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Home/Newscenter/Würzburg jetzt mit dem Heimvorteil gegen Bonn: Wer geht in der Serie in Führung?

VorberichteWürzburg jetzt mit dem Heimvorteil gegen Bonn: Wer geht in der Serie in Führung?

20. Mai 2026

Stand: Fitness First Würzburg Baskets (5) - Telekom Baskets Bonn (4) 1 - 1

Status quo: Nach dem offensiv-schwachen Auftaktspiel für die Telekom Baskets Bonn haben sie sich im zweiten Spiel mit 88 erzielten Punkten rehabilitiert. Mit Blick auf die Saisonstatistiken dürfte Bonn auf lange Sicht die Nase vorn haben, wenn es darum geht, die Spiele in der Offensive zu entscheiden. Das zeigte auch das erste Spiel, in dem die Fitness First Würzburg Baskets mit nur 54 Gegenpunkten eben vor allem defensiv ein Zeichen setzten.

Die besondere Brisanz: Die Serie ist ausgeglichen, aber Würzburg hat den Heimvorteil geklaut und nun die große Chance, sich einen Matchball vor eigenen Fans zu erspielen. Natürlich kann auch Bonn Auswärtssiege einfahren; in der Saison gewann zudem jeweils das Auswärtsteam. Gründe für das bisherige Unentschieden in der Serie und was es für die weiteren Spiele bedeuten kann, darauf wirft Experte Stefan Koch in seiner aktuellen Kolumne "Kochs Nachschlag" (hier zu lesen) einen Blick.

Was wir bisher gelernt haben: Der Schlüssel für Würzburg - bzw. für diese Serie - liegt in der Defensive, wie auch die aktuelle Ausgabe der Fundamentals herausstellt. Im ersten Spiel ließen sie nur 54 Punkte zu, im zweiten zeigten die Bonner, wozu sie offensiv fähig sind. Acht Spieler punkteten, vier von ihnen zweistellig – und diese vier machten je mindestens 15 Punkte, trotz schwacher Dreierquote.

Duell im Fokus: Nationalspieler Joel Aminu ist bisher der Mann, den es bei Bonn zu stoppen gilt. Er war mit 12 und 16 Punkten in beiden Spielen Topscorer seines Teams. Dabei ist bekannt, dass der Flügelspieler gerne von außen abdrückt. Würzburgs Spiel ist ohnehin etwas Flügel-orientierter. Da überrascht es wenig, dass Jonathan Stove und Davion Mintz mit 19 und 17 Punkten im letzten Spiel auftrumpften. Sie kamen zusammen auf sechs getroffene Dreier; somit steht also wohl eine weitere Runde der Scharfschützen bevor.

Zahlen, bitte: Die überschaubare Wurfquote aus der Distanz ist bei den Telekom Baskets keine Überraschung. Über die gesamte reguläre Saison netzten sie nur 27,2 Prozent aus der Distanz, so wenig wie kein anderes Team. Immerhin verbesserten sie sich in der Serie von 21,7 Prozent im ersten Spiel auf 28 Prozent im zweiten. Auch Würzburg verbesserte sich von Spiel zu Spiel mit 23,3 und 37,9 Prozent. Dazu war es offensiv bei den Unterfranken viel Stückwerk; nur sieben Körbe im zweiten Spiel wurden nach Assist erzielt, Bonn kam auf satte 20 Assists.

Rekordverdächtig: Die sieben Assists waren für Würzburg ein neuer Tiefstwert in dieser Saison, genauso wie nur ein einziger Steal im gesamten Spiel.

Brae Ivey (mit Ball) und seine Würzburger treten nun zweimal zu Hause gegen Bonn an. (Foto: Sebastian Derix)

Noch mehr Zahlen: Unser Experte Stefan Koch hat es in seiner Kolumne „Kochs Nachschlag“ mit Blick auf dieses Duell vorhergesagt: „Ein entscheidender Faktor dürfte für die Würzburger der Rebound werden, denn Bonn ist trotz schwacher Quoten sehr erfolgreich, weil sie die mit Abstand beste Offensiv-Rebound-Mannschaft der Liga stellen. Schafft es der Hauptrundenfünfte, das defensive Brett zu kontrollieren, hat er gute Chancen.“ Und so kam es: Würzburg dominierte im ersten Spiel am Brett, gewann das Rebound-Duell mit 46:36 und bremste Bonn am offensiven Brett aus. Im zweiten Spiel griff Bonn mit 39:32 mehr Rebounds ab - und so auch den Sieg.

Die ewige Bilanz: 30-mal standen sich Bonn und Würzburg bislang gegenüber, 17 Spiele entschieden die Franken für sich. Es ist nun das erste Mal, dass beide Klubs in den Playoffs aufeinandertreffen, und dabei steht es 1:1.

Meilensteine: Mit seinem nächsten Punkt macht Aminu die 1.000 in der easyCredit BBL voll. Der nächste Defensivrebound ist für Michael Kessens der 750.

Im Blick des Bundestrainers: Neben Aminu machte auch Kessens mit 15 Punkten und sechs Rebounds eine starke Partie.

Fernsehen / Livestream: Die Partie wird am Freitag ab 20:15 Uhr live hier bei Dyn übertragen, wo es jetzt auch den Playoff-Pass gibt (hier die Details zum Angebot). Kommentator ist Chris Schmidt, als Experte Akeem Vargas dabei.