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Home/Newscenter/Punkte-Rekord in Braunschweig: Die Löwen schlagen Trier zum Saisonauftakt mit 116:107

NachberichtePunkte-Rekord in Braunschweig: Die Löwen schlagen Trier zum Saisonauftakt mit 116:107

19. September 2026

Die Basketball Löwen Braunschweig starten mit einem 116:107-Heimerfolg gegen die VET-CONCEPT Gladiators Trier in die neue Saison der easyCredit BBL. Mit 72 Punkten in den ersten zehn Minuten stellen die beiden Teams dabei einen neuen Rekord für die meisten Zähler im Auftaktviertel einer BBL-Partie auf. Bester Werfer des Abends ist Triers Jordan Roland mit 26 Punkten.

Wendepunkt: Visier nach oben und ab geht die wilde Fahrt! Beide Mannschaften waren sofort im offensiven Rhythmus und lieferten sich von Beginn an einen offenen Schlagabtausch. Über 38:34 nach zehn Minuten ging es zu einem 66:61-Halbzeitstand. Nachdem die Gäste Mitte des dritten Viertels noch mit fünf Punkten in Front gelegen hatten, setzten die Löwen zum entscheidenden Zwischensprint an. Felipe Haase und Tajh Green brachten die Hausherren in Front und ebneten mit schnellen Punkten den Weg zum Sieg.

Rekordverdächtig: Nicht nur rekordverdächtig, sondern ein tatsächlicher Rekord war das erste Viertel. Seit Beginn der digitalen Datenerfassung wurden noch nie so viele Punkte in einem ersten Viertel erzielt wie an diesem Samstagabend in der Volkswagen-Halle: 72 Zähler stehen von nun an auf Platz 1 dieser Rangliste. Die gesamte erste Halbzeit teilt sich mit 127 Punkten (66:61) den ersten Rang mit zwei weiteren Partien. Bei Bamberg gegen Bayreuth (2023) und Gießen gegen Tübingen (2017) standen ebenfalls 127 Punkte zum Halbzeit-Buzzer auf dem Scoreboard.

Zahlen, bitte: 19 versenkte Dreier bei einer Quote von 54 Prozent waren der Schlüssel zum Sieg für die Löwen. Damit konnte man sogar 19 eigene Ballverluste kompensieren.

Saisonstart nach Maß für Felipe Haase Thiers (rechts, hier gegen Austin Crowley) und die Basketball Löwen Braunschweig. (Foto: Christian Schlüter)

Duell im Fokus: Wenn der effektivste Spieler der ersten Pokalrunde auf den besten Verteidiger der vergangenen Saison trifft, ist logisch, dass dieses Duell besonders im Fokus steht. 18 Punkte (7/8 FG), zwölf Rebounds, vier Assists und zwei Blocks standen für Zaba Bangala, den neuen Center der Löwen, in nur 19:22 Minuten gegen Bremerhaven im Boxscore. EJ Onu schickte in der vergangenen Spielzeit – damals noch im Trikot der Bamberg Baskets - 2,4 Würfe pro Spiel an den Absender zurück und soll nun auch der defensive Anker an der Mosel werden. Mit 15 Punkten überzeugte Onu im direkten Duell am offensiven Ende, während Bangala foulgeplagt nur 18 Minuten spielen konnte, diese aber für zwölf Zähler und vier Rebounds nutzte.

Spieler des Spiels: Vor dem Spiel wurde über ein vermeintliches Braunschweiger Problem auf der Spielmacher-Position diskutiert. Devin Askew strafte alle Kritiker Lügen und legte mit 25 Punkten (9/13 FG), fünf Rebounds und vier Assists eine Gala-Vorstellung aufs Parkett.

Die Deutschen: Für die Löwen erzielte Ferdinand Zylka zwölf Punkte, Rückkehrer Moritz Krimmer kam für die Gäste auf elf Zähler.

Weise Worte: „Ich habe in der Saisonvorbereitung schon oft gesagt, dass diese Mannschaft anders ist. Die Jungs wollen arbeiten. Vielleicht haben wir in der Vorbereitung nicht immer so gespielt, wie wir es uns gewünscht haben. Aber man erkennt eine Mannschaft daran, wie sie jeden Tag arbeitet und gerade in schwierigen Momenten zusammensteht und kämpft. Genau das hat diese Mannschaft heute gezeigt. Sie ist zusammengeblieben, hat füreinander gekämpft – und ich genieße es sehr, mit diesen Jungs zu arbeiten. Sie waren heute einfach fantastisch", lobte ein zufriedener Ramon Diaz Sanchez seine Mannschaft nach dem Spiel.

Am Rande der Bande:  Die Braunschweiger mussten auf Gian Aydinoglu und Neuzugang Eddy Edigin verzichten. Point Guard Aydinoglu verletzte sich im Pokalspiel gegen Bremerhaven am Schultereckgelenk und wird weitere Wochen ausfallen. Edigin hat bereits die komplette Saisonvorbereitung aufgrund eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel verpasst und wird Anfang Oktober auf dem Parkett zurückerwartet.

Wie geht’s weiter: Die Löwen spielen am kommenden Sonntag erneut zu Hause, dann gegen Rostock. Trier hat einen Heimspiel-Doppelpack gegen Bonn und Jena vor der Brust.

Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.