Die Telekom Baskets Bonn zeigen sich gut erholt von der Auftaktniederlage im Playoff-Viertelfinale. Am Montagabend gleichen sie die Serie gegen die Fitness First Würzburg Baskets durch einen 88:81-Heimsieg aus. Am Freitag geht es in Franken weiter.
Stand: Telekom Baskets Bonn (4.) - Fitness First Würzburg Baskets (5.) 1:1
Spielverlauf und Wendepunkte: Nach dem 54:69 in Spiel eins und den bekannten Problemen von der Dreierlinie gab es aufseiten der Telekom Baskets Bonn etwas Skepsis ob der offensiven Leistung. Diese erwies sich als unbegründet. Die Gastgeber kamen gut ins Spiel, setzten sich durch einen 7:0-Lauf zu Beginn des zweiten Viertels etwas ab. Aber die Franken hatten Antworten in petto, lagen nach zwei Freiwürfen von Brae Ivey mit 36:31 (17.) vorn. Es sollte ihre höchste Führung bleiben. Denn nach dem Seitenwechsel legten die homogenen Rheinländer vor allem im Angriff die entscheidende Schippe drauf. Die Würzburger Defensive, die in der ersten Partie noch so erstickend war, hatte keine Antworten mehr.
Duell im Fokus: Vor allem zu Anfang lieferten sich Joel Aminu und Johnathan Stove ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Der Bonner Guard kam über seine Qualitäten aus der Distanz, sein Würzburger Pendant zog unwiderstehlich zum Korb. Am Ende hatte der deutsche Nationalspieler 16 Punkte, vier Rebounds und drei Assists gesammelt, der mit seinem Team unterlegene US-Amerikaner 19 Zähler und fünf Boards.
Zahlen, bitte: Von außen fiel schon wieder nichts, nur sieben von 25 Dreiern (28 Prozent) verwandelten die Hausherren. Ausschlaggebend für ihren Sieg waren das mannschaftsdienliche Zusammenspiel (20:7 Assists) und der Vorteil bei den Punkten in der Zone (38:26).

Spieler der Partie: Neben Aminu waren auch Jeff Garrett und Grayson Murphy stark, den Topeindruck vermittelte jedoch Michael Kessens. Der Big Man überzeugte mit 15 effizienten Punkten und sechs Rebounds. In Korbnähe war Würzburg überfordert mit ihm.
Die Deutschen: Hinter Aminu und Kessens lieferte Patrick Heckmann (6 Punkte) für die Telekom Baskets ab. Bei den Gästen kam Eddy Edigin auf sechs Zähler und vier Rebounds, Lukas Herzog auf fünf Punkte.
Wie geht’s weiter: Am Freitag (20.30 Uhr) wechselt das Heimrecht der Serie, Spiel drei wird in Würzburg ausgetragen.
Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.


















