ALBA BERLIN logo
FC Bayern München Basketball logo
BMA365 Bamberg Baskets logo
Telekom Baskets Bonn logo
Fitness First Würzburg Baskets logo
ratiopharm ulm logo
RASTA Vechta logo
VET-CONCEPT Gladiators Trier logo
ROSTOCK SEAWOLVES logo
MHP RIESEN Ludwigsburg logo
EWE Baskets Oldenburg logo
NINERS Chemnitz logo
SYNTAINICS MBC logo
Veolia Towers Hamburg logo
SKYLINERS logo
Science City Jena logo
Phoenix Hagen logo
Basketball Löwen Braunschweig logo
Home/Newscenter/Auftakt in Sofia: Die Bayern starten in ihre zwölfte EuroLeague-Saison

EuropapokalAuftakt in Sofia: Die Bayern starten in ihre zwölfte EuroLeague-Saison

23. September 2026

Autor: Horst Schneider

Der FC Bayern Basketball startet am Donnerstag auswärts bei Hapoel Tel Aviv in seine zwölfte EuroLeague-Saison. Nach der enttäuschenden vergangenen Saison (13. Platz) ist der Hunger auf ein besseres Abschneiden in der Königsklasse groß, aber München steht in der EuroLeague weiter Gegnern gegenüber, die dank spendierfreudiger Mäzene aus dem Vollen schöpfen und oft auch noch bei Steuern und Abgaben im Vorteil sind.

München geht mit 15 Profis in die 38 Spieltage umfassende Punktrunde. Der erste Gegner Hapoel Tel Aviv hat zum Saisonbeginn sogar 23 Profis unter Vertrag, um für alle Fälle gewappnet zu sein. „Auf dem Papier und von der individuellen Klasse her gibt es sicher viele Mannschaften, die stärker sind“, weiß Trainer Anton Gavel, hält aber dagegen: „Es gibt jedoch immer Mannschaften, die für Überraschungen sorgen.“

EuroLeague: Hapoel IBI Tel Aviv – FC Bayern München Basketball (Do, 18:00 Uhr)

Status quo: Die Bayern haben in der vergangenen Saison zum vierten Mal in Folge die Playoffs verpasst, womit sich das Saisonziel von selbst erklärt. Hapoel Tel Aviv stieg in der vergangenen Saison als EuroCup-Champion in die EuroLeague auf und erreichte dort auf Anhieb die Playoffs. Die Israelis müssen jedoch auch in dieser Saison für ihre Heimspiele wieder nach Bulgarien (Sofia bzw. Botevgrad) ausweichen.

Gegner: Über fünfzig Jahre lang stand der fünffache israelische Meister (zuletzt 1969) im Schatten des übermächtigen Lokalrivalen Maccabi. Der Einstieg des schillernden Solar-Unternehmers Ofer Yanai machte den ewigen Zweiten jedoch 2023 zu einem der reichsten Clubs Europas. Bei seinem EuroLeague-Debüt überrundete Hapoel in der vergangenen Saison Maccabi, musste dem Erzrivalen aber national in Liga und Pokal einmal mehr den Vortritt lassen.

Stars: Shooting Guard Elijah Bryant und Center Dan Oturu, die wichtigsten Leistungsträger der vergangenen Saison, sind Hapoel erhalten geblieben. Darüber hinaus hofft Trainer Dimitris Itoudis, dass der EuroLeague-MVP von 2021, Vasilije Micic, in dieser Saison seinen Job als teuerster Spieler der Liga konstanter erfüllt als im Vorjahr. Im aus Barcelona geholten Tomas Satoransky steht jetzt aber auch ein zweiter hochkarätiger Spielmacher zur Verfügung. Eine zweite namhafte Verstärkung hat Hapoel im Power Forward Zach LeDay (zuvor Mailand) gefunden.

Aktuelle Form: Vor zwei Wochen verloren die Bayern ein Testspiel in Cagliari 77:85 gegen Hapoel, das jedoch zum Saisonauftakt vor einer Woche im israelischen Supercup-Finale unterlag. Der Vizemeister wurde trotz 17 Punkten und zehn Assists von Vasilije Micic vom Meister und Pokalsieger Maccabi mit 101:83 auseinandergenommen.

Alte Bekannte: Vasilije Micic bestritt 2014/15 seine erste EuroLeague-Saison mit den Bayern. 2019/20 spielten Khadeen Carrington für Ludwigsburg und Ishmail Wainright für Vechta. Bar Timor lief 2013/14 für Berlin, Max Heidegger 2021/22 für Oldenburg sowie Tai Odiase von 2020 bis 2022 für Göttingen und Oldenburg auf. Tamir Blatt (aktuell verletzt) spielte von 2021 bis 2023 für Berlin und wurde mit ALBA 2022 deutscher Meister. Bruno Caboclo wurde 2023 mit Ulm deutscher Meister.

Livestream / TV: Alle Spiele der EuroLeague werden in dieser Saison live und auf Abruf auf MAGENTA SPORT übertragen. Michael Körner kommentiert die Übertragung aus Sofia ab 17:45 Uhr.