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Home/Newscenter/Chemnitz schlägt Frankfurt nach Verlängerung und festigt zehnten Platz

NachberichteChemnitz schlägt Frankfurt nach Verlängerung und festigt zehnten Platz

07. Mai 2026

Die NINERS Chemnitz gewinnen am 33. Spieltag der easyCredit BBL mit 86:82 nach Verlängerung gegen die SKYLINERS aus Frankfurt und unterstreichen dadurch ihre Ambitionen auf eine Teilnahme an der Postseason. Mit einer Bilanz von jetzt 16-17 hat man sein Schicksal am letzten Spieltag der Hauptrunde in der eigenen Hand. Bester Werfer des Abends ist Nahiem Alleyne mit 26 Punkten.

Spielverlauf und Wendepunkt: Nahiem Alleyne eröffnete das Spiel mit zwei Punkten für die Gäste, doch dann übernahmen die Hausherren - angeführt von Kevin Yebo und Yordan Minchev - zunehmend die Kontrolle über die Partie. Frankfurt hielt allerdings trotz einiger verletzungsbedingter Ausfälle gut dagegen, konnte aber nicht verhindern, dass die NINERS immer wieder zu einfachen Abschlüssen kamen. Auch im zweiten Viertel zeichnete sich das gleiche Bild ab: Frankfurt kämpfte, aber Chemnitz fand offensiv die effizienteren Lösungen, sodass es bei einem Spielstand von 46:31 in die Kabine ging.

Wer von nun an einen lockeren Sieg der Hausherren erwartete, sah sich getäuscht, denn Frankfurt spielte mit seiner kleinen Rotation von weitgehend sieben Spielern befreit von jeglichem Druck auf und verkürzte sukzessive. Mit 19:14 entschied man das dritte Viertel für sich und machte im Schlussabschnitt durch ein 21:11 sogar den zweistelligen Rückstand wett. Ivan Crnjac schickte das Spiel mit zwei verwandelten Freiwürfen tatsächlich noch in die Verlängerung. Hier behielt Chemnitz dank starker Leistungen von Corey Davis, Kevin Yebo und Kostja Mushidi aber letztlich die Oberhand.

Kampf um die Postseason: Für Frankfurt ging es schon vor dem Spiel um Nichts mehr, denn sowohl Rang zehn als auch der erste Abstiegssplatz waren für die SKYLINERS auch rechnerisch nicht mehr möglich. Chemnitz, das vor dem Spieltag dank der Führung im Dreiervergleich mit Oldenburg und Rostock auf dem begehrten zehnten Platz rangierte, verbessert durch den Sieg seine Ausgangslage und kann am letzten Spieltag - auswärts in Braunschweig - aus eigener Kraft den Postseason-Einzug perfekt machen. Auf welcher Platzierung es dann in die Play-Ins geht, hängt auch von den Ergebnissen der Parallelspiele ab.

Corey Davis und seine NINERS Chemnitz festigten ihre gute Ausgangsposition um Rennen um die Play-Ins. (Foto: Rene Hudl)

Weise Worte: Nach dem Spiel in Berlin, wo die NINERS von einer vierstelligen Anzahl an Fans unterstützt wurden, sagte Trainer Rodrigo Pastore gegenüber Freie Presse: "Dieser Sieg ist für sie und von ihnen. Sie haben dafür gesorgt, dass wir uns wie bei einem Heimspiel gefühlt haben.“ Diesmal gab es in der prall gefüllten Messehalle wieder echte Heimspielatmosphäre und einen Vorgeschmack darauf, was in der Postseason los sein könnte.

Duell im Fokus: Beim Sieg in Berlin war Kevin Yebo mit 18 Punkten einmal mehr bester Scorer des Teams aus Sachsen, im Saisonschnitt kommt der ivorische Nationalspieler auf 16,0 Zähler und 6,4 Rebounds. In Abwesenheit des verletzten SKYLINERS-Kapitäns Till Pape rückte Ryan Hawkins auf der großen Position logischerweise mehr in den Fokus. Der 2,04 Meter große Power Forward kam bisher in allen 33 Saisonspielen für die Hessen zum Einsatz und sammelte 7,9 Punkte und 3,7 Rebounds im Schnitt. Das direkte Duell entschied der NINERS-Forward mit 22 Punkten und sieben Rebounds knapp für sich, aber auch Hawkins wusste mit 15 Zählern und neun Rebounds zu überzeugen.

Meilensteine: Für Yebo war das Duell mit Frankfurt ein Jubiläum, nämlich sein 150. Spiel in der deutschen Eliteklasse.

Die Deutschen: Für die SKYLINERS feierte Moses Pölking mit 28 Jahren sein BBL-Debüt. Youngster Ivan Crnjac erreichte mit sieben Punkte ein neues Career-High.

Am Rande der Bande: Neben Spielmacher Garai Zeeb, der für den Rest der Saison ausfällt, mussten auch Kapitän Till Pape und Will Christmas verletzt passen. Die beiden Leistungsträger werden auch am Wochenende fehlen. Aufseiten von Chemnitz setzte Nike Sibande als überzähliger Import-Profi aus.

Wie gehts weiter: Frankfurt beendet die Saison am Sonntag mit einem Heimspiel gegen Ulm. Chemnitz spielt - wie bereits erwähnt - auswärts bei den Basketball Löwen Braunschweig.

Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.