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NachberichteBonns später Lauf entscheidet die „Mutter aller Spiele“ 

01. November 2026
Die Rivalität zwischen den Telekom Baskets Bonn und ALBA Berlin befindet sich in ihrem dritten Jahrzehnt, und noch immer schreibt die „Mutter aller Spiele“ neue Geschichten. So wie bei dieser Auflage, in der mit Jordan Ford und Brandon Angel gleich zwei „Albatrosse“ neue Saisonbestwerte (je 19 Punkte) auflegen, um am Ende doch mit leeren Händen vom Feld zu gehen. Dass die Magentafarbenen schlussendlich ein 95:88 feiern, verdanken sie einem 11:1-Lauf in der Crunchtime sowie einem von der Bank kommenden Topscorer namens John-Michael Wright (22).

Die Rivalität zwischen den Telekom Baskets Bonn und ALBA Berlin befindet sich in ihrem dritten Jahrzehnt, und noch immer schreibt die „Mutter aller Spiele“ neue Geschichten. So wie bei dieser Auflage, in der mit Jordan Ford und Brandon Angel gleich zwei „Albatrosse“ neue Saisonbestwerte (je 19 Punkte) auflegen, um am Ende doch mit leeren Händen vom Feld zu gehen. Dass die Magentafarbenen schlussendlich ein 95:88 feiern, verdanken sie einem 11:1-Lauf in der Crunchtime sowie einem von der Bank kommenden Topscorer namens John-Michael Wright (22).

Spielverlauf und Wendepunkt: Beide Teams versuchten im ersten Viertel vornehmlich ihr Glück aus der Distanz und nahmen mehr Dreier- als Zweierversuche, woraufhin die Anzeige früh einiges zu tun bekam (21:26, 10. Minute). Da bei den Hauptstädtern vor allem Jordan Ford vor der Pause mit drei Treffern von „Downtown“ groß aufspielte und Bonn zweite Chancen liegen ließ, nahm ALBA eine schmale Führung mit in die Kabine (42:45, 20. Minute).

Zwar begann Berlin nach dem Seitenwechsel mit starken Sequenzen über Yankuba Sima, doch das Momentum kippte schnell auf die Seite der Hausherren, was vor allem an John-Michael Wright lag. Der Baskets-Guard legte allein im dritten Viertel satte neun Zähler auf, wobei seine letzten Punkte die erste Bonner Führung seit dem Auftakt darstellten (66:65, 30. Minute). Die Rheinländer kamen viertelübergreifend zu einem 9:0-Run, dem Berlin wiederum mit schnellen neun Zählern in Folge konterte - womit die Crunchtime war endgültig eröffnet wurde (79:83, 36. Minute). Neben Wright befreite sich in der Schlussphase auch Alijah Comithier immer wieder aus der defensiven Berliner Umklammerung und setzte mit einem schweren Dreipunktspiel den Schlusspunkt auf den entscheidenden Bonner 11:1-Lauf (90:84, 38. Minute). Die „Albatrosse“ versuchten nochmals mit Druck übers ganze Feld ein Comeback zu erzwingen, doch die Rheinländer ließen den Ball clever laufen und brachten so ihren vierten Saisonsieg in trockene Tücher.

Ließ in der Schlussphase ordentlich die Muskeln spielen: Alijah Comithier (Foto: Derix)

Duell im Fokus: Ausverkauftes Haus, eine intensive Begegnung. Wohl dem, der da auf abgezockte Aufbauspieler bauen kann, die in der Hitze des Gefechts den Überblick behalten. Bei Bonn musste Grayson Murphy kaum als Scorer in Erscheinung treten (2 Punkte), sondern konnte sich vielmehr auf seine geliebte Rolle als Vorbereiter konzentrieren, die er mit zehn Assists vortrefflich ausfüllte. Auf der Gegenseite kam Routinier Martin Hermannsson kaum zur Entfaltung (6 Punkte, 3 Assists).

Zahlen, bitte: Sowohl Bonn (30 zu 30) als auch Berlin (37 zu 33) nahmen mindestens so viel Dreier wie Würfe aus dem Zweierbereich.

ALBA leiste sich nur sieben Ballverluste, Bonn kam auf 17 Turnover.

Spieler der Partie: Nach verhaltenem Start mauserte sich der der von der Bank kommende John-Michael Wright spätestens nach der Pause zur bestimmenden Figur der Partie. Der Bonner Guard markierte zwölf seiner insgesamt 22 Punkte in der zweiten Hälfte, wobei er insgesamt fünf seiner neun Dreierversuche verwandelte. Dazu leistete er sich in seinen knapp 19 Minuten auf dem Feld keinen einzigen Ballverlust.

Die Deutschen: Bei den Hausherren trugen Joel Aminu und Patrick Heckmann je acht Zähler zum Sieg bei.

Für Berlin kam Jonas Mattisseck auf elf Zähler (3/5 Dreier), ehe er mit fünf Fouls auf der Bank Platz nehmen musste.

Sorgte mit seinen Drives ans Brett für Entlastung: Patrick Heckmann (Foto: Derix)

In Zivil: …saßen bei Bonn nach wie vor Tylan Birts und Kur Jongkuch auf der Bank.

Am Rande der Bande: …kamen 6.000 Zuschauer zur „Mutter aller Spiele“.

Weise Worte: „Das Spiel hat gezeigt, dass Berlin nicht ohne Grund aktueller Meister ist“, zollte John-Michael Wright den Hauptstädten nach der Partie Respekt. „Für uns hat sich ausgezahlt, dass wir eine komplette Trainingswoche hatten. Die Mentalität unserer Truppe ist wirklich gut. Und es ist nach wie vor ein riesiger Vorteil, vor diesen, vor unseren Fans spielen zu dürfen - als Gegner würde ich es hassen, hier auflaufen zu müssen.“

So geht’s weiter: Die Telekom Baskets Bonn empfangen am kommenden Mittwoch, den 04.11.2026, in der Basketball Champions League daheim das Team von Bnei Penlink Herzliya - der Tipoff ist für 20:00 Uhr angesetzt. ALBA Berlin indes bekommt es am Freitag, den 06.11.2026, in eigener Halle mit Aufsteiger Phoenix Hagen zu tun (Spielbeginn: 20:00 Uhr).

Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.