Die erste Entscheidung der Play-Ins der easyCredit Basketball Bundesliga ist gefallen. RASTA Vechta sichert sich im Duell des Hauptrundensiebten gegen den Achten der regulären Saison durch einen souveränen 111:83-Sieg das Ticket fürs Viertelfinale, wo ein Duell mit ALBA BERLIN ansteht. Die VET-CONCEPT Gladiators müssen dagegen am Donnerstag die zweite Play-In-Runde gegen die ROSTOCK SEAWOLVES bestreiten.
Spielverlauf und Wendepunkte: Der Beginn war vielversprechend für die VET-CONCEPT Gladiators Trier, die ersten acht Punkte gingen an den Aufsteiger. Angetrieben von einem starken Malik Parsons kam RASTA Vechta im zweiten Viertel jedoch wieder heran und ging durch einen Dreier von TJ Bamba erstmals in Führung (33:31/15.). Alonzo Verge zementierte den Vorsprung mit einem Buzzerbeater zur Halbzeit zum 47:41. Erneut Parsons war es, der die Niedersachsen per Dunk zur zweistelligen Führung stopfte (74:64/30.). Trier hatte dem nichts mehr entgegenzusetzen. Letztlich fiel das Resultat allerdings etwas zu deutlich aus.
Duell im Fokus: Es mag vielleicht nicht das entscheidende Duell gewesen sein, aber auf jeden Fall das namhafteste, erfahrenste und schwerste. In Tibor Pleiß und Maik Zirbes trafen 485 BBL-Spiele und 331 Kilogramm aufeinander. Die Oberhand zwischen den ehemaligen Nationalspielern behielt Pleiß mit sieben Punkten und vier Rebounds. Zirbes kam auf vier Zähler.
Zahlen, bitte: Was bitte hat Vechta für eine Offensive? Der beste Angriff der Liga läuft auch in der Postseason auf Hochtouren. Direkt wurde wieder dreistellig gescort, Hauptgründe hierfür waren 50 Prozent von der Dreierlinie und 60,3 Prozent aus dem Feld.

Spieler der Partie: Das ist schwierig. Parsons führte das wichtige Comeback im zweiten Viertel an, war mit 24 Punkten auch Topscorer und mit für einen Guard beeindruckenden drei Blocks defensiv zur Stelle. Nicht zu vergessen sind Bamba (19 Punkte/5 Rebounds) und Verge (18 Punkte/10 Assists).
Die Deutschen: Pleiß wurde bereits gelobt. Bei den Gästen überzeugte Nolan Adekunle mit 15 Punkten, Marten Linßen hatte zehn, Marco Hollersbacher sechs.
Am Rande der Bande: Setzte bei den Gastgebern Booker Coplin als siebter Ausländer aus.
Sonstiges: Joschka Ferner feierte in der Schlussphase sein viel umjubeltes Comeback nach längerer Verletzungspause. Und dann traf er auch noch direkt seinen ersten Dreier.
Wie geht’s weiter: „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“, sangen die Fans im RASTA Dome zum Ende hin. Das dürfen sie am Sonntag, wenn um 18.30 Uhr Spiel eins der Viertelfinalserie angeworfen wird. Trier empfängt am Donnerstag (18.30 Uhr) Rostock zum Duell um den letzten Playoffplatz.
Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.


















