Chancen auf den ersten Saisonsieg.“
Am Rande der Bande: Gegen Bamberg fehlten bei Vechta Tommy Kuhse, D’Mitrik Trice und Kihei Clark, dazu fällt Lamin Sabally noch länger aus.
Im Blick des Bundestrainers: Nelson Weidemann verstärkt derzeit die Vechtaer, hat aber eine recht kurzfristige Ausstiegsklausel im Vertrag. Gegen Bamberg verbuchte er zwei Zähler, leistete sich aber auch acht Ballverluste. Da wird man sicher von DBB-Seite hinschauen, wie er das gegen Frankfurt wiedergutmachen will.
Alte Bekannte: Timo Lanmüller spielte in der Saison 2024/2025 für Frankfurt, Radii Caisin wiederum lief in der Jugend, in der Regionalliga und in der ProA als Teil der Aufstiegsmannschaft 2018 für Vechta auf.
Livestream / Fernsehen: Die Partie wird Samstag ab 18:14 Uhr live hier bei Dyn übertragen. Kommentator ist Paul Gudde.















