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Home/Newscenter/51:30 nach der Pause: Chemnitz stoppt gegen Ludwigsburg Negativserie

Nachberichte51:30 nach der Pause: Chemnitz stoppt gegen Ludwigsburg Negativserie

31. Oktober 2026

Die NINERS Chemnitz finden nach drei Niederlagen im Ligabetrieb in Serie in die Erfolgsspur zurück. Den 94:78-Heimsieg gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg machen die Chemnitzer durch eine starke Vorstellung nach der Pause perfekt: Mit 51:30 geht die zweite Hälfte deutlich an die Hausherren.

Wendepunkt: Die Chemnitzer kamen mit einer aggressiveren Verteidigung aus der Pause, so selbst immer wieder ins Laufen und entschieden das dritte Viertel mit 24:10 für sich. Nach einem 10:0-Start in den Schlussabschnitt setzten sie sich entscheidend auf 77:58 ab. Ludwigsburgs Headcoach Carles Duran nahm nach zweieinhalb Minuten seine zweite Auszeit. Vor allem Nighael Ceaser und Ben Burnham drehten während der Chemnitzer Drangphase auf.

Duell im Fokus: In Chemnitz' Nighael Ceaser und Ludwigsburgs Thomas Rutherford trafen zwei Center alter Schule aufeinander. Zum alten Eisen gehören beide aber nicht – denn beide avancierten zu den Topscorer ihrer Teams. Rutherford war in der ersten Hälfte nicht zu stoppen und markierte ein stattliches Double-Double von 19 Zählern und 15 Rebounds. Während der Ludwigsburger Center neun seiner 13 Feldwürfe traf, zeigte sich sein Gegenüber mit 9/10 noch treffsicherer. 19 Zähler und sechs Rebounds standen für Ceaser am Ende im Boxscore. Während Rutherford nach der Pause abkühlte, drehte Ceaser in der zweiten Hälfte mit 13 Zählern erst auf.

Topscorer, bitte melden: Nighael Ceaser war ein Chemnitzer Erfolgsgarant. (Foto: René Hudl)

Spieler der Partie: Neben Chemnitz' Nighael Ceaser und Ludwigsburgs Thomas Rutherford muss ein weiterer Big Man genannt werden: Ben Burnham legte für die NINERS 16 Punkte (6/7 FG), sechs Rebounds, zwei Steals und zwei Blocks auf. Im dritten Viertel war er besonders auffällig, als er erst ein Vier-Punkte-Spiel und dann einen Fastbreak-Dunk auspackte.

Zahlen, bitte: Starke 72,2 Prozent ihrer Würfe aus dem Zweier-Bereich netzten die Chemniter ein, wohl dem, der Nighael Ceaser in den Reihen hat, der in der Zone auf 8/8 kam. Die Ludwigsburger kamen aus dem Zweier-Bereich nur auf eine Quote von 47,5 Prozent.

Meilensteine: Chemnitz' Mateo Seric war einmal von Downtown erfolgreich und hat nunmehr 100 Dreier in seiner Bundesligalaufbahn versenkt.

Rekordverdächtig: Rutherford verbesserte seinen Saisonbestwert um einen Rebound auf 15, zum Saisonrekord hat es aber nicht gereicht, den halten Weißenfels' Jure Planinic und Ulms Simi Shittu mit 17 Rebounds.

In Zivil: Die Ludwigsburger mussten weiter auf das Saisondebüt von Keeshawn Kellman verzichten, die Chemnitzer auf das von Yohan Choupas. Bei den RIESEN fehlte zudem Julis Baumer, bei den NINERS Phlandrous Fleming, weil in der Nacht davor Vater geworden ist. Zudem setzte Darion Atkins bei den Hausherren aus.

Wie geht’s weiter: Für die Chemnitzer stehen zwei Auswärtsspiele an. Im EuroCup geht es am Dienstag gegen Podgorica, im Ligabetrieb am Samstag gegen Vechta. Die Ludwigsburger empfangen tags darauf Oldenburg.

Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.