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Home/Newscenter/Party bei den Gladiators: Aufsteiger Trier holt Comeback-Sieg gegen die Wölfe und belohnt sich als Achter mit den Play-Ins

NachberichteParty bei den Gladiators: Aufsteiger Trier holt Comeback-Sieg gegen die Wölfe und belohnt sich als Achter mit den Play-Ins

10. Mai 2026
Die VET-CONCEPT Gladiators Trier gewinnen ihr letztes Heimspiel der Saison 2025/26 gegen den SYNTAINICS MBC mit 85:78 und ziehen als Tabellenachter in die Play-Ins ein. Die Weißenfelser schließen ihre Spielzeit auf den 13. Tabellenplatz ab und verabschieden sich in die Sommerpause.

Die VET-CONCEPT Gladiators Trier gewinnen ihr letztes Heimspiel der Saison 2025/26 gegen den SYNTAINICS MBC mit 85:78 und ziehen als Tabellenachter in die Play-Ins ein. Die Weißenfelser schließen ihre Spielzeit auf dem 13. Tabellenplatz ab und verabschieden sich in die Sommerpause.

Spielverlauf und Wendepunkt: Trier legte einen klassischen Fehlstart ihn die Partie hin und lag nach einem Dreier von Spencer Reaves mit 1:10 (4. Minute) hinten. Beim Zwischenstand von 5:17 (6.) hatte der Zweitplatzierte bei der Wahl zum Trainer des Jahres, Jacques Schneider, genug gesehen und bat seine Schützlinge zur Auszeit. Besser wurde es freilich nicht, die Hausherren gingen mit einem 13:26-Rückstand ins zweite Viertel. Der MBC musste den Rest der Partie ohne Reaves bestreiten, der sich Ende des ersten Abschnitts beim Korbleger eine muskuläre Verletzung zugezogen hatte.

Ein Dreier von Akeem Vargas zum 18:34 (15.) bescherte den Gästen Mitte des zweiten Viertels ihre bis dato größte Führung. Jordan Roland blies dann aber mit seinem schon vierten Dreier zum 27:38 (17.) zur Aufholjagd, Steven Ashworth ließ zwei Treffer von Downtown zum 35:42 (19.) folgen, was auch der Zwischenstand zur Pause war.

Die Gastgeber kamen mit frischem Selbstvertrauen aus der Kabine: Ashworth (mit seinem dritten Dreier) und Roland (mit seinem fünften Dreier) verkürzten den Rückstand auf 41:44 (22.). Auch Benam Yakshali traf aus der Distanz 51:55 (27.), währen der MBC vor allem von der Performance seiner Big Men Jure Planinic und Nemanja Djurisic lebte. In das für Trier so wichtige letzte Viertel der Hauptrunde ging es nach dem Ausgleich von Marco Hollersbacher beim Stand von 62:62 (20.).

In den letzten zehn Minuten lief dann fast alles für die Hausherren: Dreier von Ashworth und Urald King brachten die 69:62-Führung (33.), kurz darauf verabschiedeten sich Akeem Vargas und Perrtu Blomgren mit ihrem jeweils fünften Foul. Da auch Reaves nicht mehr zur Verfügung stand, liefen die Wölfe in den Schlussminuten personell und konditionell auf der letzten Rille. Ashworths fünfter Dreier zum 82:74 (37.) brachte dann die Vorentscheidung: Mit 85:78 gewannen die Trierer und zogen als Tabellenachter in die Play-Ins ein.

Duell im Fokus: Merklich motiviert von der Preisverleihung zum besten Offensivspieler der Liga vor dem Spiel, bewies Jordan Roland, wie gerechtfertigt diese Wahl war. 20 Punkte und 6/9 Dreier, teils trotz hautenger Bewachung, dazu zwei Rebounds, ein Assist und drei Steals, waren seine Ausbeute. Aufseiten des SYNTAINICS MBC spielte Khyri Thomas unauffälliger, aber lange (36:01 Minuten) und solide (zwölf Punkte, fünf Rebounds, vier Assists und drei Steals).

Robert Wintermantel von der easyCredit BBL überreicht Jordan Roland die Trophäe für den besten Offensivspieler der Saison. (Foto: Eibner-Pressefoto/Alexander Neis)

Zahlen, bitte: Trier traf 50 Prozent seiner Dreier (13-26), wobei Ashworth (5/8) und Jordan Roland (6/9) überragten. Der MBC kam aus der Distanz nur auf eine Quote von 29,2 Prozent (7-24).

Spieler der Partie: Steven Ashworth schrammte 21 Punkten nur knapp an seinem Season-High vorbei (24 Punkte gegen Frankfurt), traf fünf von acht Dreiern und kam zusätzlich auf drei Rebounds und sechs Assists. Mit einem Wert von 20 war Ashworth effektivster Trierer.

Die Deutschen: Maik Zirbes kam auf acht Punkte und drei Rebounds, Nolan Adekunle steuerte fünf Zähler bei. Beim MBC kam Akeem Vargas auf fünf Punkte.

Am Rande der Bande: … saßen 5.400 Zuschauer, wie fast immer war die SWT-Arena ausverkauft. Einer am Seitenrand war MBC-Geschäftsführer Martin Geissler, für den das letzte Heimspiel des MBC am Freitagabend gegen Bamberg ein besonderer Abend war: Der 41-Jährige stand in dieser Funktion zum letzten Mal in der Halle und wird den Verein nach 24 Jahren nach Saisonende verlassen. 

Sonstiges: Für den besten Offensivspieler der Saison 2025/26, Triers Jordan Roland (die Verleihung des Awards fand vor dem Heimspiel gegen den MBC statt), ging es am letzten Hauptrundenspieltag noch um die Topscorer-Krone in der Beletage. Im Fernduell mit Oldenburgs Chris Clemons und Vechtas Alonzo Verge Jr. reichten seine 20 Punkte gegen den MBC nicht, um Clemons (18,5 PPG) und Verge (18,2) abzufangen - Roland kam nach 34 Spielen der Hauptrunde auf 18,0 Punkte pro Spiel.

Wie geht’s weiter: Das verrät unser Postseason-Spielplan - und auf den die Trierer mit großer Freude blicken dürften, denn für sie geht es in der Saisonverlängerung in den Play-Ins zunächst zu RASTA Vechta.

Jacques Schneider bejubelt den Einzug in die Play-Ins. (Foto: Eibner-Pressefoto/Alexander Neis)

Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.