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Home/Newscenter/Nach dem Bamberg-Comeback im ersten Spiel: Kommt das Ulmer Serien-Comeback im zweiten Duell?

VorberichteNach dem Bamberg-Comeback im ersten Spiel: Kommt das Ulmer Serien-Comeback im zweiten Duell?

17. Mai 2026
Du darfst Bamberg nicht abschreiben – zwischenzeitlich 16 Punkte Vorsprung waren am Ende nicht genug für einen Ulmer Auswärtssieg im ersten Spiel. Erst kurz nach Beginn des Schlussviertels holten sich die Oberfranken erstmals die Führung, die sie dann bis zum Spielende nicht mehr abgaben.

Was wir bisher gelernt haben: Du darfst Bamberg nicht abschreiben – zwischenzeitlich 16 Punkte Vorsprung waren am Ende nicht genug für einen Ulmer Auswärtssieg im ersten Spiel. Erst kurz nach Beginn des Schlussviertels holten sich die Oberfranken erstmals die Führung, die sie dann bis zum Spielende nicht mehr abgaben.

Die besondere Brisanz: Die ist völlig klar: Gewinnen die Bamberger auch das zweite Spiel, haben sie drei Matchbälle zum Seriengewinn. Das werden die Ulmer um jeden Preis verhindern wollen.

Chris Ledlum (links) ist am Montag erneut gegen Bamberg gefordert. Gelingt Ulm der Ausgleich im Viertelfinale? (Foto: Sascha Walther)

Duell im Fokus: Im ersten Spiel haben sich zwei Matchups als entscheidend herauskristallisiert: Einerseits unter dem Korb das Duell der großen Forwards Demarcus Demonia und Chris Ledlum, das der Bamberger angesichts von 18 Punkten und acht Rebounds gegen seinen Ulmer Kontrahenten (13 Zähler, sieben Abpraller) für sich entscheiden konnte. Auch im zweiten Spiel wird es für die Ulmer darum gehen, den MVP vom BMW TOP FOUR in seine Schranken zu weisen. Und, auf der anderen Seite, zudem das Duell Austin Crowley gegen die Ulmer Guard-Riege: Der Bamberger legte 14 Punkte, vier Bretter und vier Vorlagen auf – neun Punkte, zwei Vorlagen und zwei Ballgewinne allein im Schlussviertel. Wenn bei Bamberg neben Ibi Watson und Demonia noch ein dritter Leistungsträger einen starken Tag hat, wird es schwer für die Schwaben, den Auswärtssieg zu holen. Nelson Weidemann wird sich bereit machen, hier im zweiten Spiel defensiv noch härter zu arbeiten.

Zahlen, bitte: Das Reboundduell im ersten Spiel ging mit 42:32 deutlich an die Ulmer, bei denen nicht weniger als acht (!) Spieler drei Rebounds oder mehr abgriffen.

Die ewige Bilanz: Steht nun nach 102 Spielen bei 75:27 für Bamberg.

Meilensteine: Mark Smith fehlen nun noch 20 Punkte für 1.000 in seiner BBL-Karriere, der nächste Steal von Tobias Jensen ist Nummer 100.  

Weise Worte: „Es war eine großartige, eben Playoff-Atmosphäre hier in der Arena“, lobte Ty Harrelson nach dem Spiel die Fans in „Freak City“.

Sonstiges: Gehen die Ulmer als Dreifach-Meister ins zweite Duell? Die Jugendteams in ProB, NBBL und JBBL stehen allesamt in den jeweiligen Finalspielen und könnten am Sonntag drei Titel an die Donau holen.

Fernsehen / Livestream: Die Partie wird Montag ab 20:15 Uhr live hier bei Dyn übertragen. Kommentator ist Max Wittmann.