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Home/Newscenter/Duell der besten Offensivteams frei empfangbar bei WELT.TV: Spätstarter Bamberg empfängt Frühstarter Trier

VorberichteDuell der besten Offensivteams frei empfangbar bei WELT.TV: Spätstarter Bamberg empfängt Frühstarter Trier

27. März 2026
Die Trierer waren die absolute Überraschung der ersten Saisonhälfte: Als Aufsteiger klammerten sie sich in der erweiterten Spitzengruppe der Tabelle fest und sorgten ligaweit für Aufsehen, als sie acht der ersten zehn Spiele gewannen, fünf davon in Serie. Inzwischen sind die Moselstädter etwas abgekühlt, sodass nun alle Augen auf den neuen heißen Kram gerichtet sind: Den amtierenden Pokalsieger, der als Kellerkind der Vorsaison sich inzwischen in der erweiterten Spitzengruppe der Tabelle festgeklammert hat, acht der letzten zehn Spiele und zuletzt fünf in Serie gewonnen hat. Darunter sogar ein Sieg der Bamberger gegen den FC Bayern – mal wieder, muss man sagen, denn Erfolge gegen den großen Südrivalen scheinen in dieser Saison zum Standardrepertoire der Oberfranken zu gehören.

Die besondere Brisanz: Die Trierer waren die absolute Überraschung der ersten Saisonhälfte: Als Aufsteiger klammerten sie sich in der erweiterten Spitzengruppe der Tabelle fest und sorgten ligaweit für Aufsehen, als sie acht der ersten zehn Spiele gewannen, fünf davon in Serie. Inzwischen sind die Moselstädter etwas abgekühlt, sodass nun alle Augen auf den neuen heißen Kram gerichtet sind: den amtierenden Pokalsieger, der als Kellerkind der Vorsaison sich inzwischen in der erweiterten Spitzengruppe der Tabelle festgeklammert hat, acht der letzten zehn Spiele und zuletzt fünf in Serie gewonnen hat. Darunter sogar ein Sieg der Bamberger gegen den FC Bayern – mal wieder, muss man sagen, denn Erfolge gegen den großen Südrivalen scheinen in dieser Saison zum Standardrepertoire der Oberfranken zu gehören.

Status quo: Danach gab es noch ein klares 99:85 in Heidelberg, während die Trierer einen ersten kleinen Geschmack auf die Postseason hatten und binnen vier Tagen Hin- und Rückspiel gegen Hamburg absolvierten, wobei es je einen Sieg und eine Niederlage gab.

Kampf um die Postseason: Für eine echte Playoff-Serie brauchen die Trierer aber Punkte, denn derzeit stehen sie „nur“ auf einem Play-In-Platz, allerdings nur einen Sieg hinter Rang sechs. Die Bamberger sind mit zwei Erfolgen mehr Tabellendritter – das zeigt, wie eng alle Teams in diesem Tabellenbereich beisammen sind und wie wichtig dementsprechend jeder Sieg ist.

Zahlen, bitte: Im Podcast „Abteilung Europameister“ sprach Anton Gavel darüber, wie gerne er die beste Defense der Liga hätte … und stattdessen hat er nun die nach Punkteausbeute zweitbeste Offensive der easyCredit BBL (die ihm immerhin einen Pokalsieg und derzeit Rang drei eingebracht hat, er beschwert sich also nicht!). Besser ist nur, und ihr ahnt es sicher schon: Das Team der Trierer, das mit 90,9 Zählern nochmal 1,5 Punkte mehr pro Spiel auflegt als die Oberfranken.

Trainerduell im Fokus: Was uns zu den Architekten dieser Mannschaften bringt, respektive zum Duell Anton Gavel gegen Jacques Schneider, und der Frage, wer von beiden sich in einigen Wochen mit dem Titel „Trainer des Jahres“ schmücken darf, denn beide gelten nicht grundlos als Favoriten für diese Auszeichnung.

