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Home/Newscenter/Playoffs, Play-Ins, Sommerpause - für Vechta und Rostock geht es noch um alles oder nichts

VorberichtePlayoffs, Play-Ins, Sommerpause - für Vechta und Rostock geht es noch um alles oder nichts

06. Mai 2026
RASTA Vechta und die ROSTOCK SEAWOLVES sind vor dem 33. Spieltag zwei der Clubs mit der größten Bandbreite der noch möglichen Schlussplatzierung. Unser Tabellenrechner sieht für RASTA (16-16 Siege) bestenfalls den fünften und schlimmstenfalls den zwölften Platz, während Rostock (15-17) noch Siebter respektive 14. werden könnte.

Kampf um die Postseason: RASTA Vechta und die ROSTOCK SEAWOLVES sind vor dem 33. Spieltag zwei der Clubs mit der größten Bandbreite der noch möglichen Schlussplatzierung. Unser Tabellenrechner sieht für RASTA (16-16 Siege) bestenfalls den fünften und schlimmstenfalls den zwölften Platz, während Rostock (15-17) noch Siebter respektive 14. werden könnte. Wir müssen kaum betonen, wie groß …

die besondere Brisanz dieses direkten Aufeinandertreffens ist. Für Rostock ist sie sogar noch ein bisschen größer, denn abseits der eigenen Resultate sind die Ostseestädter zusätzlich auf die Ergebnisse der Konkurrenz angewiesen. Vechtas Rechnung ist einfacher: Zwei eigene Siege reichen aus, um nicht mehr aus den Postseason-Rängen verdrängt werden zu können.

Status quo: The trend ist aktuell nur bei einem Club the friend. Vechta gewann acht der vergangenen zehn Spiele und war auch in München beim knappen 88:90 dicht an der Überraschung, während Rostocks 89:79-Erfolg gegen Jena zwar wichtig war, aber nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass sieben der vergangenen zehn Partien verloren gingen.

Duell im Fokus: Richten wir den Blick auf Vechtas Alonzo Verge, der sich am Freitagabend nicht nur direkten Duellen, sondern auch solchen aus der Ferne stellen muss. Mit 18,4 Punkten pro Partie ist er aktuell Zweiter der Topscorer-Liste unserer Liga – vor ihm liegt Chris Clemons (18,7), hinter ihm Jordan Roland, der jüngst zum besten Offensivspieler der Liga gekürt wurde (18,0). Kann Verge im Rennen um die Krone des besten Korbschützen gegen Rostock vorlegen? Das Leben könnte ihm auf Rostocker Seite beispielsweise DeAndre Lansdowne schwermachen, der dank seiner Routine vermutlich einige Tricks und Kniffe auf Lager hat, um den (aus seiner Sicht) Jungspund Verge auszubremsen – die beiden trennen immerhin rund neun Lebensjahre.

Kann sich Alonzo Verge (mit Ball) gegen DeAndre Lansdowne durchsetzen? (Foto: Erik Schwiderski)

Zahlen, bitte: Offensiv hat Vechta die Nase vorn, die durchschnittlich 90,1 Punkte pro Partie sind hinter Trier der zweitbeste Wert der Liga. Rostock kommt auf 83,0 Zähler (12.). RASTA weist zudem mit 37,9 Prozent die beste Dreierquote der Beletage auf, Rostock kommt nur auf 32,7 Prozent (13.). Bei den Rebounds wiederum haben die SEAWOLVES Vorteile: 42,1 pro Spiel sind Bestwert, Vechta ist Zwölfter mit 36,5.

Die ewige Bilanz: Von einem Traditionsduell auf Erstligaebene können wir (noch) nicht sprechen, seit 2023 gab es erst sechs Pflichtspiele. Vechta liegt mit 4-2 vorn und gewann unter anderem …

… das Hinspiel: Da setzten sich die Schützlinge von Headcoach Christian Held mit 91:87 durch und feierten den ersten Sieg nach vier vorangegangenen nationalen Niederlagen am Stück. Bei der erstmaligen Rückkehr Helds als Trainer an seine alte Wirkungsstätte brillierte Alonzo Verge mit 30 Punkten, zehn Assists und acht Rebounds und verfehlte nur knapp ein seltenes Triple-Double.

Meilensteine: Philipp Herkenhoff (Vechta) fehlen noch ein getroffener Wurf bis 500 und drei Rebounds bis 750. DeAndre Lansdowne (Rostock) benötigt noch drei Dreier bis 250. Tevin Brown (Vechta) fehlen noch vier Dreier bis 100, Owen Klassen (Rostock) würde mit zwölf Rebounds mit Elvir Ovcina (1.635 Rebounds, 12. Platz) gleichziehen.

Am Rande der Bande: Bei Rostock setzen weiterhin die Langzeitverletzten Robin Amaize, Oshane Drews und Andy van Vliet aus. Vechta spielte in München ohne Joschka Ferner, Tibor Pleiß und Booker Coplin (der im Hinspiel sein Debüt im RASTA-Trikot feierte).

Alte Bekannte: Christian Held war 2020/21 in Rostock zunächst Assistenztrainer unter Dirk Bauermann und stand von 2021 bis 2024 als Headcoach für die SEAWOLVES an der Seitenlinie. 2022 gelang ihm der Aufstieg in die Beletage, 2023 führte er den Club als Tabellenneunter ins Ziel. 2024 gelang der Klassenerhalt, im Anschluss trennten sich die Wege allerdings.

Was die Lokalpresse schreibt: Die Ostsee Zeitung lässt das Rostocker Spiel gegen Jena Revue passieren und geht dabei auch auf einen medizinischen Notfall auf der Tribüne ein.

Weise Worte: RASTA-Coach Christian Held erkannte in der knappen Niederlage in München trotz der Enttäuschung Positives für seine Mannschaft: „Ich denke, von der Intensität und von der Physis her, kam das heute einem Playoff-Spiel sehr nahe. Daher denke ich, dass das für und uns eine gute Erfahrung war.“

Fernsehen / Livestream: Die Partie wird am Freitag ab 18:15 Uhr live hier bei Dyn übertragen. Kommentator ist Sebastian Meichsner.