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Home/Newscenter/Frei empfangbar bei WELT TV: Oldenburg oder Würzburg – wer holt beim dritten Saisonduell den nächsten Sieg für die Playoffs?

VorberichteFrei empfangbar bei WELT TV: Oldenburg oder Würzburg – wer holt beim dritten Saisonduell den nächsten Sieg für die Playoffs?

21. März 2026
Die EWE Baskets Oldenburg (11:12 Siege) standen nach dem vergangenen Wochenende auf dem zehnten und die Fitness First Würzburg Baskets (14:10 Siege) auf dem sechsten Platz – also gerade so in den Play-Ins bzw. gerade so direkt in den Playoffs. Alleine daraus ergibt sich bereits genügend Brisanz, allerdings ist es zudem auch bereits das dritte Duell der beiden Mannschaften – und es duellieren sich zwei der stärksten Scorer der Liga.

Kampf um die Postseason: Die EWE Baskets Oldenburg (11:12 Siege) standen nach dem vergangenen Wochenende auf dem zehnten und die Fitness First Würzburg Baskets (14:10 Siege) auf dem sechsten Platz – also gerade so in den Play-Ins bzw. gerade so direkt in den Playoffs. 

Die besondere Brisanz: Alleine daraus ergibt sich bereits genügend Brisanz, allerdings ist es zudem auch bereits das dritte Duell der beiden Mannschaften – und es duellieren sich zwei der stärksten Scorer der Liga. 

Unter Regie von Trainer Lazar Spasic haben sich die EWE Baskets Oldenburg aus dem Tabellenkeller in Richtung Postseason-Plätze gespielt. (Foto: Josh Hoffmann)

Das Hinspiel … Anfang Dezember im Frankenland ging mit 82:71 (Highlights unten) an Würzburg, wobei Davion Mintz auf 20 Punkte, sieben Assists und vier Rebounds kam. Bei Oldenburg wurde anschließend Predrag Krunic entlassen und Lazar Spasic übernahm. Vorher hatte es bereits im Oktober das Pokal-Achtelfinale gegeben, das die Donnervögel mit 61:60 (Highlights) gewonnen hatten. 

Status quo: Oldenburg musste am Mittwochabend eine schmerzhafte und überraschend hohe 75:97-Niederlage bei Science City Jena hinnehmen, Chris Clemons war mit 20 Punkten erfolgreichster Werfer der Niedersachsen. Seth Hinrichs, der in der Liga zuletzt aufgrund von Magenproblemen nur knapp zwei Minuten gespielt hatte, stand über 23 Minuten auf dem Parkett und erzielte zwölf Punkte. Die Würzburger haben sich derweil mit einem 84:81-Heimsieg über Chalon am sechsten und letzten Spieltag aus der Basketball Champions League verabschiedet. Brae Ivey war Topscorer 17 Punkten, Marcus Carr steuerte 14 Zähler bei.

Duell im Fokus: Oldenburgs US-Amerikaner Chris Clemons (18,3 PPG) und Würzburgs Kanadier Marcus Carr (17,4) gehören zu den fünf besten Scorern dieser BBL-Saison; Clemons hat das nicht nur mit seinen historischen 52 Punkten gegen Trier unterstrichen, und Carr hat auch mal bereits 37 Punkte gegen Jena aufgelegt. Allerdings fielen die beiden Aufbauspieler in den beiden direkten Duellen bisher nicht durch einen außergewöhnlichen Output auf. Das könnte sich nun im letzten Saisondrittel ändern, denn in den vergangenen fünf Spielzeiten heimsten immer Guards die Auszeichnung des besten Offensivspielers ein – und deshalb sollten sich Clemons und Carr langsam in Stellung bringen gegen Konkurrenten wie Triers Jordan Roland, Vechtas Alonzo Verge oder Münchens Andreas Obst.

Award-Anwärter: Haben auch die beiden Headcoaches Chancen auf eine Auszeichnung, nämlich die als Trainer des Jahres? Oldenburgs Lazar Spasic hat einen 1:8-Start der Donnervögel vergessen lassen und seit seiner Beförderung mit dem Team zehn Siege bei nur vier Niederlagen geholt. Die Donnervögel würden unter ihm ihr wahres Gesicht zeigen, so hieß es in der Teamanalyse vor dem Pokalwochenende. Bei Würzburgs Sasa Filipovski sieht es etwas anders aus: Gäbe es eine Auszeichnung für den Trainer der letzten drei Saisons, wäre ihm diese wohl sicher, hat er seinen Klub doch als Playoff-Team etabliert (2024 und 2025 im Halbfinale und auch aktuell auf Kurs Postseason). Aber es gab halt auch immer einen anderen Trainer, der eine noch größere Überraschung vollbracht hat – dieses Jahr könnte das ein Kollege sein, der auch im Frankenland, nur eben knapp 100 Kilometer weiter östlich, tätig ist.

Im Blick des Bundestrainers: Hier schauen wir auf Nationalspieler Nicholas Tischler, der zuletzt in die Starting Five des Spieltags berufen wurde, da er beim Comeback-Sieg in Frankfurt unter anderem neun seiner 15 Punkte im Schlussviertel auflegte. Beim knappen Pokalsieg gegen Würzburg im Oktober war der Combo Forward Matchwinner für die Donnervögel (19 Punkte, 6 Rebounds, 3 Assists, 2 Steals) und hatte dabei einige spektakuläre Szenen. Tischler könnte auf Alen Pjanic treffen, der in Oldenburg sein Vorgänger war, für Würzburg zuletzt gegen Bonn zum ersten Mal in dieser Spielzeit in der Startformation stand, aber noch nach seiner starken Form vom Saisonstart sucht. Beide Akteure sind auch immer Kandidaten, wenn es darum geht, einen guten Außenscorer des Gegners an die Kette zu legen (siehe „Duell im Fokus“). Ist Tischler vielleicht sogar ein Kandidat für die Auszeichnung als bester Verteidiger des Jahres?

Zahlen, bitte: Generell sind es ligaweit die beiden Klubs mit den wenigsten Feldwurfversuchen (61,1 für Würzburg, 62,0 für Oldenburg). Würzburg nimmt zudem die wenigsten Dreierversuche (25,2 / Oldenburg: 27,4), dafür hat Oldenburg die beste Dreierquote (38,7 Prozent / Würzburg: 36,0). 

Die ewige Bilanz: Nach 32 Partien in Liga und Pokal seit 1996 steht es 21:11 für Oldenburg. 

Meilensteine: Tomislav Zubcic hat gegen Jena (fünf Punkte) die Schallmauer von 500 Punkten durchbrochen. Seth Hinrichs fehlen noch vier Steals bis 150 und 16 Rebounds bis 1.000. Würzburgs Eddy Edigin fehlen noch 22 Punkte bis 1.000.

Am Rande der Bande: Bei den Gästen aus Würzburg ist der Einsatz von Damion Mintz aufgrund einer Rippenprellung weiter fraglich - ausgerechnet der Mann, der in dieser Saison Oldenburg schon zweimal weh getan hat… Bei den Niedersachsen fehlten zuletzt Filip Stanic und James Woodard.

Alte Bekannte: Alen Pjanic trug von 2021 bis 2025 das Trikot der Oldenburger, ehe er im Sommer 2025 nach Würzburg wechselte. Filip Stanic spielte von 2021 bis 2023 in Würzburg. 

Fernsehen / Livestream: Die Partie wird Sonntag ab 16:15 Uhr live hier bei Dyn übertragen. Kommentator ist Dominik von Burchard.