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Home/Newscenter/Schwartz geht mit 39 Punkten und 14 Rebounds hart: Rostock landet in Vechta wichtigen Sieg im engen Rennen um die Play-Ins

NachberichteSchwartz geht mit 39 Punkten und 14 Rebounds hart: Rostock landet in Vechta wichtigen Sieg im engen Rennen um die Play-Ins

08. Mai 2026
Die ROSTOCK SEAWOLVES melden sich im engen Rennen um die Play-Ins zurück, setzen sich bei RASTA Vechta gegen einen direkten Konkurrenten mit 90:78 durch und gewinnen damit auch einen direkten Vergleich gegen Vechta. Beide Teams gehen mit der gleichen Bilanz in den letzten Spieltag, nach dem es sogar zu Dreier- bis Sechser-Vergleichen kommen könnte. D'Shawn Schwartz führt die Rostocker mit zwei Karrierebestwerten von 39 Punkten und 14 Rebounds an, dabei erzielt der Forward in der ersten Hälfte 13, in der zweiten Hälfte sogar 15 Rostocker Punkte in Serie.

Die ROSTOCK SEAWOLVES melden sich im engen Rennen um die Play-Ins zurück, setzen sich bei RASTA Vechta gegen einen direkten Konkurrenten mit 90:78 durch und gewinnen damit auch einen direkten Vergleich gegen Vechta. Beide Teams gehen mit der gleichen Bilanz in den letzten Spieltag, nach dem es sogar zu Dreier- bis Sechser-Vergleichen kommen könnte. D'Shawn Schwartz führt die Rostocker mit zwei Karrierebestwerten von 39 Punkten und 14 Rebounds an, dabei erzielt der Forward in der ersten Hälfte 13, in der zweiten Hälfte sogar 15 Rostocker Punkte in Serie.

Spielverlauf und Wendepunkt: Angeführt von Alonzo Verge Jr. erwischten die Hausherren den besseren Start und führten Mitte des ersten Viertels mit 17:8. Danach übernahm bei Rostock D'Shawn Schwartz: Der Forward erzielte innerhalb von dreieinhalb Minuten 13 Rostocker Punkte in Serie und brachte die Gäste in Führung. Schwartz war es auch, der Mitte des zweiten Durchgangs mit zwei Dreiern in Serie für die bis dato höchste Führung des Spiels verantwortlich zeichnete (31:45). Dank seiner 23 Punkte führte Schwartz die Gäste zur 57:41-Pausenführung.

Die Rostocker Verteidigung machte einen guten Job gegen eines der aktuell heißesten Teams der Liga: Kurz nach der Pause ließen die Gäste vier Minuten lang keinen Feldtreffer zu. Schwartz baute per Dreier Anfang des vierten Durchgangs die Führung auf 19 Zähler Differenz aus, dann kamen die Hausherren dank aggressiver Verteidigung im Spielaufbau zurück: Nach einem 9:0-Lauf war RASTA auf 69:79 herangekommen. Diese Drangphase stoppte … natürlich Schwartz per Dreier. Vier Minuten vor Spielende erhöhte der Forward erneut per Dreier auf 85:72 – damit hatte er 15 Rostocker Punkte in Serie erzielt und eigenhändig für sein Team den Vorsprung behauptet!

Aus Vechtaer Sicht konnte man sich bei D'Shawns Leistung nur Schwartz ärgern. (Foto: Christian Becker / pfbecker.de)

Kampf um die Postseason: Wie unser Tabellenrechner zeigt, bleibt das Rennen um die Play-Ins unglaublich spannend. Denn in Vechta, Oldenburg, Chemnitz, Rostock und Trier gehen gleich fünf Teams mit einer Bilanz von 16-17 in den letzten Hauptrundenspieltag, doch auch Ludwigsburg mit einem Sieg mehr auf dem Konto ist noch nicht sicher in den Play-Ins. Für Vechta und Rostock ist noch der siebte bis zwölfte Platz möglich, das heißt: Ja, es könnte am Ende wirklich auf seinen Sechser-Vergleich hinauslaufen.

Spieler der Partie: Hier geht kein Weg an D'Shawn Schwartz vorbei, der mit 39 Punkten und 14 Rebounds zwei Karrierebestwerte und damit sein erstes Double-Double überhaupt in der Beletage auflegte. Der Rostocker Forward traf dabei 14 seiner 20 Würfe aus dem Feld, inklusive sieben Dreier.

Rekordverdächtig: Damit sorgte Schwartz für die vierthöchste Punkteausbeute eines Spielers in dieser Saison, nur Oldenburgs Chris Clemons (52), Vechtas Tevin Brown (46) und Frankfurts Isaiah Swope (41) gelangen mehr Zähler in einer Partie. Zudem werden seine sieben versenkten Dreier nur von Chris Clemons übertroffen, der acht und neunmal in einem Spiel von Downtown erfolgreich war. Und Schwartz' Effektivitätswert von 43 ist hinter Brown (50) und Clemons (48) der dritthöchste der Saison.

Zahlen, bitte: Vechta hatte in sechs Partien nacheinander immer mindestens 90 Zähler aufgelegt, die Rostocker Verteidigung hielt RASTA bei 78 Zählern. Die Vechtaer kamen gegen die Seewölfe nur zu 42,2 Prozent aus dem Feld. Ein weiterer Schlüssel war die gute Arbeit an den Brettern, die Rostocker holten sich 21 Offensiv-Rebounds und erzielten so deutlich mehr Punkte nach zweiten Wurfchancen (24:8).

Meilensteine: Vechtas Philipp Herkenhoff traf zweimal aus dem Feld und steht nun bei 501 Feldtreffern.

Die Deutschen: Vechtas Tibor Pleiß kehrte nach zweimonatiger Verletzungspause zurück, stand zwar erstmal nur neun Minuten auf dem Parkett, setzte aber Anfang des vierten Viertels einige Akzente und kam am Ende auf neun Punkte sowie fünf Rebounds.

Am Rande der Bande: Bei Rostock fehlten neben den Langzeitverletzten Robin Amaize, Oshane Drews und Andy van Vliet auch TJ Crockett Jr.. Vechta musste weiterhin auf Joschka Ferner, zudem setzte Booker Coplin erneut als siebter ausländischer Profi aus.

Wie geht’s weiter: Vechta gastiert am letzten Spieltag der Hauptrunde am Sonntag beim Absteiger aus Heidelberg. Die Rostocker empfangen Hamburg. Damit treten beide Teams gegen Mannschaften an, für die es sportlich um nichts mehr geht - ein Vorteil im engen Rennen um die Play-Ins?

Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.