Die VET-CONCEPT Gladiators Trier feiern den fünften Sieg im sechsten Spiel in der easyCredit BBL. Topscorer Eli Brooks überzeugt mit 22 Punkten. RASTA Vechta bleibt im Tabellenkeller.
Wendepunkt: Vechta erwischte gegen Trier zunächst den besseren Start, aber die Gäste steigerten sich. Als ein Zwischenspurt die Gastgeber spät im Spiel wieder bis auf 80:81 heranbrachte, setzten die Trierer kurzentschlossen zum entscheidenden Endspurt an: Dreier Eli Brooks, Dreier Eli Brooks, Dreier Moritz Krimmer. Damit war der Abend zugunsten der Moselstädter entschieden.
Drei Debütanten: Bei Vechta wirkten erstmals Neuzugang Justice Sueing und der zuvor verletzte Kihei Clark mit, bei Trier feierte beim großen Debütantenball der nachverpflichtete Terrell Harris seinen ersten BBL-Auftritt.
Duell im Fokus: Sie trafen sich nicht im direkten Positionsduell, kreuzten aber doch regelmäßig die Klingen. Vechtas D‘Mitrik Trice (15 Punkte) und Triers bester Mann Eli Brooks standen sich schon zu College-Zeiten gegenüber, am Samstagabend setzte sich Brooks mit seinem Team durch.
Zahlen, bitte: Kleinigkeiten machten letztlich den Unterschied, und da wiesen die VET-CONCEPT Gladiators eine etwas bessere Feldwurfquote (51 gegenüber 46 Prozent), zwei Ballverluste weniger (8:10) und die größere Effizienz von der Dreierlinie (10/27 gegenüber 7/29) auf.

Spieler der Partie: Seine vorherigen Erwähnungen deuteten es schon an: Eli Brooks hatte entscheidenden Anteil am Sieg der Trierer, nicht zuletzt aufgrund der beiden wichtigen Dreier in der entscheidenden Phase der Begegnung.
Die Deutschen: Tibor Pleiß kam für Vechta auf acht Punkte, fünf Rebounds und vier Assists. Lars Thiemann und Philipp Herkenhoff erzielten sieben Zähler, Peter Hemschemeier sechs. Bei Trier kam Marten Linßen auf zwölf Zähler und vier Rebounds.
Am Rande der Bande: Dort saß Triers Sportdirektor Ralph Held, für den die Konstellation eine besondere war, ist doch sein Sohn Christian Headcoach von RASTA Vechta.
In Zivil: So sehr sich die Personalsituation bei Vechta gebessert hat, fehlen nach wie vor drei Akteure. Tommy Kuhse, Lloyd Pandi und Lamin Sabally konnten nicht mitwirken. Bei Trier fehlte Clay Guillozet.
Sonstiges: Für die Gäste war es der fünfte Sieg in Folge, der sie – mindestens bis Sonntag – auf den ersten Platz im Klassement führte.
Wie geht’s weiter: Vechta ist am 30. Oktober bei Phoenix Hagen gefordert, Trier am 7. November zu Hause gegen Bamberg.
Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.















