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Home/Newscenter/Nach zweitem Sieg gegen Berlin: Vechta winkt vor heimischer Kulisse Einzug ins Halbfinale

VorberichteNach zweitem Sieg gegen Berlin: Vechta winkt vor heimischer Kulisse Einzug ins Halbfinale

23. Mai 2026

Stand: ALBA BERLIN (2) – RASTA Vechta (7) 1-2

Die besondere Brisanz: Die liegt ohne jeden Zweifel bei ALBA BERLIN. Die Hauptstädter treten an diesem Sonntag mit einem 1:2-Rückstand bei RASTA Vechta an und würden bei einer weiteren Niederlage wie schon in der Vorsaison im Viertelfinale ausscheiden ...

Der Blick zurück: Am Freitagabend feierten die Niedersachsen vor ausverkauftem Haus einen 91:82-Erfolg, bei dem Alonzo Verge (24 Punkte), Tibor Pleiß (22) und Tevin Brown (21) offensiv herausragten.

Was wir bisher gelernt haben: Diese Serie ist nicht berechenbar. Überrumpelten die Schützlinge von Trainer Christian Held die Berliner im ersten Spiel noch mit ihrem furiosen Tempo, bremsten die Spieler von Pedro Calles die Attacken der Gäste im zweiten Spiel aus. Beim dritten Aufeinandertreffen lief der offensive Motor bei Vechta erneut rund, zudem trat mit einem Mal der in den ersten beiden Spielen zurückhaltende Tibor Pleiß (jeweils vier Punkte) als Gamechanger in Erscheinung. Wer wird Spiel Nummer vier bestimmen?

Duell im Fokus: Vielleicht ist es ja erneut Pleiß, der für Schlagzeilen sorgt. Ausbremsen soll den Routiniert vor allem Norris Agbakoko, der nach einer starken Vorstellung im zweiten Spiel (17 PTS, 7 REB) nun am Freitag nicht ganz daran anknüpfen konnte (9 PTS, 5 REB).

Die ewige Bilanz: Mit 15:4 liegen die Berliner in der Bilanz vorn, allerdings würde sie das nicht darüber hinwegtrösten können, jetzt im Viertelfinale von Vechta in den Sommerurlaub geschickt zu werden …

Am Rande der Bande: Bei Vechta musste am Freitagabend TJ Bamba pausieren, für ihn rückte Booker Coplin zurück in den Spieltagskader – ohne allerdings eingesetzt zu werden.

Christian Held (links) im Jubelmodus: Ihm und Vechta winkt am Sonntag der Halbfinaleinzug. (Foto: Christian Becker)

Im Blick des Bundestrainers: Ob vielleicht Vechtas Linus Trettin irgendwann ein Thema für die A-Nationalmannschaft von Alex Mumbru werden könnte? Im dritten Spiel kam der 21-Jährige auf 11:18 Minuten Einsatzzeit und fügte sich mit großem Einsatz gut ein.

Alte Bekannte: Pedro Calles war bekanntlich einst Headcoach in Vechta und feierte 2019 den Halbfinaleinzug mit RASTA. Seitdem allerdings verlor der Spanier jede weitere Playoffserie.

Was die Lokalpresse schreibt: Einen ausführlichen Rückblick auf das dritte Spiel liefert Carsten Boning auf der Website von OM Medien.

Bewegte Bilder: Dyn hat die besten Szenen des Siegs von RASTA gegen ALBA zusammengefasst:

Weise Worte: Pedro Calles richtete am Freitag direkt den Blick nach vorn: „Jetzt haben wir 48 Stunden Zeit, zurückzukommen, Anpassung vorzunehmen und wieder einen Kampf abzuliefern.“

In Europa und weltweit – German Basketball is mad sexy: Linus Trettin bei Vechta und Jack Kayil bei Berlin auf dem Parkett, Christian Held für RASTA an der Seitenlinie und der Ex-Vechtaer Johann Grünloh auf der Tribüne: Ein Quartett war am Freitagabend im RASTA Dome dabei, das im Jahr 2023 mit dem Gewinn der Bronzemedaille bei der U18-Europameisterschaft großen Anteil daran hatte, dass wir heute laut ausrufen dürfen: German Basketball is mad sexy!

Fernsehen / Livestream: Die Partie wird am Sonntag ab 18:15 Uhr live hier bei Dyn übertragen, wo es jetzt auch den Playoff-Pass gibt (hier die Details zum Angebot). Kommentator ist Sebastian Meichsner. Als Experte ist Philipp Hartwich am Mikro.