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NachberichteKlarer 95:75-Erfolg gegen den Meister: Big Man EJ Onu führt Trier gegen ALBA zum Sieg

10. Oktober 2026
Die VET-CONCEPT Gladiators Trier bezwingen den deutschen Meister aus Berlin am Ende deutlich mit 95:75 und feiern den vierten Saisonsieg. Für die Albatrosse ist hingegen die dritte Niederlage in der Liga in Serie. Zusammen mit München führen die Moselstädter die Tabelle an.

Die VET-CONCEPT Gladiators Trier bezwingen den deutschen Meister aus Berlin am Ende deutlich mit 95:75 und feiern den vierten Saisonsieg. Für die Albatrosse ist es hingegen die dritte Niederlage in der Liga in Serie. Zusammen mit München führen die Moselstädter die Tabelle an.

Wendepunkt: Gab es keinen. Trier lag von Beginn an vorn, ALBA konnte kein einziges Mal während der 40 Minuten in Führung gehen. Über 10:0 (3. Minute) und 19:10 (7.) hieß es nach dem ersten Viertel 31:24 für die Moselstädter, zur Pause betrug der Vorsprung nur noch 50:47. Als Jack Kayil einen Dreier zum 52:52-Ausgleich (22.) traf, hätte das Momentum zugunsten der Albatrosse kippen können, aber EJ Onu sorgte mit zehn Punkten in Folge zum 60:54 (24.) dafür, dass die Gladiators die Deutungshoheit über die Partie behielten. Die Vorentscheidung war dann zu Beginn des letzten Viertels gefallen, als Onu einen Wurf der Berliner spektakulär blockte, ehe er im nächsten Angriff ebenso spektakulär per Alley-oop zum 78:62 punktete.

Duell im Fokus: Während Onu als Topscorer und Spielmacher Eli Brooks mit Speed und spektakulären Dribblings glänzten, verrichtete Justin Simon wieder einmal unaufgeregt seinen Job und kam auf neun Punkte, drei Rebounds, sechs Assists und zwei Steals. Sein Pendant auf Berliner Seite, Small Forward Joe Wieskamp, konnte der Partie trotz zwölf Punkten und sieben Rebounds nicht seinen Stempel aufdrücken.

Justin Simon und die VET-CONCEPT Gladiators Trier bezwangen Meister ALBA klar mit 20 Punkten Differenz. (Foto: Eibner-Pressefoto/Alexander Neis)

Zahlen, bitte: 22 Assists bei Trier, nur 13 bei ALBA sind ein Grund für den am Ende deutlichen Sieg der Gladiators, die im Laufe der Partie auch das Rebound-Duell noch ausgeglichen (35:35) gestalten konnte, nachdem die Gäste hier in der ersten Halbzeit überlegen waren.

Meilensteine: Justin Simon knackte die Marke von 200 bei den Steals, Malte Delow passierte die Marke von 1.500 Punkten.

Spieler der Partie: EJ Onu lieferte mit 18 Punkten und zehn Rebounds (Effektivität 29) ein Double-Double mit einem Season-High bei den Punkten (zuvor 15) und einem Career-High bei den Rebounds (zuvor neun) ab.

Die Deutschen: Marten Linßen (7 Punkte / 3 Rebounds), Moritz Krimmer (6/3) und Marco Hollersbacher (5/3) waren die Besten auf Trierer Seite, bei ALBA kam Jack Kayil auf elf Punkte und fünf Assists, Malte Delow schrammte mit elf Punkten und neun Rebounds knapp an einem Double-Double vorbei.

Am Rande der Bande: … saß neben 5.400 Zuschauenden in der Trierer SWT Arena auch Terrell Harris. Die Nachverpflichtung der Gladiators griff noch nicht aktiv ins Geschehen ein.

In Zivil: Bei Trier setzten wie zuletzt der Ex-Berliner Bennet Hundt und Clayton Guillozet aus; Maik Zirbes wärmte sich zwar mit dem Team auf, wurde von Headcoach Jacques Schneider jedoch nicht eingesetzt. ALBA musste weiterhin auf Point Guard Martin Hermannsson und Center Norris Agbakoko verzichten.

Sonstiges: Die Trierer liefen erstmals in schwarzen Sondertrikots auf, die die Weinregion an der Mosel repräsentieren sollen.

Wie geht’s weiter: Trier reist am Mittwoch zu seinem ersten Europe-Cup-Auswärtsspiel bei Promitheas Patras BC; am 18. Oktober steht das Achtelfinale im Netto BBL Pokal bei den SKYLINERS in Frankfurt. Für ALBA geht es am Dienstag mit einem Heimspiel in der Basketball Champions League gegen Igokea M:Tel weiter, ehe es am Montag, 19. Oktober, im Achtelfinale des Netto BBL Pokals zur Neuauflage des jüngsten Pokalfinales bei den BMA365 Bamberg Baskets kommt.

Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.