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Home/Newscenter/München macht zu Hause kurzen Prozess: Aufsteiger Trier nach zwei Niederlagen unter Zugzwang

NachberichteMünchen macht zu Hause kurzen Prozess: Aufsteiger Trier nach zwei Niederlagen unter Zugzwang

19. Mai 2026

Stand: FC Bayern Basketball (1) – VET-CONCEPT Gladiators Trier (8) 2-0

Der FC Bayern Basketball macht kurzen Prozess und gewinnt das zweite Heimspiel im Playoff-Viertelfinale. Die VET-CONCEPT Gladiators Trier zeigen sich zwar kampfbereit gegen das Ensemble des Deutschen Meisters, stehen aber nun vor dem ersten Heimspiel mit dem Rücken zu Wand.

Spielverlauf: Nur etwas mehr als zwei Minuten brauchte Trier, um das Spiel mit einer 10:0-Führung zu eröffnen. Doch München war alles andere als beeindruckt und drehte den Spielstand mit einem 16:0-Lauf mal eben auf links (16:10). Ins zweite Viertel starteten die Hausherren mit einem 9:0-Lauf und gingen so in der zwölften Minute mit 35:19 in Führung. Mit erfolgreichem Dreier baute Niels Giffey den Vorsprung zeitweise auf 20 Punkte aus (45:25), auch wenn Trier bis zur Halbzeit nochmals auf 33:48 verkürzte.

Doch nach der Pause ließ München wenig Zweifel am Ausgang des Spiels aufkommen. Zwischenzeitlich baute man im dritten Viertel die Führung schon auf 25 Punkte aus (65:40), und dem Team aus Trier war anzumerken, dass ihm für einen solchen Kraftakt die Reserven fehlten.

Was wir bisher gelernt haben: Es spielt ein Euroleague-Team gegen einen Bundesliga-Aufsteiger, der zudem noch eine Extra-Runde in den Play-Ins gedreht hat. München wirkte ausgeruhter, abgeklärter und besitzt trotz der Verletzten die tiefere Bank. Trier zeigte sich jederzeit kampfbereit, erschien teilweise aber doch ausgezehrt nach der langen Saison.

Duell im Fokus: Jordan Roland war kein Faktor an diesem Abend, sein Teamkollege Maik Zirbes hingegen einer der wenigen positiven Lichtblicke für Trier. Der erfahrene Center arbeitete stark am Brett und kam auf 14 Punkte und fünf Rebounds. Dafür netzte er sieben seiner neun Würfe aus dem Feld. Seine Gegenspieler Wenyen Gabriel und Joe Voigtmann waren ohne Zirbes' Präsenz noch etwas umtriebiger und kamen auf 14 bzw. elf Punkte.

Spieler der Partie: Nenad Dimitrijevic war mit 16 Punkten erfolgreichster Scorer des Abends und verpasste mit neun Assists nur knapp ein Double Double. Mit den neun Vorlagen stellte er zudem seinen Karriere-Höchstwert in der easyCredit BBL ein.

Agierte umsichtig: Oscar da Silva (rechts) im Duell mit Urald King. (Foto: Matthias Stickel)

Zahlen, bitte: Trier fehlten die Ausdauer und Aggressivität. 13 Fouls machte München, was nur zu acht Freiwürfen für die Gäste führte. Auch bei den Ballverlusten gaben die Gladiators mit 19 Turnovern öfter den Ball ab als München mit zwölf.

Weise Worte: Patrick Femerling riet als Experte am Dyn-Mikrofon den Trieren dazu, mehr Emotionalität ins Spiel zu bringen, "für die eigene Intensität und auch einfach, um die Bayern zu nerven".

Die Deutschen: Oscar da Silva machte 14 Punkte und griff vier Rebounds ab.

Am Rande der Bande: Bei München saßen Kamar Baldwin, Rokas Jokubaitis, Leon Kratzer, Stefan Jovic und David McCormack neben dem Spielfeld. Auch andere Prominenz war in der Halle, so u. a. Nationaltrainer Alex Mumbru und die beiden Nationalspieler Paul Zipser und Tristan da Silva.

Wie gehts weiter: Am Samstag um 14:30 Uhr geht es für Trier schon ums Playoff-Überleben, denn da gibt es den Sprungball zum dritten Spiel der Serie, immerhin vor den eigenen Fans.

Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.