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Home/Newscenter/16 Punkte, 17 Rebounds: Ledlum dominiert in der Zone / Ulm arbeitet sich zum Heimsieg gegen Braunschweig

Nachberichte16 Punkte, 17 Rebounds: Ledlum dominiert in der Zone / Ulm arbeitet sich zum Heimsieg gegen Braunschweig

10. Januar 2026
Nach drei Pflichtspielniederlagen in Serie findet ratiopharm ulm gegen die Basketball Löwen Braunschweig in die Erfolgsspur zurück. Beim 72:59-Heimerfolg dominiert Chris Ledlum mit 16 Punkten und 17 Rebounds in der Zone. Die Ulmer lassen in der zweiten Hälfte nur 24 Zähler zu, nur drei Teams haben in dieser Saison in einem Spiel weniger Punkte erzielt als die Braunschweiger, die zum dritten Mal nacheinander verlieren.

Nach drei Pflichtspielniederlagen in Serie findet ratiopharm ulm gegen die Basketball Löwen Braunschweig in die Erfolgsspur zurück. Beim 72:59-Heimerfolg dominiert Chris Ledlum mit 16 Punkten und 17 Rebounds in der Zone. Die Ulmer lassen in der zweiten Hälfte nur 24 Zähler zu, nur drei Teams haben in dieser Saison in einem Spiel weniger Punkte erzielt als die Braunschweiger, die zum dritten Mal nacheinander verlieren.

Spielverlauf und Wendepunkt: Die ersten Punkte nach drei Minuten, im ersten Viertel eine Quote von 31,6 Prozent aus dem Feld – bei ratiopharm ulm lief zu Beginn offensiv wenig zusammen. Die Braunschweiger trafen hochprozentiger, nutzten ihre (vermeintlich) tiefere Rotation um Center David N'Guessan und führten nach dem ersten Viertel mit 20:14. Im Lauf des zweiten Durchgangs kamen die Hausherren ins Laufen und verkürzten dreieinhalb Minuten vor Ende der ersten Hälfte auf 26:28. Doch danach punkteten die Ulmer nicht mehr aus dem Feld, die Gäste gingen dank eines 7:0-Laufs mit einer 35:28-Führung in die Kabine.

Nach der Pause verbesserten sich die Ulmer offensiv, vor allem dank Chris Ledlum und Mark Smith, auch wenn sie noch nicht überzeugten. Dafür stimmte es defensiv: Nur vier Feldtreffer ließen die Gastgeber im dritten Viertel zu, kurz vor Beginn des Schlussabschnitts holten sich die Ulmer ihre erste Führung des Abends, mit Beginn des vierten Viertels schien der Knoten endgültig geplatzt zu sein: Mit einem 7:0-Lauf eröffneten die Gastgeber den Durchgang, durch einen 7:0-Lauf entschieden sie das Spiel. Bei 71 Sekunden auf der Uhr sorgte Smith per Korbleger aus dem Schnellangriff für die 70:55-Führung und Entscheidung. Die Braunschweiger hatten nach der Pause offensiv komplett den Faden verloren (siehe Zahlen, bitte).

Mark Smith legte für Ulm zur Entscheidung ein. (Foto: Harry Langer)

Duell im Fokus: Ulms Chris Ledlum und Braunschweigs Luka Scuka fielen beide verletzungsbedingt eineinhalb Monate aus, beide feierten starke Comebacks, und beide knüpften (zunächst) auch im direkten Duell daran an: Denn beide waren bereits zur Pause auf Kurs eines Double-Doubles. Scuka konnte nach der Pause aber nicht an seine gute Leistung aus der ersten Hälfte anknüpfen und kam am Ende auf elf Zähler und elf Rebounds. Ledlum stellte mit 16 Punkten und 17 Rebonds seinen Gegner in den Schatten.

Rekordverdächtig: Die 17 Rebounds von Chris Ledlum sind aber kein Saisonrekord, den hält Frankfurts Jaedon LeDee mit 21 Rebounds (Übersicht siehe hier unten). Für die zweithöchste Rebound-Ausbeute hat der Ulmer Big Man dennoch gesorgt.

Spieler der Partie: Beim 7:0-Lauf zur Entscheidung punkteten beide, nicht nur deswegen waren Mark Smith (17 PTS, 5 REB, 4 STL) und Chris Ledlum (16 PTS, 17 REB) die auffälligsten Ulmer.

Zahlen, bitte: 24 Punkte, 8/24 FG FG, 13 Ballverluste – das sind die Statistiken der Braunschweiger in der zweiten Hälfte. Die Ulmer arbeiteten sich also auch defensiv zum Sieg.

Meilensteine: Braunschweigs Philipp Hartwich blockte einen Wurf und ist damit in der digitalen Bestenliste mit Anthony King (153 Blocks) auf dem 17. Platz gleichgezogen, beide weisen 153 Blocks in ihrer Bundesligakarriere auf.

Am Rande der Bande: Nach dem langzeitverletzten Tommy Klepeisz sowie Nelson Weidemann und Alec Anigbata fiel bei Ulm auch Christian Sengfelder aus. Die Braunschweiger mussten weiter auf Josh Hawley und Romario Holloway verzichten.

Wie geht’s weiter: Für die Ulmer steht auch im EuroCup ein Duell mit einem deutschen Team an, am Mittwoch sind die NINERS Chemnitz zu Gast in der Münsterstadt. Im Ligabetrieb geht es am darauffolgenden Sonntag mit einem Gastspiel bei den Veolia Towers Hamburg weiter. Die Braunschweiger empfangen am selben Tag Science City Jena.

Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.