Abstiegskampf / Kampf um die Postseason: Mit dem Zittern um den Klassenerhalt haben die beiden Teams nichts mehr zu tun, den haben sie laut Tabellenrechner längst sicher. Stattdessen machen sich sowohl Ludwigsburg (16-14) als auch Rostock (14-15) Hoffnungen auf eine direkte Playoff-Qualifikation.
Die besondere Brisanz: Bei der Mission Postseason zeigten beide Mannschaften zuletzt eine gewisse Inkonstanz, beiderseits wechselten sich wichtige Erfolge und Rückschläge munter ab. Ludwigsburg feierte gerade ein 83:73 in Heidelberg, Rostock unterlag am Mittwoch in Hamburg mit 86:91.
Status quo: Die Rostocker sind ein wenig aus dem Tritt geraten, schließlich markierte die Partie in der Hansestadt bereits die dritte Niederlage in Folge. So besteht zwar nach wie vor die Hoffnung auf eine direkte Playoff-Qualifikation, andererseits droht im schlechtesten Fall aber auch ein Abrutschen aus den Postseason-Rängen. Hinzu kommt das intensive Programm: Mittwoch in Hamburg, Samstag in Ludwigsburg, Montag in München …

Duell im Fokus: In jedem Saisonspiel in der Starting Five zu stehen, ist zweifelsohne nicht nur eine Auszeichnung für beständige Leistungen, sondern auch ein Vertrauensbeweis durch den Headcoach. Bei den Ludwigsburgern gilt das für Stef Smith – der US-Amerikaner, der für durchschnittlich 16,3 Punkte, 4,3 Assists und 4,1 Rebounds verantwortlich zeichnet und mit diesen Zahlen durchaus im Dunstkreis der Award-Anwärter auftauchen könnte, ist einer der Garanten für die Postseason-Ambitionen der MHP RIESEN. Ihm gegenüber steht einer, für den dasselbe wie für Smith gilt: Erfolgt der Tipoff, steht er auf dem Parkett – DeAndre Lansdowne. Der Routinier kommt auf 9,0 Punkte, 4,0 Assists und 3,0 Rebounds. Gute zehn Jahre Altersunterschied liegen zwischen Smith (26) und Lansdowne (36).
Zahlen, bitte: Fehlwürfen gehen beide Mannschaften mit großer Vehemenz nach. Die SEAWOLVES sind mit durchschnittlich 42,2 Rebounds pro Partie in dieser Hinsicht das erfolgreichste Team der Liga, Ludwigsburg ist mit 39,7 Dritter.
Die ewige Bilanz: Siebenmal standen sich Ludwigsburg und Rostock seit 2022 gegenüber, fünfmal hieß der Sieger Rostock. Die SEAWOLVES sicherten sich auch …
… das Hinspiel: Dort hatten sie mit 96:89 die Nase vorn. TJ Crockett markierte als Topscorer starke 28 Punkte.
Meilensteine: Jonas Wohlfahrt-Bottermann (Ludwigsburg) fehlen noch drei Defensive-Rebounds, um mit Danilo Barthel (902 Defensiv-Rebounds, 20. Platz) gleichzuziehen. Sein Teamkollege Yorman Polas Bartolo benötigt noch elf Offensive-Rebounds, um mit Jason Boone (556 Offensiv-Rebounds, 11. Platz) gleichzuziehen.
Am Rande der Bande: Die Rostocker spielten zuletzt weiterhin ohne die Langzeitverletzten Oshane Drews und Robin Amaize.
Alte Bekannte: TJ Crockett (Rostock) und Brandon Tischler (Ludwigsburg) kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit in Braunschweig (2023/24), Tischler war zudem mit Elias Baggette (Rostock) in Bamberg und Baunach sowie mit Robin Amaize und Owen Klassen (beide Rostock) bei den Basketball Löwen aktiv. Klassen stand 2018/19 im Kader Ludwigsburgs.
Was die Lokalpresse schreibt: Mit einem Liveticker verfolgte die Ostsee Zeitung die Rostocker Partie in Hamburg, online lässt sich dieser nachlesen (Paywall).
Bewegte Bilder: Die knappe Niederlage der SEAWOLVES in Rostock gibt es hier noch mal in Ausschnitten zu sehen:
Weise Worte: Rostocks Headcoach Przemyslaw Frasunkiewicz blickte nach der Partie in Hamburg rasch wieder nach vorn: „Wir dürfen uns nicht zu lange daran aufhängen, müssen schnell einen Haken dahinter machen und uns auf die nächste Aufgabe fokussieren.
Fernsehen / Livestream: Die Partie wird am Samstag ab 18:15 Uhr live hier bei Dyn übertragen. Kommentator ist Stefan Koch.



















