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Home/Newscenter/Heimspiel gegen Hamburg: Rostock muss siegen und den Blick auf andere richten

VorberichteHeimspiel gegen Hamburg: Rostock muss siegen und den Blick auf andere richten

09. Mai 2026

Kampf um die Postseason: Unter anderem gleich fünf Teams kämpfen mit einer Bilanz von 16-17 am letzten Spieltag um einen Platz in der Postseason. Mittendrin: Die ROSTOCK SEAWOLVES. Wobei: Mit Blick auf die Play-Ins liegen die Ostseestädter momentan außen vor, die direkten Vergleiche sprechen in diesem Szenario nicht für sie. Daher gilt: Die Rostocker müssen ihr Heimspiel gegen die Veolia Towers Hamburg gewinnen und gleichzeitig auf die passenden Ergebnissen in anderen Arenen hoffen.

Unter anderem wäre auch ein direkter Vergleich zwischen sechs punktgleichen Teams auf den Plätzen sieben bis zwölf möglich, was ein Novum in der bald 60-jährigen Geschichte der Liga wäre. Dazu müsste Ludwigsburg (17-16 Siege) in Würzburg verlieren sowie Vechta (16-17, in Heidelberg), Oldenburg (16-17, in München), Chemnitz (16-17, in Braunschweig), Rostock (16-17, gegen Hamburg) und Trier (16-17, gegen Weißenfels) ihre Partien gewinnen (wobei dann Ludwigsburg und Trier im Sechservergleich die Play-Ins verpassen würden). Was überhaupt noch möglich ist, zeigt unser Tabellenrechner.

Rostock (16-17 Siege, gegen Hamburg) verpasst bei einer Niederlage in 28 von 32 möglichen Konstellationen (88 Prozent) die Play-Ins, aber ebenso bei einem Sieg, wenn es zu einer dieser Tabellensituationen kommt:

  • Fünfervergleich mit VEC, OLD, CHE und TRI
  • Fünfervergleich mit VEC, OLD, CHE und LUD
  • Vierervergleich mit VEC, OLD und CHE
Auf welchem Platz landen die ROSTOCK SEAWOLVES? Headcoach Przemyslav Frasunkiewicz hofft auf die Postseason. (Foto: Dennis Fischer)

Status quo: Hamburg, schon vor dem Tipoff ohne Chance auf die Postseason, verlor gegen Würzburg mit 73:90. Die SEAWOLVES hingegen sorgten am Freitagabend für ein Ausrufezeichen, als sie sich bei RASTA Vechta mit 90:78 durchsetzten. Überragend dabei: D’Shawn Schwartz, der auf 39 Punkte und 14 Rebounds kam.

Duell im Fokus: Zwei außerordentlich offensivfreudige Akteure begegnen sich auf dem Rostocker Parkett. Bei den Hausherren ist das TJ Crockett, der im Schnitt auf 16,7 Punkte kommt. Bei den Gästen imponiert Devon Daniels mit 17,4 Zählern pro Partie.

Zahlen, bitte: Rostock hat mit 41,7 Prozent die schlechteste Feldwurfquote der Liga (Hamburg: 45,9, 7.). Die SEAWOLVES sammeln die meisten Rebounds ein (42,3), Hamburg liegt in dieser Kategorie im Mittelfeld (37,2, 8.).

Das Hinspiel: Das erste Aufeinandertreffen liegt noch gar nicht so weit zurück. Erst am 22. April kreuzten sich die Hamburger und Rostocker Wege, als die Veolia Towers einen 91:86-Sieg nach Verlängerung einfuhren. Passend zum Duell im Fokus: Devon Daniels avancierte mit 22 Punkten zum Topscorer der erfolgreichen Gastgeber, bei den SEAWOLVES kam TJ Crockett als bester Korbschütze auf 25 Zähler.

Die ewige Bilanz: Mit dem Hinspielsieg gingen die Hanseaten in der noch jungen Historie dieses Aufeinandertreffens mit 4:3 in Führung.

Am Rande der Bande: Bei Rostock fehlte am vergangenen Spieltag neben den Langzeitverletzten Robin AmaizeOshane Drews und Andy van Vliet auch TJ Crockett Jr. Hamburg spielte ohne Zachary Perrin und Osaro Rich.

Alte Bekannte: DeAndre Lansdowne schaffte seinen Durchbruch in Deutschland 2016/17 beim damaligen Zweitligisten aus Hamburg. Towers-Co-Trainer Stanley Witt arbeitete früher im Nachwuchsbereich der Seewölfe.

Weise Worte: Rostocks Trainer Frasunkiewicz analysierte nach dem Sieg in Vechta: „Jetzt sind wahrscheinlich alle sehr erschöpft. Es ist nun einmal so, dass wir mit dem Rücken zur Wand stehen. Wenn jetzt einer sagt, dass er zu müde ist, braucht er Sonntag nicht zum Spiel kommen. Denn in dieser Phase hat jeder die ein oder andere kleine Verletzung, jeder ist müde.“

Fernsehen / Livestream: Die Partie wird am Sonntag ab 16:15 Uhr live hier bei Dyn übertragen. Kommentator ist Heiko Schaffartzik. Alle Begegnungen des letzten Hauptrundenspieltags beginnen zur selben Zeit.