ALBA BERLIN logo
FC Bayern München Basketball logo
BMA365 Bamberg Baskets logo
Telekom Baskets Bonn logo
Fitness First Würzburg Baskets logo
ratiopharm ulm logo
RASTA Vechta logo
VET-CONCEPT Gladiators Trier logo
ROSTOCK SEAWOLVES logo
MHP RIESEN Ludwigsburg logo
EWE Baskets Oldenburg logo
NINERS Chemnitz logo
SYNTAINICS MBC logo
Veolia Towers Hamburg logo
SKYLINERS logo
Science City Jena logo
Phoenix Hagen logo
Basketball Löwen Braunschweig logo
Home/Newscenter/Duell zweier Playoff-Teams: Trier empfängt Bonn zum immer hitzigen Derby

VorberichteDuell zweier Playoff-Teams: Trier empfängt Bonn zum immer hitzigen Derby

23. September 2026
Die VET-CONCEPT Gladiators Trier, zuletzt als Aufsteiger das Viertelfinale erreicht, sind im immer hitzigen Derby gegen den letztjährigen Halbfinalisten Telekom Baskets Bonn zum ersten BBL-Heimspiel direkt in der Bringschuld. Denn den Saisonauftakt beim letztjährigen sportlichen Absteiger Basketball Löwen Braunschweig hatte sich Trier anders vorgestellt: Mit 107:116 hatten die Trierer vor den Augen von Löwen-Gesellschafter Dennis Schröder das Nachsehen und offenbarten damit behoben geglaubte defensive Lücken.

Die besondere Brisanz: Die VET-CONCEPT Gladiators Trier, zuletzt als Aufsteiger das Viertelfinale erreicht, sind im immer hitzigen Derby gegen den letztjährigen Halbfinalisten Telekom Baskets Bonn zum ersten BBL-Heimspiel direkt in der Bringschuld. Denn den Saisonauftakt beim letztjährigen sportlichen Absteiger Basketball Löwen Braunschweig hatte sich Trier anders vorgestellt: Mit 107:116 hatten die Trierer vor den Augen von Löwen-Gesellschafter Dennis Schröder das Nachsehen und offenbarten damit behoben geglaubte defensive Lücken. Die Trierer, in der Vorbereitung ungeschlagen, hatten mit EJ Onu und Justin Simon die beiden besten Verteidiger der vergangenen Saison verpflichtet – gegen selbstbewusst aufspielende Braunschweiger hatte das freilich (noch) nichts genützt. 

Status quo: Während die Trierer also ihren Saisonauftakt in den Sand setzten, konnten die Telekom Baskets vor 5.221 Zuschauenden einen ungefährdeten 96:72-Heimsieg gegen die Veolia Towers Hamburg feiern. Mit 25 Punkten (7/9 Dreier), sechs Rebounds und drei Assists war der neue Spielmacher John-Michael Wright der überragende Mann bei den Rheinländern und schaffte es zu Recht in die Starting Five des ersten Spieltags. Ausführliche Teamvorschauen zum Saisonstart gibt es über Trier hier und über Bonn hier…

John-Michael Wright (rechts) ist mit seinen Bonnern in Trier zu Besuch. (Foto: Sebastian Derix)

Duell im Fokus: Wright, der gegen Hamburg von der Bank kam, hatte also für sein neues Team einen Auftakt nach Maß. Triers Rückkehrer Eli Brooks konnte sich dagegen angesichts der Pleite gegen Braunschweig nicht so recht über seine guten individuellen Werte freuen (15 Punkte, drei Rebounds, sieben Assists). Angesichts seiner offensichtlichen Qualitäten aus der Distanz könnte sich Wright auch ein packendes Duell mit Triers Jordan Roland liefern: Der beste Offensivspieler der vergangenen Saison erzielte in Braunschweig 26 Punkte und traf fünf von zwölf Distanzwürfen. 

Ein weiteres schönes, wenn auch nicht positionsgetreues Duell ist das Aufeinandertreffen der EuroCup-Sieger 2024 mit Paris Basketball – Justin Simon auf Trierer, Michael Kessens und Leon Kratzer auf Bonner Seite. Die beiden Big Men hatten bereits ein Jahr zuvor gemeinsam mit Bonn die Champions League gewonnen.

