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Home/Newscenter/Würzburgs Dreierregen verschärft NINERS-Krise 

NachberichteWürzburgs Dreierregen verschärft NINERS-Krise 

26. Oktober 2026
Sieg im Pokal, Sieg auf internationalem Parkett … und in der easyCredit BBL? Die wettbewerbsübergreifende Serie hält nur bei den Fitness First Würzburg Baskets an, während die NINERS Chemnitz in der Beletage die dritte Pleite in Serie hinnehmen müssen. Beim 98:88 vor heimischer Kulisse profitieren die Franken von einer schier überirdischen Dreierquote in der ersten Hälfte (10/14) sowie starken Nerven nach dem Seitenwechsel. Bei den Hausherren punkten gleich sieben Akteure zweistellig.

Sieg im Pokal, Sieg auf internationalem Parkett … und in der easyCredit BBL? Die wettbewerbsübergreifende Serie hält nur bei den Fitness First Würzburg Baskets an, während die NINERS Chemnitz in der Beletage die dritte Pleite in Serie hinnehmen müssen. Beim 98:88 vor heimischer Kulisse profitieren die Franken von einer schier überirdischen Dreierquote in der ersten Hälfte (10/14) sowie starken Nerven nach dem Seitenwechsel. Bei den Hausherren punkten gleich sieben Akteure zweistellig.

Spielverlauf und Wendepunkt: Nach einer kurzen Abtastphase übernahm Würzburg zügig das Heft des Handelns, wobei vor allem die Schützen das Tempo bestimmten. Obwohl Calvin Wishart als auch Max Jones vor der Pause jeweils drei Dreier einsetzten, schafften es die NINERS, nicht komplett abreißen zu lassen (50:42, 20. Minute).

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel schienen die Baskets das defensive Mittel gefunden zu haben, um die Partie frühzeitig zu entscheiden (77:55, 29. Minute), doch die Chemnitz zündete den Turbo und durfte dank Stefan Smith gar auf ein Comeback hoffen (86:83, 37. Minute). Doch ein wilder Dreier mit Ablauf der Uhr durch Sam Griffin in der Crunchtime brachte das Momentum endgültig zurück auf die Würzburger Seite.

Duell im Fokus: In einem Spiel, bei dem die Guards groß aufspielten, war es umso interessanter, einen Blick auf den Hügel zu werfen. Dort lieferten sich unter anderem Brandon Tischler und Ryan Mikesell ein spannendes Kräftemessen. Der Würzburger tat sich in der ersten Hälfte zunächst schwer, avancierte in der zweiten Hälfte für Würzburg allerdings immer mehr zu stabilisierenden Faktor und schrammte schlussendlich nur knapp einem Double-Double vorbei (10 Punkte, acht Rebounds). Der NINERS-Neuzugang, der sowohl im Pokal als auch international bereits zu Einsatz kam, wusste in seinem Liga-Debüt einmal mehr zu gefallen. Seine sieben Zähler und je vier Rebounds sowie Assists reichten als Basis für ein Comeback jedoch nicht aus.

Zahlen, bitte: Würzburg versenkte in der ersten Hälfte traumwandlerische 71,4 Prozent aller Dreierversuche (10/14). Bei Spielende waren es immer noch beeindruckende 14/25 Treffer aus der Distanz (56,0 Prozent).

Chemnitz leistete sich allein vor der Pause satte 13 Ballverluste, nach dem Seitenwechsel kamen für die NINERS nur noch deren sieben Turnover hinzu. 

Spieler der Partie: Das ist eine schwere Wahl, wenn gleich sieben Spieler zweistellig punkten. Dennoch sei an dieser Stelle Max Jones genannt, der von der Bank kommend mit 17 Punkten einen neuen persönlichen BBL-Bestwert auflegte. Auf dem Weg dahin versenkte der Guard satte fürn Dreier - bei nur sechs Versuchen (83,3 Prozent Trefferquote).

Bewies ein besonders heißes Händchen von "Downtown": Max Jones (Foto: Meshko)

Die Deutschen: Für Würzburg feierte Marvin Ogunsipe sein BBL-Debüt, wobei er bei limitierter Spielzeit (9:21min) auf solide fünf Punkte und vier Rebounds kam.

Bei den Gästen wusste Mateo Seric mit acht Zählern und drei Rebounds zu gefallen.

Am Rande der Bande: …saßen 2.501 Zuschauer.

Weise Worte: „Das war genau der Fight, den wir erwartet haben“, sollte Brandon Tischler den Gästen nach Spielende Respekt. „Es ist uns hinten raus gelungen, wichtige defensive Stopps zu generieren. Ich bin froh, wie das ganze Team am Ende durchgezogen hat.“

„Wir haben uns in der ersten Hälfte ein zu großes Loch gegraben, aus dem wir nicht mehr rausgekommen sind“, analysierte NINERS-Topscorer Stefan Smith (17 Punkte), und ergänzte: „Auch wenn Würzburg es uns mit ihrer Verteidigung schwer gemacht hat, müssen wir schlichtweg besser sein. Die Ballverluste waren ein großes Thema bei uns.“

So geht’s weiter: Für die Fitness First Würzburg Baskets geht es bereits am kommenden Mittwoch, den 28.10.2026, im FIBA Europe Cup mit einem weiteren Heimspiel gegen Dziki Warschau (Polen) weiter - der Tipoff ist für 19:00 Uhr angesetzt. Die NINERS Chemnitz empfangen zeitgleich im BKT Eurocup die Mannschaft von Cosea JL Bourg-En-Bresse (Frankreich).

Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.