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Home/Newscenter/Nach dem Ende der Negativserie: Holen Calles und Berlin in Vechta gleich den nächsten Sieg?

VorberichteNach dem Ende der Negativserie: Holen Calles und Berlin in Vechta gleich den nächsten Sieg?

20. Mai 2026
Oft genug war sie thematisiert worden, die Negativserie von Headcoach Pedro Calles. Insgesamt 16-mal am Stück waren seine Mannschaften in Playoffspielen zuletzt als Verlierer vom Parkett gegangen, am Dienstagabend zogen seine Spieler einen Schlussstrich unter diese Serie. Das 90:85 bescherte ALBA BERLIN den 1:1-Ausgleich im Viertelfinale gegen RASTA Vechta. Die Hauptstädter freuten sich dabei über die Rückkehr von Malte Delow und eine ganz starke Vorstellung von Justin Bean, der mit zehn Punkten, elf Rebounds und sechs Assists eine MVP-würdige Leistung ablieferte.

Stand: ALBA BERLIN (2) – RASTA Vechta (7) 1-1

Status quo und Blick zurück: Oft genug war sie thematisiert worden, die Negativserie von Headcoach Pedro Calles. Insgesamt 16-mal am Stück waren seine Mannschaften in Playoffspielen zuletzt als Verlierer vom Parkett gegangen, am Dienstagabend zogen seine Spieler einen Schlussstrich unter diese Serie. Das 90:85 bescherte ALBA BERLIN den 1:1-Ausgleich im Viertelfinale gegen RASTA Vechta. Die Hauptstädter freuten sich dabei über die Rückkehr von Malte Delow und eine ganz starke Vorstellung von Justin Bean, der mit zehn Punkten, elf Rebounds und sechs Assists eine MVP-würdige Leistung ablieferte.

Was wir bisher gelernt haben: Dass der Tabellenzweite gegen ein Team, das erst den Umweg über die Play-Ins gehen musste, in keinem Fall automatisch favorisiert ist. Vechta überrumpelte Berlin im ersten Spiel und schnupperte auch beim zweiten Aufeinandertreffen am Erfolg, letztlich brachte ALBA die enge Partie aber zu einem glücklichen Ende. Nicht wenige hatten prognostiziert, dass diese Serie möglicherweise über die volle Distanz geht – nach zwei Spielen ist die Wahrscheinlichkeit dafür nicht kleiner geworden. Und auch unser Kolumnist Stefan Koch hat sich in der neuesten Ausgabe seines Nachschlags mit dieser Serie beschäftigt (mit den anderen natürlich auch).

Duell im Fokus: Nach überragenden Leistungen im ersten Spiel rückte Vechtas Tevin Brown in den Fokus, im zweiten Spiel war es wiederum Berlins Justin Bean, der die Akzente setzte. Jetzt, da die Serie für zwei Spiele ins niedersächsische Vechta wechselt, dürfte das Duell dieser beiden erneut für Furore sorgen.

Zahlen, bitte: Nach zwei Spielen in den Playoffs sind Vechta und Berlin die beiden besten Teams der Postseason, was die Quote bei den Dreiern betrifft. RASTA versenkt im Schnitt 43,1 Prozent, ALBA kommt auf ordentliche 40,4 Prozent.

Ab durch die Mitte: Alonzo Verge (Nr. 11) hat mit Vechta die Chance, vor heimischem Publikum gegen Berlin in Führung zu gehen. (Foto: Tilo Wiedensohler)

Die ewige Bilanz: 18 Spiele gab es seit 2013 zwischen Vechta und Berlin, der Club aus der Hauptstadt liegt deutlich mit 15:3 in Führung. In der laufenden Saison gingen drei der bis dato vier Vergleiche an ALBA.

Am Rande der Bande: Bei Vechta setzte zuletzt weiterhin Booker Coplin als siebter ausländischer Akteur aus.  

Was die Lokalpresse schreibt: Zwei Spiele binnen drei Tagen – was machen Profis eigentlich an ihrem „freien“ Tag? Die OM-Medien waren mit RASTA in Berlin und begleiteten die Profis in der Hauptstadt (Paywall).

Bewegte Bilder: Mit dem 103:89 in Berlin hatte Vechta für einen Coup zum Auftakt gesorgt. Wie der zustande kam, lässt sich hier nachvollziehen:

Weise Worte: Berlins Aufbau Martin Hermannsson demonstrierte vor dem dritten Spiel seinen trockenen Humor und ließ sich hier vom Berliner Tagesspiegel mit den Worten zitieren: "Wir freuen uns darauf, ein paar Tage auf dem Land zu verbringen“!

In Europa und weltweit – German Basketball is mad sexy: Der RASTA Dome in Vechta, Schauplatz des dritten und vierten Aufeinandertreffens am Freitag und Sonntag dieser Woche, spielte auf dem Weg der deutschen Nationalmannschaft zu EM-Bronze 2022 keine Haupt-, aber doch eine Nebenrolle. Am 21. Februar 2020 trafen die DBB-Herren in der Qualifikation zur EuroBasket 2022 auf Frankreich und gewannen mit 83:69. Mit dabei waren unter anderem Philipp Herkenhoff (RASTA) und Bennet Hundt (damals Göttingen, heute Berlin), die sich auch heuer in der Viertelfinalserie gegenüberstehen. Der Quali-Sieg in Vechta war ein kleines Puzzlestück auf dem Weg zur Medaille, mit der sich einmal mehr zeigte: German Basketball is mad sexy!

Fernsehen / Livestream: Die Partie wird am Freitag ab 18:15 Uhr live hier bei Dyn übertragen, wo es jetzt auch den Playoff-Pass gibt (hier die Details zum Angebot). Kommentator ist Arne Malsch.