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Home/Newscenter/Ulm meldet sich mit defensivem Ausrufezeichen gegen Rostock zurück im Rennen um direkte Playoff-Teilnahme

NachberichteUlm meldet sich mit defensivem Ausrufezeichen gegen Rostock zurück im Rennen um direkte Playoff-Teilnahme

19. April 2026
Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie arbeitet sich ratiopharm ulm auswärts bei den ROSTOCK SEAWOLVES zu einem 75:68-Erfolg, womit die Schwaben sich für ihre in der Verteidigung investierte Energie belohnen. Die Hanseaten leisten sich 20 Ballverluste, kassieren ihrerseits die zweite Pleite hintereinander und verpassen damit die Chance weiter an die Playoff-Ränge heran zu rücken. 

Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie arbeitet sich ratiopharm ulm auswärts bei den ROSTOCK SEAWOLVES zu einem 75:68-Erfolg, womit die Schwaben sich für ihre in der Verteidigung investierte Energie belohnen. Die Hanseaten leisten sich 20 Ballverluste, kassieren ihrerseits die zweite Pleite hintereinander und verpassen damit die Chance, weiter an die Playoff-Ränge heran zu rücken. 

Kampf um die Postseason: Was bedeutet das Ergebnis der Partie für den heißen Kampf um die begehrten Postseason-TIckets? Mit unserem Tabellenrechner behält man immer den Überblick über alle möglichen Szenarien … auch über Rostock und Ulm hinaus.

Spielverlauf und Wendepunkt: Wer bei diesem Aufeinandertreffen ein Offensiv-Feuerwerk erwartete, sollte enttäuscht werden. Beide Seiten taten sich im ersten Viertel ungemein schwer, zu Zählbarem zu kommen - besonders aus der Distanz. Stattdessen leisteten sich Hanseaten (7) als auch Schwaben (6) zahlreiche Ballverluste, sodass die Anzeigetafel zunächst wenig zu tun bekam (15:11, 10. Minute). Die Partie nahm vor der Pause allerdings etwas an Fahrt auf, da Ulm es immer besser verstand, den in Brettnähe kaum zu stoppenden Chris Ledlum mustergültig in Szene zu setzen. Da sich auf der Gegenseite Kassim Nicholson allerdings ebenfalls in bester Spiellaune präsentierte, blieb es durchgängig eng, auch wenn das Momentum langsam auf die Seite der Gäste kippte (35:41, 20. Minute).

Der bis dahin offensiv noch ruhige D’Shawn Schwartz kam nach dem Seitenwechsel besser in Schwung und gab den Seewölfen jenen Impuls, den sie brauchten. Zwar versuchte Headcoach Ty Harrelson, den Gastgebern mit einer gern eingeworfenen Zonenprese den Rhythmus zu rauben, doch die Schützlinge von Przemyslaw Frasunkiewicz befreiten sich clever aus der defensiven Umklammerung und rissen die Führung wieder an sich (54:53, 30. Minute). Die Freude währte nicht lange, da die Donaustädter in Justin Simon einen Akteur in ihren Reihen hatten, der die Partie ob seiner Variabilität an beiden Enden des Feldes zu Gunsten seiner Farben beeinflusste. Ulm konnte sich der Führung nicht zu sicher sein, da auf Rostocker Seite Phillip Greene aufdrehte und damit den Grundstein für eine knackige Crunchtime legte. Rostock verpasste jedoch die Chance, die Gäste mit einer Presse weiter zu Fehlern zu zwingen, und fing sich 20 Sekunden vor Ende stattdessen einen Dunk durch Mark Smith, der einer Vorentscheidung gleichkam (68:72, 40. Minute). Die SEAWOLVES mussten taktisch foulen, doch Ulm bewahrte kollektiv die Ruhe und brachte den Erfolg schließlich an der Freiwurflinie in trockene Tücher.

Joker von der Bank, der in der Crunchtime einmal mehr stach: Mark Smith. (Foto: Völker)

Duell im Fokus: Besonders unter dem schwäbisch-defensiven Druck zu leiden hatte TJ Crockett, der sich alle Mühe gab, um die Rostocker Offensive in Schwung zu bringen. Einerseits wollte jedoch sein Dreier überhaupt nicht fallen (0/8), andererseits leistete er sich gleich sechs Turnover. Den eigenen Abschluss betreffend haderte auch sein Pendant Tobias Jensen mit dem Wurf von außen (0/4 Dreier), und auch an der Linie zeigte er ungewohnt Nerven (1/5). Dafür fand der Ulmer Guard seine besser postierten Nebenleute (4 Assists) und kurbelte so die Offensivmaschinerie der Gäste an.

Zahlen, bitte: 20 … Ballverluste leisteten sich die SEAWOLVES, von denen satte 13 in Form eines Ulmer Ballgewinns direkt die gegnerische Transition befeuerten.

Spieler der Partie: Nur hauchdünn an einem Double-Double vorbei schrammte Chris Ledlum. Der Ulmer Big Man machte mit 22 Zählern und acht Rebounds unmissverständlich klar, wer in Brettnähe das Sagen hatte. So schickten die Gastgeber ihn regelmäßig an die Linie, wo er von neun Versuchen immerhin sechs versenkte (66,7 Prozent).

Die Deutschen: Bei Rostock kam A2-Nationalspieler Elias Baggette von der Bank kommend auf solide sieben Punkte und fünf Assists.

Weise Worte: „Wir hatten die Rostocker Guards durchaus im Fokus und wussten, dass uns hier eine Defensivschlacht würde erwarten können“, gab Christian Sengfelder nach der Partie zu Protokoll. „Zuletzt haben wir es nicht geschafft, in der eigenen Hälfte stabil zu stehen und daraus nach vorn Schwung aufzunehmen - das war heute besser.“

„Die Ulmer Presse hat uns immer wieder wehgetan“, konstatierte Dominic Lockhart. „Wir wissen, dass wir grundsätzlich gut genug sind, um solche Spiele zu gewinnen. Heute hatten wir jedoch zu viele Phasen, in denen wir uns haben unterkriegen lassen.“

Am Rande der Bande: … saßen 4.418 Zuschauer.

So geht’s weiter: Beide Team müssen bereits am kommenden Mittwoch, den 22.04.2026, wieder ran. Die ROSTOCK SEAWOLVES treten auswärts bei den Veolia Towers Hamburg an (Tipoff: 20:00 Uhr); ratiopharm ulm empfängt vor heimischer Kulisse ALBA Berlin (Spielbeginn: 18:30 Uhr).

Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.