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Home/Newscenter/Trier ohne Chance: Titelverteidiger Bayern zieht mit souveränem Sieg ins Halbfinale ein

NachberichteTrier ohne Chance: Titelverteidiger Bayern zieht mit souveränem Sieg ins Halbfinale ein

23. Mai 2026
Für Aufsteiger VET-CONCEPT Gladiators Trier ist die Saison in der easyCredit BBL beendet. Die Moselstädter verlieren im dritten Spiel der Viertelfinalserie gegen den FC Bayern Basketball überdeutlich mit 62:99. Für den Titelverteidiger geht es im Halbfinale gegen Bonn oder Würzburg weiter.

Für Aufsteiger VET-CONCEPT Gladiators Trier ist die Saison in der easyCredit BBL beendet. Die Moselstädter verlieren im dritten Spiel der Viertelfinalserie gegen den FC Bayern Basketball überdeutlich mit 62:99. Für den Titelverteidiger geht es im Halbfinale gegen Bonn oder Würzburg weiter.

Endstand: FC Bayern Basketball (1) – VET-CONCEPT Gladiators Trier (8) 3-0

Spielverlauf und Wendepunkt: Vor dem dritten Spiel zwischen den VET-CONCEPT Gladiators Trier und dem FC Bayern Basketball war die große Frage, ob der Aufsteiger sich noch einmal würde zurückmelden können. 5.400 Fans sorgten für ein ausverkauftes Haus und brachten die Hoffnung mit in die Arena, zumindest noch ein zweites Heimspiel im Viertelfinale erleben zu dürfen.

Doch schon in der zweiten Minute gab es einen großen Stimmungsbremser, denn Triers Steven Ashworth verletzte sich und musste unter großen Schmerzen vom Parkett getragen werden. Sportlich hielten die Trierer immerhin bis zum 24:25 mit, bevor die Münchner zwei Gänge hochschalteten und sich bis zur Halbzeitpause humorlos auf 57:33 absetzten.

Bei allem Respekt: Der Nachmittag war damit entschieden. Die Bayern konnten munter durchrotieren und Kräfte schonen für die nächste Playoffrunde. Die Trierer holten sich unterdessen den verdienten Applaus für eine starke Saison ab.

Spieler der Partie: Da Headcoach Svetislav Pesic die Tiefe seiner Bank ausnutzte, stach keiner seiner Münchner Spieler übermäßig heraus. Allemal erwähnenswert war aber die sehr gute Leistung von Nationalspieler Oscar da Silva, der 20 Punkte markierte und neun seiner 14 Feldwürfe versenkte.

Oscar da Silva war Topscorer des Nachmittags. (Foto: Eibner / Alexander Neis)

Zahlen, bitte: Mit 50:26 dominierten die Gäste das Reboundverhältnis überdeutlich.

Die Deutschen: Neben da Silva kam auch Andi Obst bei den Bayern mit 16 Punkten auf einen zweistelligen Wert, bei Trier avancierte Marco Hollersbacher mit 14 Zählern zum Topscorer; damit stellte er seine persönliche Saisonbestmarke ein.

Was wir in dieser Serie gelernt haben: Der Titelverteidiger ist der Topfavorit auf die Deutsche Meisterschaft. An diesem Eindruck hat das Viertelfinale nichts geändert, wenngleich Liganeuling Trier kein Duell auf Augenhöhe liefern konnte. Die Aufgabe wird im Halbfinale mutmaßlich eine gute Portion schwieriger, doch die Bayern scheinen dafür gerüstet zu sein.

Am Rande der Bande: Dem tiefen Kader des FC Bayern war erneut nicht anzumerken, dass gleich fünf Spieler verletzungs- oder rotationsbedingt außen vor blieben: Rokas Jokubaitis, Stefan Jovic, Kamar Baldwin, David McCormack und Leon Kratzer waren nicht dabei.

Sonstiges: Justinian Jessup feierte in Trier nicht nur einen Sieg, sondern auch seinen 28. Geburtstag. Wir gratulieren!

Wie geht’s weiter: Für Aufsteiger Trier ist die Saison 2025/26 beendet, für den FC Bayern Basketball geht es im Halbfinale weiter. Gegner ist entweder Bonn oder Würzburg, nach dem dritten Spiel liegen die Telekom Baskets mit 2:1 in Führung (Spiel vier steigt am Sonntag um 16:30 Uhr).  

Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.