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Home/Newscenter/Sieg in Heidelberg ist Pflicht: Vechta braucht Punkte für den Einzug in die Play-Ins

VorberichteSieg in Heidelberg ist Pflicht: Vechta braucht Punkte für den Einzug in die Play-Ins

09. Mai 2026

Kampf um die Postseason: Mehr Spannung geht kaum. RASTA Vechta geht mit einer Bilanz von 16 Siegen und 17 Niederlagen in das letzte Hauptrundenspiel bei den Basketball Löwen Braunschweig, in Oldenburg, Chemnitz, Rostock und Trier weisen vier andere Teams die gleiche Bilanz auf. Und auch die Ludwigsburger (17-16) stehen noch nicht sicher in den Play-Ins. Wie unser Tabellenrechner zeigt, kämpfen also sechs Teams um die vier Play-In-Plätze, heißt für Vechta: Ein Sieg in Heidelberg ist Pflicht. Dann würden die Vechtaer mindestens Zehnter werden, bei einer Niederlage verpassen sie in 18 von 32 möglichen Konstellationen (56 Prozent) die Play-Ins. Sollten alle sechs Konkurrenten ihre Spiele gewinnen, würde Vechta als Achter die Hauptrunde beenden.

Die besondere Brisanz besteht aus Heidelberger Sicht darin, dass die Partie gegen Vechta die vorerst letzte in der Beletage ist. Die Academics stehen seit dem vorletzten Spieltag als Absteiger fest – nachdem sie in der vergangenen Saison noch die Playoffs erreicht hatten. Das ist außergewöhnlich, seit die Liga 1975 erstmals eingleisig wurde, stiegen nur vier Vereine ab, die in der Saison vorher die Postseason erreicht hatten – darunter war kurioserweise auch schon Heidelberg:

  • BG Göttingen (2011 im Viertelfinale, 2012 abgestiegen)
  • SG Braunschweig (1993 im Viertelfinale, 1994 abgestiegen)
  • Steiner Bayreuth (1991 im Halbfinale, 1992 abgestiegen)
  • USC Heidelberg (1979 Sechster der Endrunde, 1980 abgestiegen)

Status quo: Vechta hätte im engen Rennen um die Play-Ins mit einer noch besseren Ausgangsposition in den letzten Spieltag gehen können, doch zu Hause setzte es eine 78:90-Niederlage gegen den direkten Konkurrenten aus Rostock. Eines der heißesten Teams der Liga kühlte mit nur 78 Zählern ab. Die Heidelberger hätten in ihr Heimspiel gegen Vechta auch mit Chancen auf den Klassenerhalt gehen können, doch ein 20-Punkte-Vorsprung in Jena reichte nicht aus, um den Abstieg zu verhindern, am Ende stand eine dramatische 79:81-Niederlage nach Verlängerung zu Buche.

Alonzo Verge (rechts) kämpft nicht nur um die Postseason, sondern auch um die Topscorer-Krone. (Foto: Christian Becker)

Duell im Fokus: Ja, für Heidelberg geht es sportlich um nichts mehr, aber wenn sich ein Spieler anständig verabschieden will, dann Niklas Würzner. Der gebürtige Heidelberger, dessen Vater Oberbürgermeister der Stadt ist, stemmte sich in den letzten Wochen gegen den Abstieg. Würzner wurde zuletzt in die Startformation beordert, setzte dabei auch offensiv Akzente und erzielte in den vergangenen drei Spielen 10,7 Zähler, 5,0 Rebounds und 4,7 Assists – deutlich bessere Werte als seine Saisondurchschnittswerte. Gegen Vechta dürfte der Guard aber wieder defensiv gefragt sein – denn auf der Gegenseite wird es Würzner mit Alonzo Verge Jr. zu tun bekommen, der bei der Wahl zum besten Offensivspieler der Liga hinter Jordan Roland und Chris Clemons auf dem dritten Platz landete. Nach nur 13 Punkten gegen München und zwölf Zählern gegen Rostock dürfte es Verge in den Wurffingern jucken, denn …

Zahlen, bitte: … Vechtas Guard hat die Chance, an die Topscorer-Krone zu greifen. Aktuell steht Verge bei 18,2 Zählern und als zweitbester Scorer der Liga nur 0,2 Punkte hinter Clemons, heißt auch: Bleibt Clemons am letzten Spieltag bei seinem Saisonschnitt, müsste Verge gegen Heidelberg 26 Zähler auflegen, um den Liga-Topscorer zu stellen.

Das Hinspiel: Beide Teams treffen am letzten Spieltag aufeinander, beide Teams taten dies auch am ersten Spieltag. Den 86:76-Heimsieg am 27. September vergangenen Jahres machte Vechta durch einen 13:1-Lauf Anfang des vierten Viertels perfekt. Alonzo Verge zeigte mit 22 Punkten, vier Rebounds und sieben Assists schon damals, dass er ein Kandidat auf die Auszeichnung zum besten Offensivspieler der Liga sein könnte.

Die ewige Bilanz: Damit gingen vier der bislang erst fünf Duelle in der Beletage an Vechta.

Am Rande der Bande saßen bei Heidelberg zuletzt weiter die Guards DJ Horne und Kevin McClain, bei Vechta fehlte weiterhin Joschka Ferner, während Booker Coplin als siebter ausländischer Akteur aussetzen muss.

Fernsehen / Livestream: Die Partie wird am Sonntag ab 16.15 Uhr live hier bei Dyn übertragen. Kommentator ist Chris Schmidt.