Die BMA365 Bamberg Baskets melden sich in der Halbfinalserie gegen ALBA BERLIN zurück und gewinnen vor heimischem Publikum mit 81:73. Vor 5.700 Zuschauern avanciert Cobe Williams mit 20 Punkten zum Topscorer des Abends.
Stand: ALBA BERLIN (2) – BMA365 Bamberg Baskets (3) 2-1
Spielverlauf und Wendepunkt: Erst zum zweiten Mal in dieser Saison musste Bambergs Headcoach Anton Gavel seine Starting Five umbauen, denn EJ Onu blieb nur die Rolle des Zuschauers. Der Center stand zwar im Kader, kam aber nicht zum Einsatz. Für ihn sprangen Daniel Keppeler (20:57 Minuten) und Finn Döntgens (10:20 Minuten) ein.
Die Franken legten zunächst den besseren Start hin (6:2), doch Berlin meldete sich rasch mit einer 10:9-Führung zurück. Während es nach dem ersten Viertel noch ausgesprochen knapp blieb und die Gastgeber nur hauchdünn mit 17:16 in Front lagen, erspielten sich die Gavel-Schützlinge in der Folge größere Vorteile. Lohn der Mühen war ein 39:31 zum Seitenwechsel.
Bis auf 17 Punkte zogen die Bamberger nach Wiederaufnahme der Partie davon (58:41), doch die Mannschaft von Headcoach Pedro Calles hatte das Handtuch noch nicht geworfen. Mit großem Kampfgeist stemmten sich die Berliner gegen die drohende Niederlage, aber die entscheidende Wende wollte ihnen an diesem Donnerstagabend in der Brose Arena nicht mehr gelingen. Ein Dreier von Zach Ensminger 64 Sekunden vor der Schlusssirene brach die letzten Widerstände. Die BMA365 Bamberg Baskets verdienten sich den 1:2-Anschluss und damit ein viertes Spiel.
Duell im Fokus: Den Vergleich der beiden Point Guards aus der Startformation entschied im vierten Spiel dieser Serie Bambergs Cobe Williams deutlich für sich. Martin Hermannsson, der bislang beeindruckende Playoffs auf das Parkett gelegt hatte, blieb mit sieben Punkten, einem Assist und vier Turnovern unter seinen Möglichkeiten, während sein Gegenüber sich aufdrängte als …
… Spieler der Partie: Bambergs Williams feierte gegen Berlin einen starken Auftritt. Neben seinen 20 Punkten kam er auch noch auf sechs Steals und fünf Rebounds und traf insgesamt acht seiner 13 Versuche aus dem Feld.
Zahlen, bitte: ALBA entschied sowohl das Rebound-Duell (38:31) als auch die Assist-Bilanz (16:12) für sich, erlaubte sich allerdings auch 17 Ballverluste (Bamberg: 11). Nur sechsmal wechselte den Abend über die Führung.

Die Deutschen: Berlins Norris Agbakoko legte 14 Punkte auf, seine Kollegen Jack Kayil und Michael Rataj kamen auf jeweils acht Zähler. Bei den Hausherren verzeichneten Daniel Keppeler sieben sowie Finn Döntgens und Zach Ensminger jeweils sechs Punkte.
Was wir bisher gelernt haben: Der Heimvorteil ist in dieser Halbfinalserie von großem Wert. Nach den beiden Auftakterfolgen der Berliner ließen diesmal die Bamberger vor heimischer Kulisse nichts anbrennen.
Sonstiges: Berlins Moses Wood verletzte sich kurz vor Schluss an der Hand und musste unter Schmerzen vom Parkett.
Wie geht’s weiter: Bereits an diesem Samstag, 6. Juni, steigt in Bamberg das vierte Spiel der Serie. Tipoff ist um 18:30 Uhr.
Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.

















