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Home/Newscenter/63 Punkte von Mintz, Carr und Thompson: Würzburg bezwingt Ulm im Duell zweier direkter Playoff-Konkurrenten

Nachberichte63 Punkte von Mintz, Carr und Thompson: Würzburg bezwingt Ulm im Duell zweier direkter Playoff-Konkurrenten

02. Mai 2026
Die Fitness First Würzburg Baskets und ratiopharm ulm sind vor dem 32. Spieltag als Sechster bzw. Fünfter und damit als Tabellennachbarn in das Duell zweier direkter Playoff-Kandidaten gegangen – es sind die Würzburger, die durch einen 98:84-Heimerfolg einen großen Schritt in Richtung direkter Playoff-Qualifikation machen. Dank Davion Mintz, Marcus Carr und Charles Thompson, die zusammen 63 Punkte erzielen, holen sich die Würzburger auch den direkten Vergleich gegen Ulm.

Die Fitness First Würzburg Baskets und ratiopharm ulm sind vor dem 32. Spieltag als Sechster bzw. Fünfter und damit als Tabellennachbarn in das Duell zweier direkter Playoff-Kandidaten gegangen – es sind die Würzburger, die durch einen 98:84-Heimerfolg einen großen Schritt in Richtung direkter Playoff-Qualifikation machen. Dank Davion Mintz, Marcus Carr und Charles Thompson, die zusammen 63 Punkte erzielen, holen sich die Würzburger auch den direkten Vergleich gegen Ulm.

Spielverlauf und Wendepunkt: Der Ulmer Offensivmotor lief direkt auf Hochtouren und punktete nach Schnellangriffen, nach dreieinhalb Minuten führten die Gäste mit 16:12. Dann tauschte Ulms Headcoach Ty Harrelson die komplette Erste Fünf aus – auch wenn die Ballbewegung weiter ansehnlich war, ein wenig auf Kosten des Rhythmus'. Die Würzburger blieben dank einiger Dreier und Davion Mintz im Spiel, der Guard traf sechs Minuten vor der Pause zur 35:34-Führung und hatte 18 der ersten 41 Würzburger Zähler markiert. Die Gäste antworteten mit einem 10:1-Lauf, bei dem Chris Ledlum acht Punkte nacheinander erzielte. Doch dann waren wieder die Würzburger am Drücker, in den letzten drei Minuten des zweiten Viertels forcierten sie sieben Ballverluste und gingen mit einer 49:48-Führung in die Kabine.

Das Momentum war dank eines 11:2-Laufs auch zu Beginn des dritten Viertels auf Würzburger Seite, neben Mintz fand nun auch Marcus Carr seinen Rhythmus – vor allem dank der beiden Guards zog Würzburg auf zeitweise 16 Zähler Differenz davon. Die Ulmer packten eine 2-3-Zone aus, kamen aber nicht näher heran, weil sie selbst offensiv den Faden verloren hatten. Mit 30:15 bestimmten die Hausherren das dritte Viertel. Im Schlussabschnitt verkürzten die Ulmer ihren Rückstand Schritt für Schritt, knapp fünf Minuten vor Schluss waren sie auf 79:85 herangekommen – näher ließen die Würzburger sie aber nicht mehr ran, weil danach erneut auf das Guard-Duo Carr / Mintz Verlass war.

Auch dank solcher Highlight-Aktionen war Würzburgs Charles Thompson perfekt aus dem Feld. (Foto: Moritz Hartmann)

Spieler der Partie: Bei Würzburg überragte das Trio aus Davion Mintz (25 PTS, 5 REB, 3 AST, 3 STL), Charles Thompson (19 PTS, 7/7 FG, 5 REB, 3 AST) und Marcus Carr (19 PTS, 3 REB, 8 AST, 3 STL), 37 der letzten 42 Würzburger Zähler gingen auf das Konto der drei Ausrufezeichen. Bester Ulmer war Chris Ledlum (18 PTS, 6 REB).

Kampf um die Postseason: Die Würzburger und Ulmer haben die Tabellenpositionen getauscht, die Franken sind nun Fünfter, die Ulmer Sechster. Wie unser Tabellenrechner zeigt, ist für Würzburg noch der vierte Platz und damit der Heimvorteil in der ersten Playoff-Runde drin, für Ulm jedoch nicht mehr.

Zahlen, bitte: Die Würzburger verloren zwar 19-mal den Ball, forcierten aber selbst 26 Ballverluste bei Ulm – von der Intensität her war es schon ein Playoff-Spiel.

Die Deutschen: Ulms Chris Sengfelder war mit elf Zählern zweitbester Ulmer Punktesammler, und er benötigte dafür nur 17 Minuten.

Wie geht’s weiter: Die Würzburger gastieren am kommenden Donnerstag in Hamburg, die Ulmer haben nur noch ein Spiel zu absolvieren und treten am darauffolgenden Sonntag, dem letzten Spieltag der Hauptrunde, in Frankfurt an.

Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.