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Home/Newscenter/Starke Energieleistung gegen die SKYLINERS: Würzburg schlägt Frankfurt 80:66

NachberichteStarke Energieleistung gegen die SKYLINERS: Würzburg schlägt Frankfurt 80:66

18. April 2026

Die Fitness First Würzburg Baskets gewinnen zum Auftakt des 30. Spieltags der easyCredit BBL mit 80:66 gegen die SKYLINERS aus Frankfurt und festigen damit den fünften Tabellenplatz. Die Gäste müssen nach der 18. Saisonniederlage die Hoffnungen auf eine Teilnahme an den Play-Ins so langsam begraben. Beste Werfer des Abends sind Marcus Carr und Isaiah Swope mit jeweils 17 Punkten.

Spielverlauf und Wendepunkt: Klaus Perwas hatte nach der deutlichen Pleite seiner Mannschaft am vergangenen Wochenende gegen Heidelberg eine Reaktion gefordert, und seine Mannschaft zeigte von Beginn an ein anderes Gesicht. Intensive Verteidigung und ein heißes Händchen von außen (neun Dreier in der ersten Halbzeit) führten zu einer zwischenzeitlichen Führung der Gäste von 13 Punkten. Die Hausherren bekamen Mitte des zweiten Viertels den Rebound besser in den Griff und forcierten durch starke Defense einige Ballverluste. So arbeitete man sich zurück ins Spiel und ging sogar mit einer kleinen Führung von 37:35 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel tat sich Frankfurt offensiv weiter schwer, und Würzburg übernahm zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Frankfurt aber kämpfte und kam prompt wieder auf sechs Zähler heran, aber ein vergebener Floater von Radii Caisin, den Würzburg mit zwei Dreiern von Davion Mintz und Brae Ivey konterte, entschied letztlich die Partie. Statt auf vier Punkten dran zu sein, betrug der SKYLINERS-Rückstand schnell wieder zwölf Punkte. Ein Defizit, das man bis zum Schluss nicht mehr wettmachen konnte.

Zahlen, bitte: Frankfurt netzte in der ersten Halbzeit neun Dreier, teilweise mit einer Quote von 50 Prozent. Im zweiten Durchgang kam allerdings kein einziger erfolgreicher Distanzwurf mehr dazu, und die Quote sackte auf 30 Prozent ab.

Duell im Fokus: Bei Würzburg stehen fast schon traditionell Guards von der anderen Seite des Atlantiks im Fokus, aber bei Frankfurt in dieser Spielzeit auch: Marcus Carr (17,5 PPG, 42,1 FG%), Davion Mintz (16,8, 44,5) und Brae Ivey (11,5, 40,1) punkten bei den Mainfranken zweistellig, bei Frankfurt tun dies Isaiah Swope (15,9, 41,7) und Will Christmas (12,2, 42,7) auch bereits über die gesamte Saison und der kürzlich nachverpflichtete Tyger Campbell (13,5, 44,4) seit vier Partien. Die zentrale Frage war also klar: Wer kann der Partie am meisten seinen Stempel aufdrücken? Swope forcierte viele Abschlüsse, blieb wenig effizient, kam aber dennoch auf 17 Punkte. Sein Pendant Marcus Carr haderte ebenfalls mit mäßigen Quoten, netzte aber alle neun Freiwürfe und verteilte zu seinen 17 Zählern auch noch acht Assists.

Till Pape (rechts) war - einmal mehr - bester Deutscher auf dem Court, konnte die Niederlage aber nicht verhindern. (Foto: Viktor Meshko)

Spieler des Spiels: Trotz der starken Statlinie von Carr war Davion Mintz der entscheidende Mann für Würzburg. Seine Dreier gaben dem Spiel die entscheidende Wendung.

Die Deutschen: Bester Deutscher auf dem Parkett war Till Pape, der zehn Punkte und acht Rebounds auflegte.

Kampf um die Postseason / Abstiegskampf: Laut Tabellenrechner ist für beide Teams fast noch alles möglich, aber die Vorzeichnen verdichten sich, dass Würzburg in die Postseason einziehen wird. Frankfurt hingegen steht ein bisschen im Niemandsland der Tabelle: Für die Play-Ins darf man sich überhaupt keinen Ausrutscher mehr leisten, der Klassenerhalt ist aber so gut wie gesichert.

Am Rande der Bande: Würzburg konnte personell aus dem Vollen schöpfen. Bei Frankfurt war Logan Johnson wieder einsatzfähig, setzte aber als überzähliger Ausländer aus.

Wie gehts weiter: Würzburg empfängt am kommenden Donnerstag den FC Bayern Basketball, bevor man am Sonntag auf Weißenfels trifft. Frankfurt hat zwei Heimspiele vor der Brust: erst gegen Berlin, dann gegen Bonn.

Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.