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VorberichteJena feiert in der Hauptstadt den Klassenerhalt – und Berlin den zweiten Platz?

08. Mai 2026
Am vergangenen Wochenende fehlte ALBA nur 41 Stunden nach dem Spitzenspiel in München bei der Niederlage gegen Chemnitz etwas die Energie. Jetzt hatten die Berliner eine Woche Pause, während Jena noch der nervenaufreibende Krimi vom Donnerstag gegen Heidelberg (und die anschließende Feier?) in den Knochen stecken könnte.

Abstiegskampf / Kampf um die Postseason: Science City Jena hat mit dem Sieg gegen Heidelberg einen Haken hinter die Mission Klassenerhalt gemacht und kann das Erreichte in der Hauptstadt entspannt feiern. ALBA BERLIN hat nach der Heimniederlage gegen Chemnitz noch eine Aufgabe auf seiner To-Do-Liste offen. Mit einem Sieg würde der Tabellenzweite seinen Verfolger Bamberg endgültig abschütteln und müsste diesbezüglich am Sonntag nicht mehr auf Bonner Schützenhilfe hoffen.

Keith Braxton (links) und Science City Jena sind gerettet und können entsprechend befreit in Berlin aufspielen. (Foto: Florian Ullbrich)

Die besondere Brisanz: Wird der nach wochenlanger Zitterpartie vom Erfolgsdruck befreite Aufsteiger in der Max-Schmeling-Halle durch seine Unbekümmertheit für ALBA gefährlicher oder wird es umgekehrt für die Berliner leichter, weil sie im Gegensatz zu Jena noch etwas zu gewinnen/verteidigen haben?

Status Quo: Am vergangenen Wochenende fehlte ALBA nur 41 Stunden nach dem Spitzenspiel in München bei der Niederlage gegen Chemnitz etwas die Energie. Jetzt hatten die Berliner eine Woche Pause, während Jena noch der nervenaufreibende Krimi vom Donnerstag gegen Heidelberg (und die anschließende Feier?) in den Knochen stecken könnte.

Duell im Fokus: "Man of the Match" war bei Jena in den letzten Wochen regelmäßig Joe Wieskamp, der mit seiner unermüdlichen Energie in den letzten fünf Spielen mit einer Dreierquote von 56 Prozent im Schnitt 23 Punkte und 8,8 Rebounds auflegte. Mit seiner Vielseitigkeit auf den Positionen drei und vier ist er ein ähnlicher Spielertyp wie Berlins Top-Allrounder Justin Bean, was die Vorfreude auf dieses Duell vergrößert. Bean hat sich in Berlin zuletzt etwas zurückgenommen, um dem Neuzugang Michael Rataj auf der Vier Raum für die Integration zu geben. Auf der Drei bekommt es Wieskamp neben Bean auch mit Moses Wood zu tun und hat dabei allenfalls Lorenz Bank an seiner Seite.

Zahlen, bitte: Die dramatische Verlängerung am Donnerstag beim 81:79 gegen Heidelberg (Highlights) war für Jena in dieser Saison schon die vierte Overtime, aber die erste mit einem Happy End. ALBA musste in den bisherigen 33 BBL-Spielen nur einmal in eine Verlängerung. Die wurde aber am 25. Januar in der Max-Schmeling-Halle gegen Bamberg gewonnen (87:82).

Das Hinspiel: Drei Tage nach einem gefeierten Sieg über Heidelberg gegen ALBA zu spielen könnte Jena bekannt vorkommen. Am zweiten Spieltag gewann der Aufsteiger sensationell 87:83 in Heidelberg, um nur drei Tage später in eigener Halle 78:97 gegen ALBA zu verlieren. Malte Delow (20) und Justin Bean (15) holten die damals noch von Great Osobor (15) angeführten Jenaer zurück in die Realität.

Die ewige Bilanz: Nur sechs Wochen später stand Jena – diesmal in Berlin im Pokal-Viertelfinale – schon wieder ALBA gegenüber und zog trotz 17 Punkten von Great Osobor mit 78:91 gegen die von Martin Hermannsson und Jack Kayil (je 18) angeführten Albatrosse den kürzeren (Highlights). In der ewigen Bilanz führt ALBA nach diesem Sieg mit 9:1 Siegen. Der einzige Sieg gelang Jena vor neun Jahren unter Trainer Björn Harmsen mit 74:73 in Berlin gegen die vom später entlassenen Ahmet Caki gecoachten Albatrosse.

Meilensteine: Martin Hermannsson fehlen noch zwei Dreier bis 150 und Justin Bean noch drei Steals bis 100.

Rekordverdächtig: Vor einem Jahr war es so knapp wie noch nie, aber in der aktuellen Saison haben die Berliner wieder souverän die Playoffs erreicht. In einer Woche startet ALBA BERLIN in seine 36. Playoffs in Folge. Kein anderer deutscher Club kann auf eine so konstante Erfolgsserie verweisen.

Im Blick des Bundestrainers: Der unter der Woche als bester Nachwuchsspieler der easyCredit BBL und am Freitagabend auch als bester junger Spieler der Basketball Champions League ausgezeichnete Jack Kayil wird am Sonntag wohl zum vorerst letzten Mal in unser Liga gegen Jena spielen, aber in den kommenden Jahren doch zumindest noch für das Nationalteam dann und wann nach Deutschland zurückkehren?

Am Rande der Bande: Beide Trainer konnten in den letzten Spielen auf den kompletten Kader zurückgreifen.

In Europa und weltweit – German Basketball is mad sexy: Der Jenaer Sieg im dramatischen Overtime-Krimi krönte eine atemberaubende Achterbahnfahrt des Aufsteigers in dieser Saison. "Ich denke, wir haben irgendwie zweimal Geschichte geschrieben. Aufzusteigen ist nicht einfach, direkt die Klasse zu halten erst recht nicht. Nach dem kompletten Saisonverlauf fühlt sich der Ligaverbleib wie eine Meisterschaft an", zitiert die OTZ Robin Christen und fügt eine Foto-Galerie hinzu, die einmal mehr belegt: German Basketball is mad sexy!

Fernsehen / Livestream: Die Partie wird Sonntag ab 16:15 Uhr live hier bei Dyn übertragen. Kommentator ist Hannes Jakobi.