Die besondere Brisanz: Brisanz wäre für dieses Spiel ein großes Wort: Die Ulmer stehen nach den Ergebnissen vom Freitag sicher auf Rang sechs nach der Hauptrunde, die Frankfurter werden die Spielzeit zwischen den Plätzen 14 und 16 beenden.

Status quo: Ulm unterlag zuletzt gegen Würzburg, doch steht deutlich besser da als die Hessen, die mit sechs Niederlagen nacheinander die derzeit längste Negativserie der Liga innehaben. Aber: In Chemnitz schafften es die Frankfurter noch mit einer Energieleistung in die Verlängerung, ehe sie sich knapp geschlagen geben mussten.
Am Rande der Bande: Das lag auch am veritablen Lazarett der Hessen: Will Christmas, Till Pape, Garai Zeeb und Radi Caisiin fehlten zuletzt in Chemnitz, Jamie Edoka und Tyger Campbell verletzten sich im Spiel.
Duell im Fokus: Es liegt also viel Verantwortung auf den Schultern von Nahiem Alleyne, der die SKYLINERS gegen Chemnitz fast im Alleyn-Gang im Spiel hielt und 26 Punkte sowie sieben Rebounds auflegte. Da könnte sich eine Spezialaufgabe für Tobias Jensen verstecken.
Zahlen, bitte: 8,6 Ballgewinne im Schnitt verzeichnen die Ulmer, kein Team in der Liga klaut mehr Bälle. Keine guten Aussichten für Frankfurt, die ihrerseits mit 14,9 Ballverlusten pro Spiel in dieser Hinsicht auf Platz 15 ligaweit liegen. Ulm ist mit 14,8 Turnovern im Schnitt aber nur minimal besser und liegt direkt vor den Frankfurtern auf Rang 14.
Die ewige Bilanz: 47 Aufeinandertreffen verzeichnet die Statistik bis heute, dabei gab es 22 Siege für Frankfurt, drei mehr für die Ulmer.
Das Hinspiel: Da siegten die Hessen Anfang November zwar mit 75:67 in Ulm, die vier besten Scorer aus dem damaligen Spiel haben Frankfurt allerdings inzwischen entweder verlassen oder sind verletzt.
Alte Bekannte: Till Pape gab 2016 sein Debüt in der Bundesliga für Ulm.
Fernsehen / Livestream: Die Partie wird Sonntag ab 16:15 Uhr live hier bei Dyn übertragen. Kommentator ist Paul Gudde.




















