Herzlich Willkommen … zu den Fundamentals. Die Halbfinals in der easyCredit BBL sind in vollem Gange und wurden bisher von den Heimteams dominiert. Sowohl in München als auch in Berlin war für die Gäste bislang nichts zu holen.
Können sich Bonn und Bamberg in Spiel drei auf heimischem Parkett in ihre jeweilige Serie zurückbeißen? Am Donnerstag, den 04.06.2026, gibt es die Antwort. Alles LIVE hier bei Dyn, wo es jetzt auch den Playoff-Pass gibt (hier alle Details zum Angebot). Zusätzlich gibt es die Partie in Bonn (18.30 Uhr) hier im SPORTBILD-Stream und die Partie in Bamberg (20.30) hier beim Bayerischen Rundfunk und hier beim RBB - jeweils live und free.
Bayerns Gameplan fruchtet - mit oder ohne Obst
Stand: FC Bayern Basketball (1.) vs. Telekom Baskets Bonn (4.) 2-0
Zwei Spiele, zwei Siege für den großen Favoriten FC Bayern Basketball, der einem knappen 83:78-Auftakterfolg am Samstag ein nachdrückliches 91:69 gegen die Telekom Baskets Bonn folgen ließ. Die Pesic-Truppe nahm die Energie aus dem bärenstarken Schlussviertel (33:20) in Spiel eins mit und deklassierte die Gäste dank einer dominanten ersten Halbzeit (50:27) auch am Montag. "Wir haben diese Saison viele Spiele gut gespielt, speziell in der EuroLeague, doch die ersten 20 Minuten heute in Defense und Offense, das waren, glaube ich, die besten, seit ich da bin", sagte Svetislav Pesic nach der Demontage in Spiel zwei. Während Bonn in Spiel eins dank gutem Distanz-Shooting (11/32) und dominanter Arbeit am offensiven Brett (18:7) lange geführt hatte, fokussierte sich München in Spiel zwei aufs eigene Rebounding (31 Defensiv-Rebounds), erlaubte nur elf Offensiv-Rebounds (10:11) und drückte Bonns Dreier-Ausbeute mächtig nach unten (5/23). Kombiniert mit dem verletzungsbedingten Fehlen von Spielmacher Grayson Murphy, gingen den Bonnern Mittel und Wege aus, den Ball in den Korb zu befördern.

Oscar da Silva nicht zu stoppen
Auch ohne Andreas Obst, der nach seinen späten Heldentagen in Spiel eins (11 Punkte, 3/7 Dreier) am Montag mit einer Krankheit aussetzen musste, lief Bayerns Offensiv-Motor geschmeidig (1,2 Punkte pro Wurfversuch). Hauptprotagonist war einmal mehr Nationalspieler Oscar da Silva, der bereits in Spiel eins mit 13 Punkten (5/7 FG) und fünf Rebounds den Topscorer gab und in Spiel zwei sogar noch einen draufsetzte. Der Big Man dominierte erneut in der Zone mit weiteren fünf Treffern in der Box, auf dem Weg zu 17 Punkten, sieben Rebounds und der besten Effizienz auf dem Parkett (+18).
Alle weiteren Infos gibt es hier im Vorbericht zum dritten Halbfinale
Dickes D an der Spree
Stand: ALBA BERLIN (2.) vs. BMA 365 Bamberg Baskets (3.) 2-0
Zwei Gastspiele in der Hauptstadt, zwei deutliche Niederlagen für die BMA365 Bamberg Baskets, die in der Halbfinalserie gegen ALBA BERLIN nun mit dem Rücken zur Wand stehen. Vor allem im Angriff enttäuschte die Mannschaft von Anton Gavel bisher auf ganzer Linie. Die nach Punkten zweitbeste Offensive der easyCredit BBL brachte gegen Berlins erstickende Defensive bisher nur 157 Punkte zustande und blieb damit weit unter ihrem Saisonschnitt (89,6 Punkte pro Partie). ALBA hielt die eigentlich so explosiven Bamberger in bisher sieben von acht Vierteln bei 21 Punkten oder weniger. Vielleicht am schockierendsten für die Baskets: Die beste Distanzoffensive der Liga (11,3 Dreier pro Spiel bei 37,4 Prozent von Downtown) wird von Berlins aggressiver Verteidigung komplett stillgelegt (6,5 Dreier pro Spiel bei 24,1 Prozent) und kann sich auch an den Brettern keine Extras erzwingen (ALBA plus-12 bei den Rebounds). "Wir waren nicht bereit (…) und haben teilweise undiszipliniert gespielt, konnten uns kaum einfache Chancen erarbeiten", sagte Bambergs Headcoach Gavel am Montag. "Vor dem dritten Spiel müssen wir an vielen Sachen arbeiten." Die Ausgangslage in "Freak City" ist klar: Must Win!

Berlins kongeniales Duo pflügt weiter durch die Postseason
Wie bereits gegen Vechta in Runde eins setzte ALBAs kongeniales Backcourt-Duo Martin Hermannsson und Jack Kayil auch in dieser Serie bei dem 105:86 und dem 85:71 in eigener Halle seinen überragenden Lauf fort. Der 31-jährige Isländer krönte seine dynamische erste Hälfte in Spiel zwei (13 seiner 18 Punkte) per Dreier mit dem Halbzeit-Buzzer und legt bisher 13,5 Punkte pro Spiel bei irrwitzigen 50/40/100 Shooting Splits auf. Megatalent Kayil dominiert derweil auf seine eigene, unnachahmliche Art und stellt die Bamberger Verteidigung mit 17,5 Punkten pro Abend (bei zischenden 62,5 Prozent aus dem Feld und 54,5 Prozent von der Dreierlinie) vor bisher unlösbare Probleme.
Alle weiteren Infos gibt es hier im Vorbericht zum dritten Halbfinale

















