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Home/Newscenter/München gegen Vechta frei empfangbar bei WELT TV: Der Tabellenführer und Titelverteidiger empfängt das heißeste Team der Liga

VorberichteMünchen gegen Vechta frei empfangbar bei WELT TV: Der Tabellenführer und Titelverteidiger empfängt das heißeste Team der Liga

02. Mai 2026

Status quo: Vechta hatte seit dem Kantersieg gegen Braunschweig neun Tage Pause, für München dagegen ist es das dritte Heimspiel in sechs Tagen: Montag ging es gegen Rostock, und Freitag im Nachholspiel waren die Albatrosse zum Spitzenspiel zu Gast – und nun steht zwei Tage später bereits das nächste Spitzenspiel gegen das Team mit einer der aktuell längsten Siegesserien der Liga an. Die Bayern können trotz der Belastung aber frei aufspielen, denn seit dem 85:79-Erfolg gegen Berlin ist dem Team der erste Platz nach der Hauptrunde nicht mehr zu nehmen.

Die besondere Brisanz: RASTA Vechta ist (neben Bamberg) das heißeste Team der Liga, hat neun der vergangenen zehn Ligaspiele gewonnen, davon die letzten fünf in Serie. Und nun geht es gegen den Titelverteidiger und Tabellenführer FC Bayern Basketball.

Kampf um die Postseason: Vechta hat laut Tabellenrechner noch nicht mal die Play-Ins sicher, könnte sich aber auch noch auf die direkten Playoff-Ränge vorarbeiten. Dafür wären in den letzten drei Partien natürlich Siege nötig, wenn möglich auch beim amtierenden Meister.

Rekordverdächtig: Vechta hat über die vergangenen fünf Siege im Schnitt satte 106,8 Punkte aufgelegt und dabei 54,6 Prozent aus dem Feld getroffen (195/357 Würfe). Das Team von Christian Held hat dazu seit dem 14. März ligaweit die drei höchsten Punkte-Explosionen der Saison rausgeballert: 123 Punkte gegen Trier, 121 gegen Ludwigsburg und 120 gegen Braunschweig, wobei gegen die Löwen BBL-Rekorde für Punkte in einem Viertel (44) und in einer Halbzeit (75) aufgestellt wurden. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass dies immer nur in heimischer Halle gelang. Kann RASTA auch im BMW Park offensiv so explodieren?

Was fällt den Münchnern gegen die Offensivpower von Alonzo Verge (mit Ball) und Vechta ein? (Foto: Christian Becker)

Zahlen, bitte: München netzte bis zum 31. Spieltag am sichersten aus dem Feld und am zweitsichersten von Downtown (48,7 und 37,5 Prozent), und Vechta traf am zweitsichersten aus dem Feld und am sichersten von Downtown (48,5 und 37,9 Prozent).

Duell im Fokus: In dieser Rubrik schauen wir diesmal auf besondere Scorer. Aufseiten der Bayern ist das natürlich ein Welt- und Europameister, wobei Andi Obst seine Galaauftritte diese Saison bisher vor allem in der EuroLeague hatte: 31 Punkte gegen Roter Stern, 37 gegen Baskonia, 33 gegen Tel Aviv und 26 gegen Paris, dazu hat er national Bamberg 31 und Rostock 29 Zähler eingeschenkt. Der 29-jährige Shooting Guard ist in beiden Wettbewerben der Topscorer seines Teams (im Schnitt 16,3 Punkte in der Bundesliga und 14,5 in der EuroLeague) und der einzige Spieler bei den Bayern, der mehrfach gezeigt hat, dass er richtig heiß laufen kann. Bei Vechta haben das diese Saison schon mehrere Spieler demonstriert: Aufbau Alonzo Verge hat in der Liga zwei Mal mehr als 30 Punkte gemacht und dazu im Pokal gegen Chemnitz 38 Zähler aufgelegt. Flügelspieler Tevin Brown hat Hamburg satte 46 Punkte eingeschenkt und zwei weitere Male mehr als 30 Punkte erzielt. Dazu kamen noch Tommy Kuhse (4x) und TJ Bamba (3x) mehrmals auf mehr als 20 Punkte in Liga oder Pokal.

Award-Anwärter: Wird in Andi Obst erstmals seit 2003/04 (Pascal Roller) wieder ein in Deutschland geborener Spieler MVP der Hauptrunde?

Das Hinspiel: Anfang November gewann München in Vechta mit 77:74, wobei der aktuell verletzte Kamar Baldwin (15 Punkte, vier Rebounds und fünf Assists) die Partie Sekunden vor Schluss durch einen Floater entschied. Vechta griff sich zwar 15 Offensivrebounds, produzierte aber eben auch 18 Ballverluste:

Am Rande der Bande 1: ... apropos Baldwin: Bayerns Spielmacher musste seit November verletzt zuschauen, könnte aber am Sonntag erstmals wieder eine Option werden. Bei Vechta fehlten zuletzt die verletzten Joschka Ferner und Tibor Pleiß, dazu setzte Booker Coplin als siebter ausländischer Profi aus.

Die ewige Bilanz: Seit 2013 gab es 18 Duelle in Liga und Pokal, und Bayern führt mit 14-4 Siegen; aber Vechta hat drei der letzten vier Liga-Duelle gewonnen, darunter zwei Erfolge 2024 in München.

Alte Bekannte: Vechtas Philipp Herkenhoff hat an der Seite von Justinian Jessup in Ulm gespielt (2023 bis 2025).

Sonstiges: Vergangenen Sommer wechselte Johann Grünloh ans College, nun folgen ihm zwei weitere Big Men aus Vechta: Fynn Lastring geht zu den New Mexico Lobos nach Albuquerque (Vereins-PM) und Linus Ruf an die University of Wyoming in Laramie (Vereins-PM)

Am Rande der Bande 2: Zwischen Svetislav Pesic (*28.08.1949) und Christian Held (*06.07.1988) liegen knapp 39 Jahre. Held hat 2011/12 bei Roter Stern Belgrad hospitiert, als Pesic dort Trainer war, und kennt ihn aus der Trainerausbildung der FIBA, wo Pesic als Mentor tätig ist. Es ist das erste direkte Duell zwischen den beiden, aber es gibt Gemeinsamkeiten, wie die nächste Rubrik zeigt.

In Europa und weltweit – German Basketball is mad sexy: Christian Held gewann mit der deutschen U18-Auswahl 2023 Bronze bei der Europameisterschaft – und damit traf er im Hinspiel gegen München in Gordon Herbert auf einen BBL-Trainer, der ebenfalls als Bundestrainer mit einer DBB-Auswahl Edelmetall geholt hat (EM-Bronze 2022, WM-Gold 2023). Mittlerweile ist Herbert zwar in München nicht mehr am Start, aber an dieser grundsätzlichen Situation hat sich für Held wenig geändert: Er trifft auf Svetislav Pesic und damit auf einen Trainer, der mit der deutschen Nationalmannschaft Edelmetall geholt hat (EM-Gold 1993). German Basketball? Mad sexy!

Fernsehen / Livestream: Die Partie wird am Sonntag ab 16.15 live hier bei Dyn übertragen. Zusätzlich gibt es die Partie frei empfangbar im linearen Fernsehen bei WELT TV (und damit auch kostenfrei hier im Stream so wie im Rahmen des Dyn Sport Mix auch auf den Dyn-Partnerplattformen Amazon Prime Video, Zattoo, Joyn, Pluto TV und ASTRA.