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Home/Newscenter/Playoff-Ticket gesichert: Berlin gewinnt die "Mutter aller Spiele" gegen Bonn mit 91:75

NachberichtePlayoff-Ticket gesichert: Berlin gewinnt die "Mutter aller Spiele" gegen Bonn mit 91:75

20. April 2026

ALBA BERLIN gewinnt in der "Mutter aller Spiele" am 30. Spieltag der easyCredit BBL in eigener Halle gegen die Telekom Baskets Bonn mit 91:75. Das Team von Pedro Calles trifft im ersten Viertel nahezu nach Belieben und stellt früh die Weichen auf Sieg. In der Tabelle ändert sich für beide Mannschaften nichts: Bonn bleibt Vierter, Berlin steht weiterhin auf Rang zwei und hat das Postseason-Ticket bereits sicher. Bester Werfer des Abends ist Alijah Comithier mit 22 Punkten.

Spielverlauf und Wendepunkt: Nur vier Fehlwürfe bei 17 Versuchen aus dem Feld leistete sich Berlin in den ersten zehn Minuten und erzielte somit starke 32 Punkte. Durch diese konzentrierte Offensivleistung, die durch starken Teambasketball initiiert wurde, erspielte man sich früh eine zweistellige Führung (32:18). Diese bauten die Albatrosse weiter aus und hatten nach 18 gespielten Minuten bereits doppelt so viele Punkte auf dem Konto wie die Gäste vom Rhein (52:26). Da auch das dritte Viertel mit 22:17 an die Hausherren ging, war die Partie früh entschieden, und Berlin konnte es sich leisten, den Schlussabschnitt mit 17:24 zu verlieren.

Kampf um die Postseason: Laut unserem Tabellenrechner hatten Berlin und Bonn zumindest einen Platz in den Play-Ins bereits vor dem Spiel sicher. Der Tabellenzweite aus Berlin darf nach dem Sieg sogar schon fix mit den Playoffs planen, denn Verfolger Trier unterlag im Parallelspiel dem FC Bayern, wodurch ALBA nicht mehr aus den Top Sechs des Tableaus zu verdrängen ist. Auch Bonn hat auf dem vierten Platz das direkte Playoff-Ticket und den Heimvorteil im Visier, aber als einziges Team in der Liga bereits 31 Spiele absolviert (19:12-Siege) und gegen alle Verfolger (bis auf Trier, wo das Rückspiel noch aussteht) die direkten Vergleiche verloren. Um den vierten Platz oder zumindest die direkte Playoff-Teilnahme zu verteidigen, müssen die Baskets deshalb wohl noch zwei oder drei ihrer restlichen Spiele (drei auswärts) gewinnen – und alle vier, um aus eigener Kraft Vierter zu bleiben oder sogar noch Dritter zu werden.

Mike Kessens (links) hatte mit den Telekom Baskets Bonn gegen seine alten Teamkollegen wenig zu melden. (Foto: Tilo Wiedensohler)

Duell im Fokus: Der letztjährige Bonner Sam Griesel traf auf seinen Nachfolger Alijah Comithier und hatte hier das Nachsehen. Bonns Flügel war mit 22 Punkten bester Scorer des Abends und zeigte eine starke Leistung. Griesel blieb mit sieben Punkten und zwei Assists eher blass.

Zahlen, bitte: Bonn Dreierquote lag mit 26,7 Prozent einmal mehr unter der 30er-Marke. Gepaart mit 18 Ballverlusten war dies zu wenig, um ALBA gefährlich zu werden.

Spieler des Spiels: Moses Wood war mit 14 Punkten, vier Rebounds und drei Assists effektivster Spieler in einem ausgeglichenen Berliner Kollektiv.

Award-Anwärter: Zwei so extrem mit Blick auf Ausgeglichenheit konzipierte Teams wie Berlin und Bonn haben es schwer, einen Award-Kandidaten ins Rampenlicht zu schieben. Die einzige Ausnahme ist Jack Kayil, der in Abwesenheit vieler im Sommer ans US-College gewechselter Alterskollegen bei der Wahl des besten Nachwuchsspielers nahezu ohne Konkurrenz ist – zumal er auf der Spielmacherposition (11,9 PPG und 3,7 APG) wirklich starke Leistungen zeigt. 

Wie gehts weiter: Berlin bestreitet bereits am Mittwoch ein Nachholspiel in Ulm, während Bonn erst am 1. Mai wieder gefordert ist, wenn es auswärts in Frankfurt zur Sache geht.

Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.