Zahlen, bitte: Bonn traf gegen Hamburg 48 Prozent seiner Dreier. Zudem leisteten sich die Gastgeber im gesamten Spiel nur sechs Ballverluste – und davon lediglich einen (!) in den ersten 20 Minuten.

Die ewige Bilanz: Knapp mit 30-26 liegt Bonn bei der ewigen Bilanz vor den Trierern. In der vergangenen Saison standen sich beide Rivalen sogar dreimal gegenüber: Im Pokal-Achtelfinale und im Hinspiel setzten sich die Gladiators durch, im Rückspiel revanchierten sich die Bonner.

Am Rande der Bande: Bei den Trierern fehlte in Braunschweig Behnam Yakhchali im Kader, die Baskets traten gegen Hamburg ohne die verletzten Tylan Birts und Kur Jongkuch an.

Im Blick des Bundestrainers: Kann Leon Kratzer weiter Werbung in eigener Sache betreiben? Bei den jüngsten beiden Länderspielfenstern zählte der Center zum Kader und fand sich bisweilen sogar in der Starting Five wieder. Auch Joel Aminu und Bennet Hundt wissen, wie es ist, den Adler auf der Brust zu tragen. Trier hat mit Marco Hollersbacher und Moritz Krimmer zwei verhältnismäßig junge Forwards im Kader, die zumindest perspektivisch auf den Spickzettel von Bundestrainer Alex Mumbru rutschen könnten…

Alte Bekannte: Wie beim Duell im Fokus erwähnt, spielte Justin Simon 2023/24 gemeinsam mit den heutigen Bonner Centern Michael Kessens und Leon Kratzer für Paris Basketball. Das Trio gewann mit den Franzosen den EuroCup. Eine noch längere gemeinsame Vergangenheit verbindet Marco Hollersbacher und Joel Aminu. Beide standen von 2017 bis 2020 gemeinsam für Phoenix Hagen auf dem Parkett. In Bamberg liefen sich vergangene Saison Bonns Patrick Heckmann und die Trierer Neuverpflichtungen aus Bamberg – Austin Crowley, EJ Onu und Moritz Krimmer – über den Weg. Heckmann absolvierte für den späteren Pokalsieger als Ersatz für den verletzten Krimmer sieben Partien, ehe er sich Bonn anschloss. In Ulm waren Heckmann und Krimmer von 2019 bis 2021 Vereinskollegen. Auch aus der deutschen Nationalmannschaft kennen sich einige Akteure: Triers Bennet Hundt gehörte unter anderem gemeinsam mit Patrick Heckmann, Michael Kessens und Leon Kratzer zum DBB-Aufgebot. Auch Maik Zirbes und Kratzer standen bereits gemeinsam im Kader der Nationalmannschaft. Eine besondere Beziehung zu Bonn besitzt zudem Triers Headcoach Jacques Schneider: Der 34-Jährige wurde in Bonn geboren, besuchte als Kind Spiele der Telekom Baskets und lief später selbst für deren Regionalligateam auf. 

Was die Lokalpresse schreibt: Über die neue Saison und die Herausforderung des europäischen Wettbewerbs sprach der Trierer "Volksfreund" mit Torsten Herz, Hauptgesellschafter der Vet-Concept Gladiators, und Florian Hosseini-Görge, Geschäftsführer des Clubs (Paywall).

Was die KI meint (ChatGPT) – Wie viele Dreier trifft Bonns John-Michael Wright nach seinen sieben gegen Hamburg nun gegen Trier? „Ich würde nach dem 7/9 gegen Hamburg nicht mit einem weiteren Siebener-Spiel rechnen. Mein Tipp für Freitag in Trier: Drei Dreier von Wright, bei ungefähr sieben bis neun Versuchen. Warum? Die 77,8 Prozent gegen Hamburg waren außergewöhnlich. Wright kam auf 25 Punkte in nur 23:33 Minuten und traf damit aktuell mehr Dreier als jeder andere BBL-Spieler in einem Saisonspiel. Trier dürfte deshalb deutlich stärker darauf vorbereitet sein, ihn von der Dreierlinie wegzunehmen.“

Bewegte Bilder vom gelungenen Saisonauftakt der Telekom Baskets Bonn gibt es hier zu sehen.

Livestream / Fernsehen: Die Partie wird am Freitag, 25.09.2026, ab 18:15 Uhr live hier bei Dyn übertragen. Kommentator vor Ort ist Florian von Stackelberg.