FC Bayern München Basketball logo
ratiopharm ulm logo
MLP Academics Heidelberg logo
Fitness First Würzburg Baskets logo
Basketball Löwen Braunschweig logo
NINERS Chemnitz logo
ALBA BERLIN logo
SYNTAINICS MBC logo
EWE Baskets Oldenburg logo
ROSTOCK SEAWOLVES logo
MHP RIESEN Ludwigsburg logo
RASTA Vechta logo
Veolia Towers Hamburg logo
Telekom Baskets Bonn logo
BMA365 Bamberg Baskets logo
SKYLINERS logo
VET-CONCEPT Gladiators Trier logo
Science City Jena logo
Home/Newscenter/Im Duell der Korbanlagentester: Macht Würzburg in Hamburg die direkte Playoff-Qualifikation perfekt?

VorberichteIm Duell der Korbanlagentester: Macht Würzburg in Hamburg die direkte Playoff-Qualifikation perfekt?

05. Mai 2026

Kampf um die Postseason: Direkte Playoff-Qualifikation oder der Weg über die Play-Ins, das bleibt die Frage bei den Fitness First Würzburg Baskets. Unser Tabellenrechner sieht für das Team von Headcoach Sasa Filipovski sogar noch die Chance auf den Heimvorteil in der ersten Playoff-Runde. Doch behaupten die Würzburger (18 Siege, 14 Niederlagen) ihren aktuell fünften Platz, dürften sie genauso zufrieden sein, schließlich haben die Franken vor allem Ulm (18:15) und Ludwigsburg (17:15) im Nacken. Ein Auswärtssieg bei den Veolia Towers Hamburg dürfte da auf dem Pflichtprogramm für die Filipovski-Truppe stehen. Gewinnen die Gäste, und verliert Ludwigsburg zugleich gegen München, machen die Baskets die sichere Playoff-Qualifikation perfekt und sind auch nicht mehr vom fünften Platz zu verdrängen.

Die besondere Brisanz: Ist zumindest dahingehend raus, dass die Towers im Niemandsland der Tabelle verbleiben werden und mittlerweile keine Chance mehr auf den Einzug in die Play-Ins besitzen. Der Klassenerhalt ist bereits seit Längerem gesichert.

Status quo: Die Würzburger fanden durch einen 98:84-Sieg gegen den direkten Playoff-Konkurrenten Ulm zurück in die Erfolgsspur, nachdem sie zuvor zweimal nacheinander verloren hatten. Das Trio Davion Mintz, Charles Thompson und Marcus Carr erzielte 63 Punkte. Für die Hamburger war der Traum von den Play-Ins nach einer 71:85-Niederlage in Bamberg geplatzt. Nur 29 Punkte nach der Pause waren zu wenig, auch bei der vorherigen 72:81-Niederlage in Ulm stockte mitunter die Offensive.

Duell im Fokus: Im offensiven Guard-Terror der Würzburger mag man als Big Man schon mal unter dem Radar fliegen, doch Charles Thompson bewies zuletzt gegen Ulm, aus welchem Holz er geschnitzt ist: Mit 19 Punkten stellte der Center einen persönlichen Saisonbestwert auf, dabei traf er jeden seiner sieben Würfe aus dem Feld – natürlich auch per Dunk. 30-mal hat Thompson in dieser Saison per Druckkorbleger vollendet – und das auch spektakulär, oder Isiaha Mike? –, nur Bambergs EJ Onu (33) und Hamburgs Zacharie Perrin (36) stopfen häufiger. Perrin und Thompson könnten nun also auch im direkten Duell zum Dunk-Wettbewerb laden. Der Hamburger Big Man hatte zuletzt aber nicht überzeugen können, die drei Zähler gegen Bamberg waren seine zweitwenigsten in dieser Saison.

Zacharie Perrin im Anflug: Die Veolia Towers empfangen Würzburg. (Foto: Viktor Meshko)

Zahlen, bitte: Auch kollektiv testen beide Teams gerne die Korbanlage. Mit 2,2 Dunks pro Spiel lassen es die Würzburger ligaweit am siebthäufigsten krachen, die Hamburger sind hinter Bamberg mit 2,9 Dunks pro Partie auf dem zweiten Platz. Die Kollegen von Dyn dürften hinsichtlich der kommenden Top-Ten also schon mal die Schnitt-Software starten.

Das Hinspiel: Anfang des Jahres fuhren die Würzburger einen 91:88-Crunchtime-Erfolg gegen Hamburg ein, weil sie sich in der Schlussphase nervenstark an der Linie präsentierten. Ohne den verletzten Carr übernahm in Brae Ivey ein anderer Guard; mit 20 Punkten, fünf Steals und vier Assists war der US-Amerikaner gegen seinen ehemaligen Club effektivster Würzburger Spieler. Bei den Towers stemmte sich Devon Daniels mit 32 Zählern (12/17 FG) gegen die Niederlage.

Die ewige Bilanz: Steht bei 6:6. Daheim hat Hamburg einen 4:2-Vorteil.

Meilensteine: Kenneth Ogbe fehlen noch vier Dreier und sechs Offensiv-Rebounds, um jeweils bei 200 anzukommen. Könnte beides in dieser Saison noch klappen. Was auf jeden Fall klappen sollte: Dass Martin Breunig sich den einen Offensiv-Rebound schnappt, um auf der digitalen Bestenliste an Elvir Ovcina (485) auf Platz 19 vorbeizuziehen. Bei vier am gegnerischen Korb gefangenen Fehlwürfen würde der Towers-Big-Man mit Quantez Robertson (489/18.) gleichziehen. Bei Würzburg ist Ivey zwei Dreier von seinem 150. entfernt.

Alte Bekannte: Besagter Ivey wechselte im vergangenen Sommer von den Towers nach Würzburg, auch Eddy Edigin hat eine Hamburger Vergangenheit (2021/22). Edigin und Breunig wiederum waren vergangene Saison Teamkollegen in Weißenfels. Würzburgs Alen Pjanic kennt zwei Hamburger aus gemeinsamen Oldenburger Tagen: 2021/22 lief er dort zusammen mit Breunig auf, in den darauffolgenden beiden Spielzeiten mit Ogbe.

Livestream: Die Partie wird am Donnerstag ab 19.45 Uhr live hier bei Dyn übertragen. Kommentator ist Stefan Koch.