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Home/Newscenter/Nach Sieg über Weißenfels: Heidelbergs Hoffnung auf den Klassenerhalt lebt / Wölfe verspielen letzte Chance auf die Postseason

NachberichteNach Sieg über Weißenfels: Heidelbergs Hoffnung auf den Klassenerhalt lebt / Wölfe verspielen letzte Chance auf die Postseason

04. Mai 2026

Die MLP Academics halten mit ihrem Sieg die Hoffnung auf den Klassenerhalt am Leben und nehmen dem SYNTAINICS MBC gleichzeitig die letzten Hoffnungen auf die Postseason. Die Gastgeber haben die besseren Nerven zum Ende und profitieren von der Rückkehr des zuletzt gesperrten Michael Weathers.

Spielverlauf: Nach gerade mal zweieinhalb Minuten schoss Mateo Seric Heidelberg mit 9:2 in Führung. Nach ihrer Auszeit kämpften sich die Wölfe jedoch schnell zurück und lagen nach dem ersten Viertel nur 16:20 hinten. Ähnlich eng verlief auch das zweite Viertel; aber die letzten fünf Punkte der MLP Academics gingen dann allesamt aufs Konto von Niklas Würzner, der seinem Team so einen 41:34-Vorsprung zur Halbzeit besorgte.

Mit einem 9:0-Lauf nach der Pause glich Weißenfels das Spiel wieder aus und übernahm in einem engen Viertel für längere Zeit die Führung. Dieses Mal war es Marcel Keßen, der mit vier Punkten in Folge zum Viertelende mit 58:55 noch einen knappen Vorsprung klarmachte. Der wurde dann nach einigen Führungswechseln im letzten Viertel aber erneut egalisiert, als Jure Planinic gut eineinhalb Minuten vor dem Ende per Freiwurf auf 72:72 stellte.

Kurz darauf stand Teamkollege Spencer Reaves an der Linie, ließ aber einen Punkt liegen. Das bestrafte Heidelberg, da erst Michael Weathers und dann Keßen beide ihre Freiwürfe trafen und Heidelberg so bei noch 16 Sekunden auf der Uhr mit 76:73 in Front schossen. Der SYNTAINCS MBC verspielte die Chance auf den Ausgleich, da man nach eigenem Einwurf fast umgehend den Ball verlor, und Weathers sicherte mit vier weiteren erfolgreichen Freiwürfen den Sieg.

Abstiegskampf: Die MLP Academics Heidelberg klammern sich an den letzten Strohhalm! Mit diesem Sieg ist der Klassenerhalt mit aktuell zwei Siegen hinter Science City Jena rechnerisch noch möglich, wie der Tabellenrechner zeigt. Und als nächstes steht dann auch noch die direkte Konkurrenz aus Jena im Spielplan, um die Hoffnung noch ein wenig länger am Leben zu halten. Den Klassenerhalt hatte der SYNTAINCS MBC schon sicher, mit der Niederlage ist aber die letzte Chance auf die Postseason dahin.

Duell im Fokus: Khyri Thomas stand mit über 39 Minuten fast das ganze Spiel auf dem Feld. Mit 18 Punkten war er - gemeinsam mit Jure Planinic - erfolgreichster Werfer seines Teams. Neben drei Rebounds gelangen ihm auch drei Steals. Gegenspieler Weathers überragte zwar nicht als Scorer - auch weil er nur drei von zwölf Würfen aus dem Feld traf -, aber mit zehn Punkten, sieben Rebounds und fünf Assists zeigte er seine Vielseitigkeit.

Spieler der Partie: Auch hier steht der Name Weathers drauf. Neben den genannten Statistiken klaute er vor allem zwei Mal den Ball. Ein Steal brachte elf Sekunden vor dem Ende die Entscheidung, als er den Wölfen mit dem Ball auch die Chance auf den Ausgleich nahm. Zudem behielt er starke Nerven: In den letzten elf Sekunden der Partie stand er vier Mal an der Freiwurflinie und versenkte alle vier Versuche für eine Quote von hundert Prozent.

Nach Sperre zurück und sofort mitten im Geschehen: Michael Weathers (mit Ball) gegen Spencer Reaves. (Foto: Lukas Adler)

Zahlen, bitte: Zwölf Mal wechselte die Führung, zehn Mal stand es Unentschieden; diese Parte hielt jedes Versprechen auf Spannung. Nachbessern könnte der SYNTAINICS MBC allerdings an der Treffsicherheit von der Freiwurflinie. 23 von 33 Freiwürfen trafen die Wölfe und blieben damit bei einer Wurfquote von 70 Prozent. Die MLP Academics hingegen versenkten 22 von 27 Freiwürfen und behielten bis zum Ende die Nerven. Im Schlussviertel trafen die Gastgeber 13 ihrer 14 Freiwürfe und damit satte 92,9 Prozent.

Die Deutschen: Marcel Keßen war mit 17 Punkten Heidelbergs Topscorer und drehte im Schlussviertel auf: Neun Punkte trug er im letzten Abschnitt bei, dazu kamen fünf Rebounds, drei Assists und zwei Steals. Mateo Seric steuerte zwölf Punkte bei, und auch Niklas Würzner zeigte eine gute Partie. Das Heidelberger Eigengewächs lieferte neun Punkte, sieben Rebounds und fünf Assists.

Am Rande der Bande: Bei Heidelberg fehlen die Guards DJ Horne und Kevin McClain bis zum Saisonende verletzt. Bei Weißenfels setzten Andrew Harrison und Marcus Foster aus.

Wie gehts weiter: Die MLP Academics haben es nun gegen Science City Jena weiter in eigener Hand und spielen zum Saison-Abschluss nochmals vor eigenen Fans gegen RASTA Vechta. Der SYNTAINICS MBC empfängt für das letzte Heimspiel der Saison am Freitag die BMA365 Bamberg Baskets und beendet die Saison bei den VET-CONCEPT Gladiators Trier.

Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.