14 Bundesligaclubs engagieren sich gemeinsam, um Kindern und Jugendlichen besseren Zugang zu Sport und Bewegung zu ermöglichen – 16.989 Kinder wurden im Rahmen der Initiative bereits erreicht. Nun wurden bei einem Treffen Erfahrungen ausgetauscht und nächste Schritte geplant.
Die easyCredit Basketball Bundesliga (easyCredit BBL) hat mit 14 ihrer Clubs im Rahmen von BBL-Assist den SPORT VERNETZT-Summit 2026 durchgeführt. Zwei Tage lang trafen sich in Bamberg und Gundelsheim mehr als 30 Vertreter:innen der BBL-Standorte, unter anderem waren Henning Harnisch (Vizepräsident ALBA BERLIN) und Wolfgang Heyder (Gesellschafter Fitness First Würzburg Baskets) vor Ort, die bereits viele Jahre in der Kinder- und Jugendförderung des Basketballs aktiv sind. Ziel war es die Initiative weiterzuentwickeln, Erfahrungen und Wissen auszutauschen und nächste Schritte für die Arbeit vor Ort zu entwerfen.
BBL-Assist dient dabei als Projektdach der Liga für alle sozialen Nachhaltigkeitsprojekte ihrer Bundesligaclubs. Diese Projekte gehören zur Nachhaltigkeitsstrategie der Liga, die sich an den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen orientiert.

Bei der Initiative wird unter anderem das Projekt SPORT VERNETZT gemeinsam mit den Clubs umgesetzt und weiterentwickelt. Es soll vor allem Kindern und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Lebenslagen, die häufig nur schwierig zum organisierten Vereinssport finden, ein niedrigschwelliger und qualitativ hochwertiger Zugang zu Sport und Bewegung ermöglicht werden.
Und die Initiative wirkt bereits beachtlich: In den vergangenen vier Jahren wurden durch 963 der zumeist wöchentlichen Angebote 16.989 Kinder in 23 Sozialräumen erreicht. Allein im laufenden Schuljahr nahmen bereits 5.771 Kinder an den Sportangeboten teil.
BBL-Assist koordiniert dabei, bündelt Wissen, unterstützt die Clubs bei Qualifizierung und Finanzierung, stärkt den Austausch zwischen den Standorten und schafft eine Struktur für soziale Initiativen im Basketball. Der gerade in Bamberg und Gundelsheim abgehaltene Summit ist dabei ein zentrales Arbeitsformat. Im Fokus standen diesmal der sportpädagogische Ansatz Sport for Development, Fortbildungen für die Multiplikatoren, die Integration der Angebote in die Nachwuchsstrategien der Clubs sowie Wege zur langfristigen Finanzierung der Programme.

„Besonders beeindruckt hat mich der gemeinsame Spirit und mit wie viel Freude und Offenheit sich alle Beteiligten eingebracht haben – gerade, weil viele sich hier zum ersten Mal intensiver begegnet sind“, sagt David Gerold (Referent Sport- und Nachwuchsentwicklung easyCredit BBL, Leiter BBL-Assist). „Gleichzeitig war der Summit ein inhaltlich sehr fokussierter Arbeitsraum, aus dem wir alle mit konkreten Ideen für die nächsten Schritte herausgegangen sind.”
Dass inzwischen 14 von 18 BBL-Clubs an SPORT VERNETZT mitarbeiten, zeigt, wie wichtig die Initiative innerhalb der Liga ist. BBL-Assist soll als Projektdach weiterentwickelt werden und die Initiativen der BBL-Clubs sollen dauerhaft verankert werden. Dabei hilft unter anderem das regelmäßig stattfindende Summit-Format, genauso wie beispielsweise die mehrjährige wissenschaftliche Zusammenarbeit mit der Ruhr-Universität Bochum. Dabei wird untersucht, inwiefern die Angebote auch dazu beitragen, die Bildungschancen der erreichten Kinder und Jugendlichen zu verbessern. Pilotforschungen dieser Art sollen den BBL-Clubs helfen, ihre Programme messbar weiterzuentwickeln.
Über die easyCredit Basketball Bundesliga:
Die easyCredit Basketball Bundesliga ist die Dachorganisation aller Teams der höchsten deutschen Spielklasse im Basketball und richtet die Deutsche Meisterschaft sowie den BBL Pokal aus. Das operative Geschäft wird von der Basketball Bundesliga GmbH geführt. Sie zeichnet für die organisatorische Abwicklung der Wettbewerbe und die Spielansetzungen verantwortlich. Des Weiteren regelt die BBL GmbH die Lizenzierung und die Spielertransfers. Die easyCredit BBL schafft darüber hinaus die strategischen Rahmenbedingungen, um die Klubs sportlich und wirtschaftlich zu entwickeln und ist für die zentrale Vermarktung u.a. des Namensrechts sowie der Medienrechte verantwortlich.




















