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Home/Newscenter/Erneutes Crunchtime-Duell im Kampf um die Playoffs: Ulm gewinnt gegen Bonn auch den direkten Vergleich

NachberichteErneutes Crunchtime-Duell im Kampf um die Playoffs: Ulm gewinnt gegen Bonn auch den direkten Vergleich

23. März 2026

In einem umkämpften Spiel mit wilder Schlussphase sichert sich ratiopharm ulm den Sieg und damit auch den direkten Vergleich gegen die Telekom Baskets Bonn. Die Gastgeber feiern ihren vierten Sieg in Folge, klettern damit in der Tabelle auf Rang fünf und rücken im Kampf um die Playoffs direkt an Bonn auf Rang vier heran.

Spielbericht: Weil Joel Soriano seinen zweiten Freiwurf zum Ende des ersten Viertels vergab, behielt Bonn mit 20:19 die Führung. Das zweite Viertel gestaltete sich auf beiden Seiten eher fahrig. Erst zum Ende nahm Justin Simon noch mal Fahrt auf: Er stopfte spektakulär im Fastbreak und beendete die erste Halbzeit mit einem Buzzerbeater zum 39:40.

Nach der Pause setzte sich Ulm erstmals ein wenig ab, als Malik Osborne per Dreier auf 53:46 stellte (26. Minute). Doch Bonn drehte den Spielstand wieder zu eigenen Gunsten, weil Joel Aminu noch zwei Dreier in Folge zum 61:58 traf. Kurz sah es dann so aus, als könnten sich die Hausherren einen Puffer erspielen, weil Jeff Garrett zwei Dreier in Folge versenkte und Michael Kessens einen Korbleger zum 70:62 drauflegte. Aber Ulm ließ sich nicht abschütteln. Mark Smith machte fünf Punkte in Folge zum Ausgleich (72:72), und Simon legte erneut per Dunk zum 74:72 nach (38.). Diesen knappen Vorsprung hielt Ulm zunächst. Bonn hatte zwar mit noch 29 Sekunden auf der Uhr die Chance auf den Ausgleich, doch Grayson Murphy spielte einen Fehlpass, den Smith abfing. Er versenkte im Anschluss nur einen seiner zwei Freiwürfe zum 80:77, doch sein Team blieb dank Offensivrebound am Ball. Allerdings schloss Nelson Weidemann vorschnell ab und verfehlte, Bonn kam zehn Sekunden vor dem Ende also wieder in Ballbesitz. Den konnte man allerdings nicht erfolgreich nutzen, die Gäste kassierten die letzten Punkte von der Freiwurflinie.

Kampf um die Postseason: Mit einer Differenz von +7 aus diesem Spiel gewann Ulm - nach 79:81-Niederlage im Hinspiel - den direkten Vergleich gegen Playoffkonkurrent Bonn. Auf den hatte es Trainer Ty Harrelson zusätzlich zum Sieg auch abgesehen und sein Team in der letzten Auszeit deutlich hörbar darauf hingewiesen.

Spieler der Partie: Smith leitete mit fünf Punkten in Folge im letzten Viertel den entscheidenden Führungswechsel ein, und ihm gelang der wichtige Steal 20 Sekunden vor dem Ende. Die zehn Punkte sind überschaubar, dazu sammelte der Flügelspieler aber acht Rebounds ein, verteilte vier Assists und griff sich drei Steals.

Duell im Fokus: Chris Ledlum war für seine Verhältnisse eher unauffällig, auch wenn sich die Statistiken des Power Forwards gut lesen. Mit elf Punkten, fünf Rebounds und drei Assists machte er eine ordentliche Partie. Gegenspieler Jeff Garrett war mit 23 Punkten erfolgreichster Werfer des Spiels und egalisierte damit seine persönliche Bestleistung in der Beletage. Dazu klaute er zweimal den Ball und legte nach dem Spiel am Dyn-Mikrofon nach, als er sagte, dass er in seinen Bonnern dennoch das deutlich stärkere Team sieht.

Zahlen, bitte: 15 Führungswechsel gab es, elf Mal stand es Unentschieden. Dieses Spiel bot einiges, was die Vorfreude auf die Postseason steigert. Mit zwölf Steals klaute Bonn zwar einmal öfter als Ulm den Ball, allerdings war es eben auch ein Turnover der Gastgeber, der maßgeblich zur Entscheidung beitrug.

Sieht aus wie Breakdance, ist aber Playoffkampf: Malik Osborne (links) und Joel Aminu ringen um den Ball. (Foto: Harry Langer)

Die Deutschen: Chris Sengfelder kam auf zwölf Punkte und drei Rebounds gegen seinen ehemaligen Klub. Bei Bonn punkteten Joel Aminu mit elf Punkten und Michael Kessens mit zehn zweistellig. Kessens griff dazu noch sechs Rebounds ab.

Am Rande der Bande: Neben dem langzeitverletzten Jonathan Bähre fehlten den Bonnern wie zuletzt Tylan Birts und Zach Cooks angeschlagen.

Wie gehts weiter: ratiopharm ulm fährt kommendes Wochenende zu den MLP Academics Heidelberg, bevor der SYNTAINCS MBC an der Donau gastiert. Die Telekom Baskets Bonn empfangen erst die MHP RIESEN Ludwigsburg, dann die MLP Academics auf dem Hardtberg.

Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.