Die Basketball Löwen Braunschweig bleiben im dritten Spiel ungeschlagen, RASTA Vechta im vierten Spiel sieglos. Dabei geben die Gäste die Führung im Niedersachsen-Duell nicht einmal aus der Hand und präsentieren sich als starkes Team.
Spielverlauf: Die Löwen führten von Beginn an, und mit zwei erfolgreichen Dreiern in Folge machten Tajh Green und Felipe Haase früh im letzten Viertel den Deckel auf den Sieg. Damit brachten sie ihr Team nicht nur erstmals zweistellig, sondern direkt mit 15 Punkten in Führung (75:60), was reichte, um den Sieg über die Zeit zu bringen.
Duell im Fokus: Statt unter dem Korb Tibor Pleiß und Zaba Bangala, lieferten sich vor allem die Scorer auf dem Flügel ein heißes Duell. Lloyd Pandi und Sheldon Edwards führten ihr Team mit 19 und 16 Punkten an. Dabei glänzte Edwards mit vier getroffenen Dreiern bei acht Versuchen. Pandi packte zu seinen Punkten noch sechs Rebounds dazu.
Spieler der Partie: Bei Braunschweig punkteten alle zehn eingesetzten Spieler; fünf zweistellig, einer davon war Green. Er kam auf 15 Punkte und vier Rebounds, reihte sich aber ein in eine starke Teamleistung der Löwen.

Zahlen, bitte: Von draußen ging bei Vechta nur sehr wenig; neun Dreier versenkte man, drückte aber 41-mal aus der Distanz ab (22 Prozent Dreierquote). Braunschweig traf die Dreier mit zwölf Treffern aus 39 Versuchen (40 Prozent) deutlich besser. Da half RASTA die Überlegenheit beim Offensivrebound nichts, auch wenn man dort mit 24 eingesammelten Fehlwürfen fast doppelt so gut dastand wie die Löwen mit 13.
Die Deutschen: Ferdinand Zylka steuerte elf Punkte und fünf Assists bei. Auch Benjamin Schröder zeigte mit sieben Punkten und sechs Rebounds vollen Einsatz. Dabei stopfte der Flügelspieler früh im Spiel sehenswert. Tibor Pleiß war zwar nicht spielentscheidend, aber trotzdem ein wichtiger Faktor für Vechta. Der Center legte mit 16 Punkten und zehn Rebounds sein zweites Double Double der laufenden Saison auf.
Rekordverdächtig: Mit dem Sieg in Vechta ist es für Braunschweig der beste Saisonstart in der ersten Liga seit 24 Jahren. Zuletzt legte der Klub – in der Saison 2002/03 noch als TXU Energie Braunschweig – sogar einen 6:0-Start hin, beendete die Saison damals auf Rang drei und erreichte das Playoff-Halbfinale. 2024/25 starteten die Löwen auch mit drei Siegen, allerdings war dabei ein Erfolg im Pokal eingerechnet.
In Zivil: Braunschweig fehlten die verletzten Eddy Edigin und Romario Holloway. Bei Vechta werden weiterhin Tommy Kuhse, Kihei Clark und Lamin Sabally schmerzlich vermisst.
Zurück im Trikot: Bei Braunschweig machte Gian Aydinoglu seinen ersten Saisoneinsatz in der easyCredit BBL und stand knapp zehn Minuten auf dem Parkett. Für Vechta gab D'Mitrik Trice sein Debüt und zeigte mit zehn Punkten in knapp 14 Minuten, dass er ein wichtiger Baustein im Team von RASTA sein kann.
Von wegen Trikot: Die waren beim Team von RASTA Vechta nicht wie gewohnt orange, sondern pink. Grund dafür war, dass der Klub ein "sichtbares Zeichen gegen Brustkrebs setzen" wollte.
Wie gehts weiter: Am Mittwoch startet RASTA Vechta gegen Spartak Office Shoes in die FIBA Champions League, bevor am Samstag ratiopharm ulm zu Gast ist. Die Basketball Löwen Braunschweig sind kommenden Samstag gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg im Einsatz.
Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.
















