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Home/Newscenter/Nach dem Coup in Berlin: Kann Oldenburg gegen Playoff-Mitbewerber Rostock nachlegen?

VorberichteNach dem Coup in Berlin: Kann Oldenburg gegen Playoff-Mitbewerber Rostock nachlegen?

11. April 2026
Inkonstanz ist die einzige Konstante bei den Donnervögeln in dieser Saison. „Nach Wochen, in denen die Oldenburger die Geduld ihrer Fans auf eine harte Probe gestellt hatten“, wie es in der Oldenburger Pressemitteilung heißt, fuhren die EWE Baskets nach vier Niederlagen in Folge den dringend benötigten Erfolg in der Hauptstadt ein. Dass Oldenburg nach der jüngsten Pleitenserie überhaupt noch im Playoff-Rennen mitmischt, ist der überaus engen Tabellenkonstellation geschuldet – unser Tabellenrechner zeigt, was noch alles möglich ist. Unterstützung im Kampf um die Postseason haben sich auch die Rostocker in Person von Phil Greene IV, was Experte Stefan Koch in seiner neuesten Kolumne unter anderen thematisiert.

Kampf um die Postseason: Wieder mal ein Hoffnungsschimmer: Nach dem spektakulären und vor allen Dingen unerwarteten Crunchtime-Sieg dank „Mr. Clutch“ Chris Clemons bei ALBA BERLIN sind die EWE Baskets Oldenburg (mal wieder) im Playoff-Rennen. Die Niedersachsen liegen zwei Punkte hinter dem letzten Play-In-Platz, den aktuell Lokalrivale RASTA Vechta belegt. Die ROSTOCK SEAWOLVES werden dank zweier Siege hintereinander auf Platz neun geführt.

Die besondere Brisanz: Inkonstanz ist die einzige Konstante bei den Donnervögeln in dieser Saison. „Nach Wochen, in denen die Oldenburger die Geduld ihrer Fans auf eine harte Probe gestellt hatten“, wie es in der Oldenburger Pressemitteilung heißt, fuhren die EWE Baskets nach vier Niederlagen in Folge den dringend benötigten Erfolg in der Hauptstadt ein. Dass Oldenburg nach der jüngsten Pleitenserie überhaupt noch im Playoff-Rennen mitmischt, ist der überaus engen Tabellenkonstellation geschuldet – unser Tabellenrechner zeigt, was noch alles möglich ist. Unterstützung im Kampf um die Postseason haben sich auch die Rostocker in Person von Phil Greene IV, was Experte Stefan Koch in seiner neuesten Kolumne unter anderen thematisiert.

Status quo: Beim 81:79-Sieg gegen ALBA war neben Clemons Brian Fobbs mit 25 Punkten, fünf Rebounds und vier Assists (von der Bank kommend) der Matchwinner. Rostock hatte zuletzt seine Pflichtaufgaben gegen das Kellerduo Braunschweig (98:78) und Heidelberg (101:70) souverän gelöst.

Brian Fobbs (links, hier im Hinspiel) und die EWE Baskets wollen gegen Rostock ihre Postseason-Chancen lebendig halten. (Foto: Erik Schwiderski)

Duell im Fokus: Dass Brian Fobbs heißlaufen kann, hat er gegen ALBA nicht zum ersten Mal bewiesen. Hinter Chris Clemons ist der ehemalige Bonner der beste Werfer der Oldenburger und kommt im Schnitt auf 15,0 Punkte. Seinen Ruf als Allrounder zementieren seine 4,1 Rebounds und 2,7 Assists pro Spiel, dazu gesellen sich gute Wurfquoten aus dem Zweier- (54,6 2P%) und Dreierbereich (36,7 3P%). Fobbs' Saisonbestwert liegt bei 28 Punkten, aufgestellt im Spiel gegen Vechta Anfang März. Gegen Rostock trifft er auf der Zwei ebenfalls auf jemanden, der – einmal Feuer gefangen – die Lichter ausschießen kann: TJ Crockett Jr. ist mit 16,9 Punkten der Topscorer der Seestädter, mit 2,7 Rebounds und 2,5 Assists ähnlich universell wie Fobbs, und auch quotentechnisch (50,4 2P% / 37,6 3P%) gibt es Parallelen zu seinem Oldenburger Pendant. Crockett hält zudem noch einen aktuellen Ligarekord.

Zahlen, bitte: Rostock ist das beste Reboundteam der Liga, und das hat viel mit Owen Klassen zu tun. Das Team sichert sich 41,2 Rebounds, darunter 13,2 am offensiven Brett (Platz vier). Routinier Klassen ist mit 8,0 Rebounds zweitbester Rebounder der Liga, auch D'Shawn Schwartz (5,6 RPG) und Kassim Nicholson (5,5) helfen munter mit, die SEAWOLVES in dieser Kategorie an der Ligaspitze zu halten. Oldenburg ist bei den Rebounds hingegen das Schlusslicht der Liga (32,5 RPG).

Die ewige Bilanz: … lautet 6-2 für Oldenburg, Oldenburg hat dabei alle seine vier Heimspiele gewonnen.

Das Hinspiel: Die Rostocker hielten Rekordmann Chris Clemons, der im Spiel zuvor gegen Trier 52 Punkte erzielt hatte, bei „nur“ 24 Zählern und setzten sich am Ende mit 94:77 gegen Oldenburg durch. Insgesamt gestatteten die Hanseaten den Donnervögeln nur sieben erfolgreiche Dreier (bei 28 Versuchen). Für die Hausherren legte D’Shawn Schwartz mit 26 Punkten einen neuen persönlichen BBL-Bestwert auf.

Meilensteine: Seth Hinrichs fehlen noch vier Rebounds bis 1.000. DeAndre Lansdowne fehlen noch fünf Dreier bis 250. D’Shawn Schwartz fehlen noch vier Dreier bis 100. Owen Klassen fehlt noch ein Spiel bis 250 ein Defensiv-Rebound, um mit Robert Garrett (933 Defensiv-Rebounds, 15. Platz) gleichzuziehen. 15 Defensive-Rebounds fehlen ihm noch, um mit Luke Sikma (947 Defensiv-Rebounds, 14. Platz) gleichzuziehen.

Alte Bekannte: Dominic Lockhart spielte lange für die EWE Baskets (2013 bis 2017), Robin Amaize kurz (2019/2020). Auf ein aktives Eingreifen gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber wird zumindest aber der langzeitverletzte Amaize verzichten müssen. Oldenburgs Nicholas Tischler hat in der Vergangenheit mit Elias Baggette in Baunach, mit Robin Amaize, Owen Klassen und TJ Crockett Jr. in Braunschweig sowie mit DeAndre Lansdowne in Chemnitz zusammengespielt.

Dyn Move Your Sport: Dyn und die easyCredit BBL stellen bereits zum dritten Mal einen Spieltag ganz in das Zeichen von Dyn Move Your Sport. Nach dem Blick auf das Förderkonzept der Liga im November 2025 richten Dyn, die Liga und die Klubstandorte am 29. Spieltag den Blick auf die vielversprechendsten deutschen Basketballtalente – um welche Spieler es geht sowie alle weiteren Details gibt es hier.

Fernsehen / Livestream: Die Partie wird am Montag ab 19:45 Uhr live hier bei Dyn übertragen. Kommentator ist Arne Malsch.