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Home/Newscenter/Letzte Chance auf die Play-Ins: Trier muss gegen die Wölfe siegen und hoffen

VorberichteLetzte Chance auf die Play-Ins: Trier muss gegen die Wölfe siegen und hoffen

09. Mai 2026
Die VET-CONCEPT GLADIATORS TRIER haben sich den ungünstigsten Zeitpunkt für ihre längste Durststrecke der Saison ausgesucht: Aufgrund von fünf Niederlagen in Serie sind die Moselstädter vor dem letzten Hauptrunden-Spieltag aus den Play-in-Rängen gerutscht. Wie eng es im Kampf um die finalen Platzierungen zugeht, zeigt ein Blick auf die Tabelle: Fünf Teams auf den Plätzen acht bis zwölf haben eine Bilanz von 16 Siegen und 17 Niederlagen - Trier wird auf Rang zwölf geführt. Für den Aufsteiger bedeutet das: Die Gladiators müssen ihr letztes Hauptrunden-Heimspiel gegen den SYNTAINICS MBC gewinnen und sind von den Ergebnissen in den anderen Hallen abhängig, um die Saisonabschlussparty in der kommenden Woche verschieben zu können. Die Weißenfelser können hingegen ganz entspannt an die Mosel reisen, sie haben mit Postseason- oder Abstiegsfragen nichts mehr zu tun.

Kampf um die Postseason: Die VET-CONCEPT Gladiators Trier haben sich den ungünstigsten Zeitpunkt für ihre längste Durststrecke der Saison ausgesucht: Aufgrund von fünf Niederlagen in Serie sind die Moselstädter vor dem letzten Hauptrunden-Spieltag aus den Play-In-Rängen gerutscht. Wie eng es im Kampf um die finalen Platzierungen zugeht, zeigt ein Blick auf die Tabelle: Fünf Teams auf den Plätzen acht bis zwölf haben eine Bilanz von 16 Siegen und 17 Niederlagen - Trier wird auf Rang zwölf geführt. Für den Aufsteiger bedeutet das: Die Gladiators müssen ihr letztes Hauptrunden-Heimspiel gegen den SYNTAINICS MBC gewinnen und sind von den Ergebnissen in den anderen Hallen abhängig, um die Saisonabschlussparty in der kommenden Woche verschieben zu können. Die Weißenfelser können hingegen ganz entspannt an die Mosel reisen, sie haben mit Postseason- oder Abstiegsfragen nichts mehr zu tun.

Die besondere Brisanz: Natürlich, die Saison ist für den Aufsteiger aus Trier schon jetzt ein Erfolg. Aber wie bitter wäre es, auf der Zielgeraden noch das Postseason-Ticket zu verlieren? Die Gladiators bewegten sich praktisch die gesamte Saison im oberen Tabellendrittel; mit fünf Niederlagen in Serie und nur drei Erfolgen in den jüngsten zehn Spielen hat die Mannschaft von Headcoach Jacques Schneider, der bei der Wahl zum Trainer des Jahres auf dem zweiten Platz landete, ihr Polster verspielt. Ein Blick auf den Tabellenrechner zeigt, was noch alles möglich ist.

Nolan Adekunle (links) ist zum Abschluss der Hauptrunde mit seinen Trieren daheim gegen den SYNTAINICS MBC gefordert. (Foto: Andreas Bez)

Status quo: Im Derby bei den Telekom Baskets Bonn waren die Trierer beim 77:102 ohne Chance; der MBC verlor sein letztes Heimspiel am Freitagabend gegen Pokalsieger Bamberg mit 82:99.

Duell im Fokus: Blicken wir auf die Power-Forward-Position, wo sich zwei 27 Jahre alte, annähernd gleich große deutsche Akteure duellieren werden. Marten Linßen (2,03 Meter), der in seinem zarten Alter in dieser Saison in der ersten Liga debütiert hat, ist mit 10,9 Punkten pro Spiel drittbester Scorer der Moselstädter; hinzu kommen 4,0 Rebounds und 0,9 Assists. Ihm gegenüber steht Collin Welp (2,06 Meter), der im Schnitt auf 7,0 Punkte, 3,4 Rebounds und 1,2 Assists pro Partie kommt. Beide ähneln sich in ihrer Spielanlage, wobei Welp den Dreier wesentlich hochprozentiger (44,2 Prozent) als Linßen (12,5) trifft.

Zahlen, bitte: Der Aufsteiger aus Trier ist nach wie vor das korbgefährlichste Team der Liga (90,5 PPG) - kassiert aber auch die meisten Gegenpunkte pro Spiel (93,7). Der SYNTAINICS MBC kassiert 87,3 Punkte pro Spiel (Ligarang 13) und rangiert auf Rang sieben der erzielten Punkte (84,7)

Die ewige Bilanz: Die Begegnung zwischen Trier und den Weißenfelsern hat durchaus schon ein gewisse Liga-Historie: Aus 27 Spielen ging 19-mal als Sieger hervor.

Das Hinspiel: Die VET-CONCEPT Gladiators Trier sorgten beim Hinspiel als Aufsteiger in dieser Saison weiter für Furore. Der 110:84-Auswärtserfolg beim SYNTAINICS MBC bedeutete seinerzeit nicht nur den dritten Sieg in Serie, die Trierer verpassten damals nur um einen Punkt den Saisonrekord von 111 Zählern. Individuell fiel ein Saisonrekord: Steven Ashworth verteilt 13 Assists. Die Wölfe kassierten ihre siebte Niederlage nacheinander.

Alte Bekannte: Der iranische Nationalspieler Behnam Yakhchali wurde 2020 vom damaligen Zweitligisten Rostock entdeckt und debütierte in der folgenden Saison im Trikot des SYNTAINICS MBC in der easyCredit BBL. Seit 2023 spielt er für Trier. Auch der bei ALBA BERLIN groß gewordene Evans Rapieque gab sein Debüt in der easyCredit BBL 2021/22 mit den Wölfen.

Fernsehen / Livestream: Die Partie wird Sonntag ab 16:15 Uhr live hier bei Dyn übertragen. Kommentator ist Christoph Knieper.