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Home/Newscenter/Comeback-Sieg nach desaströsem ersten Viertel: Jena gewinnt das Ost-Derby gegen Chemnitz 85:72

NachberichteComeback-Sieg nach desaströsem ersten Viertel: Jena gewinnt das Ost-Derby gegen Chemnitz 85:72

08. November 2025

Aufsteiger Science City Jena hat am siebten Spieltag der easyCredit BBL das prestigeträchtige Ost-Derby gegen die NINERS CHEMNITZ mit 85:72 gewonnen und somit den dritten Saisonsieg eingefahren. Der Mannschaft von Björn Harmsen gelingt dabei nach einem schwachen ersten Viertel (8:24) ein 31-Punkte-Swing, der in einem verdienten Heimsieg resultiert. Bester Werfer des Nachmittags ist Amadou Sow mit 16 Punkten.

Spielverlauf und Wendepunkt: "Derbysieger, Derbysieger, hey", schallte es nach Spielende von den Rängen in der Sparkassen Arena zu Jena. Danach hatte es knapp zwei Stunden zuvor allerdings überhaupt nicht ausgesehen, denn die Gäste aus Chemnitz dominierten das Auftaktviertel und setzten sich blitzschnell zweistellig ab. Jena tat sich offensiv extrem schwer, kam in den ersten zehn Minuten nur auf drei Körbe aus dem Feld. So lagen die NINERS prompt mit 24:8 in Front, doch Jena kam vor allem in Person von Lorenz Bank besser ins Spiel. Der Flügelspieler erzielte fünf Punkte und legte so den Grundstein für ein 28:17 der Hausherren im zweiten Viertel.

Der gute Jenaer Trend setzte sich nach dem Seitenwechsel fort, denn das Team von Björn Harmsen pirschte sich weiter heran und lag nach 30 gespielten Minuten nur noch mit einem Pünktchen im Hintertreffen (56:57). Mitte des Schlussabschnitts ließen zwei Dreier von Tavian Dunn-Martin das Pendel endgültig in Richtung des Aufsteigers ausschlagen.

Duell im Fokus: Natürlich haben die Spielmacher Corey Davis (15,5 Punkte und 9,0 Assists) und Eric Washington (15,6 Punkte und 4,6 Assists) am häufigsten den Ball, aber diesmal konnten beide Akteure dem Spiel nicht wie gewohnt den Stempel aufdrücken. Washington traf nur drei seiner 16 Würfe aus dem Feld, konnte sich an der Freiwurflinie immerhin auf 14 Punkte bringen. Davis netzte nur einen von elf Versuchen aus dem Feld und kam - anders als sein Pendant - überhaupt nicht an die Linie.

Zahlen, bitte: Jena nimmt im Schnitt 31,8 Würfe aus der Distanz und Chemnitz 30,8. Damit zählen beide Teams zu den vier eifrigsten Teams an der Dreierlinie. Die Quoten sind allerdings mit 35,2 (Jena) bzw. 33,5 Prozent allenfalls mittelmäßig, was sich im direkten Duell bestätigte (28 vs 20 Prozent). Beide kompensierten das jedoch in gewohnter Manier mit ihrer Stärke am offensiven Brett: Chemnitz holte sich 14 Offensiv-Rebounds, Jena sogar 16.

Eine ausverkaufte Sparkassen Arena in Jena, mehrere Hundert Gäste-Fans: Eine würdige Derby-Kulisse. (Foto: Worsch)

Rekordverdächtig: Seit dem Fall der Mauer hat sich das Kontingent ostdeutscher Clubs in der easyCredit BBL kontinuierlich vergrößert. Nach Berlin, Weißenfels, Chemnitz und Rostock ist Jena jetzt schon der fünfte BBL-Standort in Ostdeutschland. Das Duell mit den NINERS war das erste auf Bundesliga-Niveau!

Am Rande der Bande: Rodrigo Pastore musste weiterhin auf Roman Bedime und Julian Steinfeld verzichten, die ursprünglich als wichtige deutsche Rotationsspieler eingeplant waren. Kevin Yebo, der bereits unter der Woche passen musste, konnte ebenfalls noch nicht eingreifen.

Wie gehts weiter: Jena hat das Pokal-Duell mit ALBA Berlin vor der Brust, bevor es mit einem Gastspiel bei Mit-Aufsteiger Trier weitergeht. Chemnitz spielt im EuroCup gegen Podgorica und danach ebenfalls gegen Berlin.

Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem YouTube-Kanal von Dyn und der Liga.