Duell im Fokus: An der ein oder anderen Stelle gilt Ibi Watson gar schon als potentieller EuroLeague-Spieler, und auch andere Wechselgerüchte über den Bamberger Forward machen bereits die Runde – angesichts von 17,3 Punkten und 4,6 Rebounds im Schnitt kein ganz großes Wunder. Und gerade jetzt ist er in bestechender Form: In den letzten fünf Partien kommt er auf einen durchschnittlichen Effektivitätswert von 23,0, das ist Ligaspitze – auch dank einer Feldwurfquote von starken 63,6 Prozent seit dem Pokalsieg! In seinem Schatten gehen Saisons wie die von Nolan Adekunle etwas unter, der als junger Deutscher immerhin 8,9 Zähler und 3,9 Bretter pro Partie verbucht. Einzig: Mit einer Bänderverletzung muss Adekunle voraussichtlich zuschauen. Damit würde sich die Frage stellen, wer stattdessen Watson ein wenig abkühlen könnte: Der nachverpflichtete George King oder Evans Rapieque kämen dafür wohl in Frage.

Führt Ibi Watson seine Bamberger zum nächsten Sieg? (Foto: Simon Engelbert)

Das Hinspiel: Gewann Trier in seiner starken Startphase mit 92:87 nach Verlängerung. Der mittlerweile gewechselte Eli Brooks legte 24 Punkte auf, sechs davon in den letzten 30 Sekunden der Overtime.  

Die ewige Bilanz: Dabei war der Sieg der Trierer im ersten Aufeinandertreffen nach elf Jahren ohnehin etwas Besonderes: In den 65 Duellen der beiden Klubs steht es deutlich 54:11 für Bamberg.

Rekordverdächtig: 30 Pflichtspiele in Liga und Pokal absolvierten die Bamberger, und dabei konnte Anton Gavel jedes Mal auf die selbe Startformation zurückgreifen. Einzigartig, klar, aber die Trierer sind nicht weit davon entfernt: Jordan Roland und Marten Linßen starteten in allen 25 Trierer BBL-Partien und Nolan Adekunle und Urald King in je 24. Auf der Eins war erst Eli Brooks gesetzt (Starter bei zehn von zehn Einsätzen) und nach dessen Abgang der nachverpflichtete Steven Ashworth (Starter bei zehn von elf Einsätzen).

Am Rande der Bande: Allerdings: Ebenso wie Adekunle droht auch Ashworth einige Wochen mit einer Bänderverletzung auszufallen.

Award-Anwärter: Jordan Roland springt für Ashworth in die Bresche – wir werden sehen, was das für die Aussichten des derzeitigen Liga-Topscorers auf den Titel als bester Offensivspieler hat … oder gar die als MVP?

Alte Bekannte: Maik Zirbes spielte von 2012 bis 2014 in Bamberg gemeinsam mit Anton Gavel – und später noch einmal in München, wo beide 2018 gemeinsam zu Gavels Karriereende das Double feierten. Moritz Krimmer spielte in der Saison 2024/2025 für Trier in der ProA – die Gerüchteküche besagt, dass eine Rückkehr bevorstehen könnte …

In Europa und weltweit – German Basketball is mad sexy: Es ist also das Duell der beiden BBL-Teams, die ligaweit im Schnitt die meisten Punkte auflegen? Das erinnert uns natürlich sofort an die EM 2025, bei der die DBB-Auswahl mit 99,9 Zählern pro Partie das Scoring übertrieben deutlich anführte (auf den Plätzen folgten Slowenien mit 92,0 und die Türkei mit 90,2 Zählern) – auch wirklich mad sexy:

Fernsehen / Livestream: Die Partie wird Sonntag ab 16:10 Uhr live hier bei Dyn übertragen. Kommentator ist Christoph Knieper. Außerdem wird die Partie live und kostenfrei hier auf WELT.TV übertragen.