FC Bayern München Basketball logo
ratiopharm ulm logo
MLP Academics Heidelberg logo
Fitness First Würzburg Baskets logo
Basketball Löwen Braunschweig logo
NINERS Chemnitz logo
ALBA BERLIN logo
SYNTAINICS MBC logo
EWE Baskets Oldenburg logo
ROSTOCK SEAWOLVES logo
MHP RIESEN Ludwigsburg logo
RASTA Vechta logo
Veolia Towers Hamburg logo
Telekom Baskets Bonn logo
BMA365 Bamberg Baskets logo
SKYLINERS logo
VET-CONCEPT Gladiators Trier logo
Science City Jena logo
Home/Newscenter/Nach zwei Niederlagen in Folge: Erneuter Overtime-Krimi zwischen Kellerkind Jena und Playoff-Kandidat Würzburg?

VorberichteNach zwei Niederlagen in Folge: Erneuter Overtime-Krimi zwischen Kellerkind Jena und Playoff-Kandidat Würzburg?

09. April 2026
Aufsteiger Science City Jena präsentierte sich nach dem Heimdebakel gegen die SKYLINERS, wo die Schützlinge von Björn Harmsen nur magere 58 Zähler erzielten, beim Pokalsieger Bamberg stark verbessert und verloren nur knapp mit 75:81. Die Fitness First Würzburg Baskets fanden kein Mittel gegen Vechtas Alonzo Verge (25 Punkte) & Co. und kassierten mit 86:103 die erst vierte Heimniederlage der Saison.

Status Quo: Aufsteiger Science City Jena präsentierte sich nach dem Heimdebakel gegen die SKYLINERS, wo die Schützlinge von Björn Harmsen nur magere 58 Zähler erzielten, beim Pokalsieger Bamberg stark verbessert und verloren nur knapp mit 75:81. Die Fitness First Würzburg Baskets fanden kein Mittel gegen Vechtas Alonzo Verge (25 Punkte) & Co. und kassierten mit 86:103 die erst vierte Heimniederlage der Saison.

Die besondere Brisanz: Beide Klubs haben nach den jüngsten Niederlagen gegenüber der Konkurrenz wertvollen Boden verloren und befinden sich auf der Zielgeraden der regulären Saison in Gefilden, die ihnen gar nicht schmecken. Würzburg will nicht aus den Play-Ins rutschen, Jena mit dem Abstieg schnellstmöglich nichts mehr zu tun haben.

Abstiegskampf / Kampf um die Postseason: Science City Jena knapp vor den beiden Abstiegsplätzen, die Fitness First Würzburg Baskets dicht vor den direkten Playoff-Rängen – im direkten Duell zwischen diesen beiden Teams geht es sowohl um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenverbleib als auch um die Postseason. Die Mannschaft von Headcoach Björn Harmsen hat sechs Punkte Vorsprung vor dem Vorletzten Heidelberg und acht vor Schlusslicht Braunschweig. Würzburg ist nach den jüngsten Ergebnissen aus den ersten Sechs herausgefallen, die die direkte Playoff-Qualifikation sicher haben, und mit 15 Siegen bei zwölf Niederlagen Tabellensiebter.

Kampf um die besten Positionen: Wir blicken auf den Schlussspurt der Hauptrunde. Was geht für Würzburg, das theoretisch nicht mehr absteigen kann, noch im Rennen um die direkte Playoff-Qualifikation? Und wie steht es um den (noch nicht sicheren) Klassenverbleib Jenas? Unser Tabellenrechner bietet einen schönen Überblick darüber, was für wen noch geht.

Kochs Nachschlag: Darf’s noch ein wenig mehr sein? Coach Stefan Koch hat sich einmal mehr an den journalistischen Herd gestellt, und sich genau angeschaut, mit welchen Zutaten - lies: Nachverpflichtungen - die einzelnen Teams im Laufe der Saison ihre jeweiligen Kader aufgewertet haben. Eine detaillierte Übersicht bietet seine jüngste Kolumne.

