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Home/Newscenter/Sieg gegen Oldenburg: Topscorer Malte Delow und die „Albatrosse“ fliegen ins Finale um den BBL Pokal

NachberichteSieg gegen Oldenburg: Topscorer Malte Delow und die „Albatrosse“ fliegen ins Finale um den BBL Pokal

21. Februar 2026
Wer gewinnt den ersten Titel der Saison und schnappt sich den BBL Pokal? Das Team von ALBA BERLIN steht nach dem klaren 98:78 über die EWE Baskets Oldenburg im Finale (Sonntag, 22.02.2026, um 16:30 Uhr vs. Bamberg) und hat damit die Chance zum insgesamt zwölften Mal den Pott mit in die Hauptstadt zu nehmen. Die Truppe um Malte Delow (21 Punkte, Karrierebestwert) präsentiert sich als harmonische Einheit, bei der fünf Akteure zweistellig punkten, während auf der Gegenseite Chris Clemons (29) den Alleinunterhalter gibt.

Wer gewinnt den ersten Titel der Saison und schnappt sich den BBL Pokal? Das Team von ALBA BERLIN steht nach dem klaren 98:78 über die EWE Baskets Oldenburg im Finale (Sonntag, 22.02.2026, um 16:30 Uhr vs. Bamberg) und hat damit die Chance, zum insgesamt zwölften Mal den Pott mit in die Hauptstadt zu nehmen. Die Truppe um Malte Delow (21 Punkte) präsentiert sich als harmonische Einheit, bei der fünf Akteure zweistellig punkten, während auf der Gegenseite Chris Clemons (29) den Alleinunterhalter gibt.

Spielverlauf und Wendepunkt: Die Hauptstädter fanden vom Sprungball weg zu ihrem Rhythmus und traten die Flucht nach vorn an. Dank der viele Impulse von der Bank bringenden Alex O’Connell (8 Punkte) und Guy Artman Nahmias (4) konnte sich die erste Fünf zunächst etwas zurücknehmen, während Oldenburg nach einer Möglichkeit suchte, um defensiven Zugriff aufs Geschehen zu erlangen (29:18, 10. Minute).

Zwar erhöhten die „Donnervögel“ ihre Intensität in der Verteidigung gegen die kleine Berliner Garde, dadurch ergaben sich allerdings neue Möglichkeiten für die Hauptstädter in Brettnähe. Der bis dahin noch wenig ins Geschehen eingebundene Norris Agbakoko nutzte die sich ihm bietende Gelegenheit, um allein im zweiten Viertel acht Zähler zu markieren und ALBA damit weiter in Führung zu halten (46:38, 20. Minute).

Auch nach dem Seitenwechsel schien die Berliner Taktik aufzugehen, Rekordmann Chris Clemons einen gewissen Freiraum zu geben, aber den Rest des Oldenburger Teams kaltzustellen. So häufte der Point Guard bis Ende des dritten Viertels bereits 24 Punkte auf seinem persönlichen Konto an; da ALBA im Gang nach vorn jedoch konsequent und mit wunderschönen Ballstafetten alle Akteure einband, änderte sich am grundsätzlichen Kräfteverhältnis wenig (71:61, 30. Minute).

Die „Albatrosse“ begannen den Schlussakt mit einem schnellen 7:0-Run, den Baskets-Tainer Lazar Spazic auch mit einer warnenden Auszeit nicht gestoppt bekam. Die Nordlichter versuchten mit einer Zonenverteidigung das Tempo der Begegnung zu verändern, doch der clever Regie führende Malte Delow und Jack Kayil suchten (und fanden) geduldig nach Lücken, um auf der Zielgeraden nichts mehr anbrennen zu lassen.

Trug maßgeblich zum guten Berliner Start bei: Alex O'Connell. (Foto: Pahnke)

Duell im Fokus: Zwar spielten in diesem Halbfinale die Guards groß auf, doch machte auf beiden Seiten auch der Frontcourt auf sich aufmerksam. Im direkten Duell machten sich Justin Bean und Tomislav Zubcic keine Geschenke, sondern forderten sich an beiden Enden des Feldes. Der Berliner Power Forward zeigte dabei mit 14 Punkten, fünf Rebounds und drei Assists seine Variabilität. Zubcic hingegen schwang sich zwar mit zwölf Zählern zum zweitbesten Oldenburger Punktesammler auf, blieb als Schaltstelle aus dem Lowpost heraus allerdings weit unter seinen Möglichkeiten (0 Assists).

Zahlen, bitte: 17 … Offensiv-Rebounds griffen sich die Hauptstädter, aus denen sie in Form zweiter Chancen satte 20 Zähler erzielten.

10 … Ballverluste leistete Oldenburg sich lediglich, während für Berlin schlussendlich 23 Turnover zu Buche standen.

Spieler der Partie: Er kam, er sah, er hatte alles im Griff. Malte Delow erzielte 21 Zähler, wobei er drei seiner fünf Dreierversuche versenkte und auch an der Freiwurflinie Nervenstärke bewies (4/5). 

Die Deutschen: Norris Agbakoko lieferte mit 16 Punkten und zehn Rebounds ein blitzsauberes Double-Double ab. Und auch Jack Kayil flirtete in Form von zwölf Zählern und acht Assists mit dem statistischen Doppler.

Bei den Huntestädtern brachte sich Nicholas Tischler mit acht Punkten, fünf Rebounds und vier Vorlagen nennenswert ein.

Berlins lautstarke Fans fiebern dem zwölften Pokalsieg der Vereinshistorie entgegen. (Foto: Pahnke)

Am Rande der Bande: … saßen im SAP Garden zu München bestens unterhaltene 11.500 Zuschauer.

So geht’s weiter: Das Team von ALBA BERLIN spielt am Sonntag, den 22.02.2026, an gleicher Stelle gegen die BMA365 Bamberg Baskets um den Gewinn des BBL Pokal - der Tipoff ist für 16:30 Uhr angesetzt. Die EWE Baskets Oldenburg bestreiten ihre nächste Partie am Freitag, den 06.03.2026, wenn sie die Telekom Baskets Bonn empfangen (Spielbeginn: 18:30 Uhr).

Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.