FC Bayern München Basketball logo
ratiopharm ulm logo
MLP Academics Heidelberg logo
Fitness First Würzburg Baskets logo
Basketball Löwen Braunschweig logo
NINERS Chemnitz logo
ALBA BERLIN logo
SYNTAINICS MBC logo
EWE Baskets Oldenburg logo
ROSTOCK SEAWOLVES logo
MHP RIESEN Ludwigsburg logo
RASTA Vechta logo
Veolia Towers Hamburg logo
Telekom Baskets Bonn logo
BMA365 Bamberg Baskets logo
SKYLINERS logo
VET-CONCEPT Gladiators Trier logo
Science City Jena logo
Home/Newscenter/Derby unter veränderten Vorzeichen: Unterstreicht Würzburg in Bamberg seine fränkische Vormachtstellung?

VorberichteDerby unter veränderten Vorzeichen: Unterstreicht Würzburg in Bamberg seine fränkische Vormachtstellung?

16. Januar 2026
Die ergibt sich natürlich zu einem nicht unerheblichen Teil aus der räumlichen Nähe beider Klubs – Derby halt. Aber in den letzten Jahren kam es noch dazu zu einer Verschiebung der Machtverhältnisse – wo früher Bamberg dominierte, ist nun Würzburg nah an der Tabellenspitze. Da täte dann ein Sieg im Frankenderby doppelt gut. Den Würzburgern könnte noch das Spiel gegen Levice unter der Woche in den Knochen stecken, dafür ist die Anreise mit nur 94 Kilometern die kürzeste in der gesamten Saison.

Die besondere Brisanz: Die ergibt sich natürlich zu einem nicht unerheblichen Teil aus der räumlichen Nähe beider Klubs – Derby halt. Aber in den letzten Jahren kam es noch dazu zu einer Verschiebung der Machtverhältnisse – wo früher Bamberg dominierte, ist nun Würzburg nah an der Tabellenspitze. Da täte dann ein Sieg im Frankenderby doppelt gut. Den Würzburgern könnte noch das Spiel gegen Levice unter der Woche in den Knochen stecken, dafür ist die Anreise mit nur 94 Kilometern die kürzeste in der gesamten Saison.

Status quo: Zwei glückliche Siege - 104:100 nach Verlängerung in Vechta, 91:88 gegen Hamburg -, aber eben zwei Siege – so ist die Bilanz der Würzburger in der easyCredit BBL 2026, dazu das knappe Weiterkommen in der Basktetball Champions League. Aber Spannung muss ja nichts Schlechtes sein, und angesichts der Siege wird sich bei den Mainfranken wohl keiner beschweren. Man hätte ja auch die ersten beiden Ligaspiele des Jahres verlieren können, so wie die Bamberger, die nun bereits vier Siege Rückstand auf die Würzburger haben und mit Sicherheit die knappen Erfolge mit Kusshand genommen hätten.

Headcoach Sasa Filipovski weiß, was er an Brae Ivey hat. (Foto: Christian Becker)

Duell im Fokus: Die Würzburger sind übrigens nicht grundlos regelmäßig oben dabei, sondern haben in Otis Livingston und Jhivvan Jackson zuletzt gleich zwei Mal den MVP gestellt, und mit Marcus Carr streben sie an, hier den Hattrick zu holen. Dabei war eigentlich Brae Ivey für diese Rolle vorgesehen, der nach Anlaufschwierigkeiten langsam auch in die Spur kommt und zuletzt an seine starken Leistungen aus Hamburg anknüpfen konnte. Da müssen sich die Bamberger Guards um Cobe Williams, Richard Balint und Zach Ensminger schon strecken, um ihren Gegenspielern die Leistung zu vermiesen.

Zahlen, bitte: 23,7 Dreier pro Spiel, 61,3 Würfe insgesamt – kein Team in der Liga nimmt weniger Würfe und weniger Würfe von draußen als Würzburg. Bamberg liegt mit 65,1 Schüssen im Schnitt im Liga-Mittelfeld auf Rang neun.

Die ewige Bilanz: Mit 23:8 Siegen fällt die bislang noch sehr deutlich zugunsten der Bamberger aus, aber: In den letzten sechs Duellen gab es vier Würzburger Siege. Die beiden Bamberger Erfolge gab es wiederum in der „Turnhölle“ in Würzburg, der letzte Heimerfolg datiert aus dem Jahre 2022.

Am Rande der Bande: Marcus Carr fehlte zuletzt bei den Würzburgern, kehrte aber inzwischen ins Lineup zurück und legte gegen Levice im entscheidenden Spiel ein Double-Double aus 17 Punkten und elf Assists auf.

Alte Bekannte: Eddy Edigin spielte im Nachwuchsprogramm der Bamberger und bekam drei Einsätze in der EuroLeague für die Oberfranken. Lukas Herzog wiederum wechselte 2023 aus Heidelberg nach Bamberg, ehe es über die ProA zurück nach Franken ging, wo er seit dieser Saison das Würzburger Trikot trägt.

In Europa und weltweit – German Basketball is mad sexy: Wir haben es schon kurz erwähnt – mit 2:1 Siegen konnten sich die Würzburger unter der Woche gegen Levice durchsetzen und sich so für die Runde der letzten 16 in der Basketball Champions League qualifizieren, wo nun Malaga, Badalona und Chalon warten. Sexy!

Fernsehen/Livestream: Die Partie wird Samstag ab 18:15 Uhr live hier bei Dyn übertragen. Kommentator ist Max Wittmann.