Science City Jena muss weiter um den Klassenerhalt kämpfen. Eine 79:89-Auswärtsniederlage bei den ROSTOCK SEAWOLVES verdirbt dem Aufsteiger den vorzeitigen Klassenerhalt. Die Rostocker stoppen ihren Negativtrend von fünf Niederlagen in Serie und fahren einen wichtigen Erfolg im Kampf um die Play-Ins ein.
Spielverlauf und Wendepunkt: Die Gastgeber begannen die Partie mit einem 14:2-Start in den ersten viereinhalb Minuten heiß, dabei punkteten fünf verschiedene Spieler. Und auch die Defensive funktionierte: Bei der 23:13-Führung nach dem ersten Viertel hatte die Rostocker Verteidigung Jena nur eine Quote von 23,5 Prozent aus dem Feld gestattet. Im zweiten Durchgang behaupteten die Rostocker ihre zweistellige Führung, weil sie hochprozentig am Korb abschlossen: 13 ihrer 16 Zweier (81,3 2P%) netzten sie in der ersten Hälfte ein.
Im dritten Viertel kamen die Gäste kurzzeitig auf sechs Zähler ran, nachdem Joe Wieskamp drei Dreier innerhalb von 58 Sekunden versenkt hatte. Doch zum Ende des Durchgangs lag Jena wieder mit zwölf Zählern Differenz zurück. Eine Aufholjagd blieb den Gästen verwehrt, weil sie in den ersten sechs Minuten des Schlussabschnitts nur fünf Punkte erzielten.
Abstiegskampf / Kampf um die Postseason: Jena verpasst es also, eigenhändig den Klassenerhalt vorzeitig zu sichern; verlieren Braunschweig und Heidelberg jedoch am 32. Spieltag, bleibt der Aufsteiger trotz der Niederlage erstklassig. Wie unser Tabellenrechner zeigt, befinden sich die Rostocker weiter mitten im Rennen um die Play-Ins, der siebte Rang ist noch möglich.
Zahlen, bitte: Rostock erzielte mit 36:26 mehr Punkte in der Zone, so wiesen die SEAWOLVES (60,6 2P%) eine deutlich bessere Zweierquote auf als Jena (43,2 2P%).

Spieler der Partie: Kassim Nicholson führte Rostock mit 17 Punkten und zehn Rebounds an, damit markierte der Flügelspieler sein erstes Double-Double der Saison. Bei Jena stemmte sich Joe Wieskamp mit einem Saisonbestwert von 32 Punkten, sieben Rebounds, vier Steals und zwei Assists gegen die Niederlage, der Power Forward stellte mit sechs Dreiern einen persönlichen Saisonbestwert ein.
Am Rande der Bande: Bei Rostock fehlten die Langzeitverletzten Robin Amaize, Oshane Drews und Andy van Vliet, bei Jena neben dem Langzeitverletzten Great Osobor auch Jakob Lang.
Wie geht’s weiter: Für die Rostocker steht am kommenden Freitag ein Duell gegen einen direkten Konkurrenten um die Play-In-Plätze an, wenn es nach Vechta geht. Jena empfängt am selben Tag zum womöglich entscheidenden Spiel um den Klassenerhalt den Vorletzten Heidelberg.
Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.

















