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Home/Newscenter/30:9 im zweiten Viertel: Berlin dominiert Bamberg und steht in den Finals

Nachberichte30:9 im zweiten Viertel: Berlin dominiert Bamberg und steht in den Finals

09. Juni 2026

ALBA BERLIN qualifiziert sich dank einer dominanten Vorstellung im entscheidenden fünften Halbfinalspiel gegen die BMA365 Bamberg Baskets für die BBL-Finals. Den Grundstein für den 97:66-Heimsieg legen die Albatrosse im zweiten Viertel, das sie mit 30:9 bestimmen. Die Berliner gewinnen die Serie mit 3-2 und feiern gegen Bamberg ihren 14. Heimsieg in Serie. In der Endspielserie treffen sie auf den Titelverteidiger und Hauptrundenersten aus München.

Stand: ALBA BERLIN (2) – BMA365 Bamberg Baskets (3) 3-2

Spielverlauf und Wendepunkt: Die Berliner setzten sich dank eines 11:0-Laufs nach sechs Minuten auf 18:7 ab. Zum einen verteidigten die Hausherren aggressiv und forcierten nach fünf Minuten fünf Ballverluste, zum anderen fanden in Martin Hermannsson und Malte Delow offensiv zwei Spieler ihren Rhythmus, die in den Auswärtsspielen in Bamberg noch unter ihren Möglichkeiten geblieben waren. Die Gäste kamen danach besser ins Spiel und verkürzten zur Viertelpause auf 17:22, den zweiten Durchgang dominierten aber die Berliner: Mit 30:9 ging jener Durchgang an die Hausherren, die sich zur Pause auf 52:26 absetzten. Die Gastgeber trafen bis dahin deutlich besser von außen (8/23 3P; BAM: 1/8 3P) und entschieden das Rebound-Duell klar für sich (26:13).

Nach der Pause verloren die Berliner zunächst ihren Rhythmus, bei Bamberg erzielte zudem Ibi Watson nach einer enttäuschenden ersten Hälfte seine ersten Zähler. Doch näher als auf 21 Punkte kamen die Gäste nicht heran. Vor dem vierten Viertel hatten die Albatrosse mit einer 70:41-Führung die Partie bereits entschieden, auch wenn die Bamberger noch einmal einen 12:0-Lauf aufs Parkett legten. Der höchste Berliner Vorsprung betrug 39 Punkte.

Nach fünf Punkten im dritten und vierten Spiel zusammen steigerte sich Malte Delow enorm. (Foto: Tilo Wiedensohler)

Spieler der Partie: Michael Rataj zeigte direkt nach seiner Einwechslung, dass er in der Zone ein Mismatch sein kann. Der Berliner Big Man verfehlte mit 16 Zählern und neun Rebounds nur knapp ein Double-Double, zwei Steals, einen Assist und einen Block schrieb sich Rataj zudem in den Boxscore.

Zahlen, bitte: Die Berliner holten sich 13 Offensiv-Rebounds, während sich die Bamberger nur 21 Defensiv-Rebounds sichern konnten. Somit ging das Punkteduell nach zweiten Wurfchancen mit 22:9 deutlich an die Albatrosse. Von außen erzielten die Berliner (42,4 3P%) 27 Punkte mehr als Bamberg (26,3 3P%).

Rekordverdächtig: Der 31-Punkte-Sieg war für die Berliner gegen Bamberg der sechsthöchste der langen Rivalität beider Clubs.

Die Deutschen: Neben Rataj punkteten bei den Berlinern auch Malte Delow (11 PTS, 5 REB, 3 AST) und Jack Kayil (10 PTS, 4 REB, 4 AST) zweistellig. Kayil traf nach 15 Fahrkarten von Downtown nacheinander seinen ersten Dreier seit dem zweiten Halbfinalspiel.

Was wir bisher gelernt haben: Dass die Berliner mit Druck umgehen können. Nach zwei Bamberger Siegen lag das Momentum bei den Oberfranken, doch die Berliner ließen keine Zweifel am Finals-Einzug aufkommen. Im Viertelfinale hatten die Albatrosse gegen Vechta mit 1-2 zurückgelegen, gewannen aber mit dem Rücken zur Wand zwei Spiele nacheinander, um die Serie zu drehen.

Am Rande der Bande saßen 8.861 Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle. Darunter waren die ehemaligen Albatrosse Franz Wagner und Louis Olinde sowie etwa 500 mitgereiste Bamberger Fans.

Weltmeister Franz Wagner sah eine Überlegenheit von Downtown seines Heimatclubs. (Foto: Tilo Wiedensohler)

Wie geht’s weiter: Die Berliner bekommen es in der Endspielserie mit dem Hauptrundenersten FC Bayern Basketball zu tun, das Auftaktspiel steigt am Freitag ab 20.30 Uhr in München.

Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.