Das Hinspiel: … ging nach zweifacher Verlängerung mit 97:92 an Würzburg. Marcus Carr lehrte Jena seinerzeit an Halloween das Fürchten: Er erzielte 37 Punkte und die letzten Zähler im vierten Viertel, in der ersten und in der zweiten Verlängerung.

Duell im Fokus: Spätestens seit der Ankunft von Jack Pagenkopf haben die Angriffe von Science City Jena spürbar an Struktur gewonnen. Der Amerikaner hat bisher in acht Spielen für den Aufsteiger durchschnittlich 6,4 Assists verteilt – und damit knapp einen mehr als Würzburgs Point Guard Marcus Carr (5,6 Assists), der bei den Franken allerdings auch stark als Topscorer des Teams gefordert ist (17,8 Punkte); Pagenkopf ist bei Jena mit 8,9 Zählern aktuell viertbester Scorer.

Award-Anwärter: Der oben bereits namentlich erwähnte Marcus Carr ist mit durchschnittlich 17,8 Zählern der viertbeste Punktesammler der easyCredit BBL. Allein das macht ihn zu einem legitimen Anwärter auf den Titel als „Bester Offensivspieler“, zumal er sowohl aus der Distanz (2,0 Dreier pro Spiel) als auch durch seinen Drive konstant Gefahr ausstrahlt. Doch ist er darüber hinaus auch ein Kandidat für die MVP-Trophäe? 

Marcus Carr (hier im Hinspiel) und seine Würzburger gastieren bei Aufsteiger Jena. (Foto: Viktor Meshko)

Zahlen, bitte: Der Monat März war mit den Ergebnissen der Jenaer typisch für die Saison des Neulings, die Höhen und Tiefen in schneller Abfolge bereithält: Hohe Niederlage in Vechta (64:101), hart erkämpfter Auswärtssieg in Hamburg (84:82), knappe Niederlage beim Vizemeister Ulm (90:93), dominanter Sieg gegen Oldenburg (97:75), klare Heimschlappe gegen Weißenfels (84:108), erneuter Sieg gegen Hamburg (106:95) und damit den direkten Vergleich gesichert, eine Woche später nur 58 Punkte zu Hause gegen Frankfurt erzielt, aber 90 kassiert und zuletzt die starke Leistung beim 75:81 in Bamberg – trotzdem lautet die Bilanz der jüngsten zehn Spiele 3-7.

Meilensteine: Wenn Alen Pjanic (Würzburg) das Parkett betritt, markiert das seinen 200. Einsatz in der easyCredit BBL - dies kann er dann gleichzeitig mit seiner Vertragsverlängerung bis 2028 feiern.

Rekordverdächtig: Nur zweimal wurde in der bisherigen Saison ein Spiel nach zweifacher Verlängerung entschieden – neben dem Hinspiel zwischen Würzburg und Jena war dies das Spiel zwischen Chemnitz und Heidelberg (99:96) im zurückliegenden Februar. In den Saisons 2023/2024, 2022/2023 sowie 2014/2015 gab es jeweils vier (und damit die meisten) Hauptrunden-Begegnungen, die über eine Nettospielzeit von 50 Minuten gingen.

Die ewige Bilanz: Erst siebenmal gab es das Duell in der ersten Liga, nur einmal – in der Saison 2016/2017 – konnte Jena gewinnen.

Alte Bekannte: Robin Christen und Eddy Edigin spielten in der Saison 2021/2022 gemeinsam in Hamburg. Eric Washington (mittlerweile nicht mehr im Jenaer Kader) und Lukas Herzog waren eine Spielzeit später Teamkollegen in Heidelberg.

Dyn Move Your Sport: Dyn und die easyCredit BBL stellen bereits zum dritten Mal einen Spieltag ganz in das Zeichen von Dyn Move Your Sport. Nach dem Blick auf das Förderkonzept der Liga im November 2025 richten Dyn, die Liga und die Klubstandorte am 29. Spieltag den Blick auf die vielversprechendsten deutschen Basketballtalente – um welche Spieler es geht sowie alle weiteren Details gibt es hier.

Fernsehen / Livestream: Die Partie wird am Samstag, den 11.04.2026, ab 19:45 Uhr live bei Dyn übertragen. Kommentator vor Ort ist Johannes Hülstrung.