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Home/Newscenter/Kampf um die Postseason: Die Rekordscorer aus Vechta zu Gast in Hamburg

VorberichteKampf um die Postseason: Die Rekordscorer aus Vechta zu Gast in Hamburg

17. April 2026

Kampf um die Postseason: Heiß. Heißer! RASTA! Die Niedersachsen haben ihre drei jüngsten Partien in Folge gewonnen und acht ihrer vergangenen zehn. Damit haben sie seit dem 20. Spieltag gemeinsam mit Bamberg die beste Bilanz der Liga. Und dieser Höhenflug hat die Vechtaer, die Mitte der Saison kurzzeitig sogar im Tabellenkeller festzustecken schienen, sogar wieder in die Nähe der Playoff-Ränge getragen: Mit 14 Siegen und 15 Niederlagen belegen sie aktuell den letzten Play-In-Platz zehn. Noch größer ist die Überraschung, dass die Veolia Towers Hamburg auf den letzten Metern der Hauptrunde noch von der Postseason träumen dürfen. Nach ihrem Katastrophenstart in die Saison mit acht Niederlagen in Folge hat sich die Mannschaft von Headcoach Benka Barloschky am eigenen Schopf aus dem Abstiegssumpf gezogen und ist nun nur noch vier Punkte von den Play-Ins entfernt (aber schon acht von den Abstiegsplätzen). Hamburg würde mit einem Erfolg den Klassenerhalt sicherstellen, da die dann 13 Siege vom Vorletzten Heidelberg (acht Siege, vier Spiele) nicht mehr eingeholt werden könnten.

Die besondere Brisanz: Beide Klubs brauchen jeden Sieg, um noch nach dem 34. Spieltag weiterspielen zu dürfen – die Hamburger noch mehr als RASTA. Die Heimbilanz der Türme ist positiv (8:6), allerdings ist mit den Niedersachsen die aktuelle Punktemaschine der Liga zu Gast, denn …

Status quo: … Vechta hat am Wochenende beim 123:97 gegen Trier seinen eigenen Saison-Punkterekord von 121 Punkten gebrochen (hier gibt’s die Highlights im Video). Hamburg hingegen musste bei der 94:99-Niederlage beim MBC einen Rückschlag der unverhofften Postseason-Ambitionen hinnehmen.

Duell im Fokus: Bereits früh in der Saison wurde Devon Daniels von den Hanseaten nachverpflichtet, und auch dank ihm gelang den Türmen der Turnaround nach einem komplizierten Saisonstart (überhaupt haben die Towers laut Stefan Koch ligaweit am besten nachverpflichtet). Nach 22 Spielen im Towers-Trikot ist Daniels inzwischen Hamburgs Topscorer (16,1 PPG), holt für einen Guard starke 4,0 Rebounds pro Spiel und steht am zweitlängsten auf dem Parkett (24:55 MPG). Erst seit acht Partien trägt Malik Parsons das Trikot von RASTA Vechta, legt aber schon ähnliche Zahlen wie sein Hamburger Shooting-Guard-Pendant auf. Der ehemalige Frankfurter kommt auf 12,4 Punkte, ebenfalls erstaunliche 4,8 Rebounds und 2,0 Assists bei rund 23 Minuten Spielzeit pro Partie. Angesichts der Vechtaer Offensivpower mit Alonzo Verge, Tevin Brown & Co. verleiht der nachverpflichtete Parsons den Niedersachsen vor allem auch defensive Stabilität, was ihn zu einem wichtigen Faktor des aktuellen Laufs der Mannschaft von Christian Held macht.

Devon Daniels hat mit seinen Hamburgern einen Heimsieg gegen Vechta im Blick. (Foto: Christian Becker)

Zahlen, bitte: Mit 87,9 (Vechta) beziehungsweise 86,1 Punkten pro Spiel (Hamburg) gehören beide Teams zu den offensiv potentesten der Liga. Während die Gäste auf Können aus der Distanz vertrauen (37,4 Prozent von der Dreierlinie, Rang drei), hadern die Hausherren nach wie vor mit ihrer hohen Zahl an Ballverlusten (15,1 TPG, die drittmeisten der Liga).

Die ewige Bilanz: In der easyCredit BBL steht es 5:3 für Hamburg.

Das Hinspiel: RASTA fuhr am neunten Spieltag einen 97:95-Heimerfolg nach Verlängerung gegen die Veolia Towers ein. Überragender Akteur beim Debüt von Tibor Pleiß war Teamkollege Brown, der 46 Punkte auflegte.

Rekordverdächtig: … waren im Hinspiel die 46 Punkte (7/11 Dreier) von Brown – zu dumm, dass Oldenburgs Chris Clemons kurz zuvor sogar 52 Punkte erzielt hatte.

Meilensteine: Hamburgs Kenneth Ogbe ist einen Zähler vom 1.500. Punkt in der easyCredit BBL entfernt. Sein Teamkollege Niklas Wimberg braucht noch drei Rebounds zum 750.

Am Rande der Bande: Bemerkenswert: Vechtas Run kam zuletzt ohne den verletzten Big Man Tibor Pleiß und auch ohne Kapitän Joschka Ferner (erst Finger-, jetzt Sprunggelenksverletzung) zustande. Bei den Gastgebern dürfte Martin Breunig wieder zur Verfügung stehen.

Alte Bekannte: Vechtas Luc van Slooten und Hamburgs Benedikt Turudic haben 71 gemeinsame Spiele für die Basketball Löwen Braunschweig bestritten.

Was die Lokalpresse schreibt: Ja, diese Saison ist noch sehr spannend. Ebenfalls interessant ist aber auch, was in der kommenden Spielzeit passiert. Stichwort Transfers. Wie das Hamburger Abendblatt exklusiv berichtet, steht eine Verpflichtung für Vechta bereits fest. Und bei Towers-Spielmacher Ross Williams ist vertraglich alles anders als gedacht.

In Europa und weltweit – German Basketball is mad sexy: Beim ruhmreichen Albert-Schweitzer-Turnier in Mannheim holte Deutschland am Wochenende zum dritten Mal nach 2016 und 2018 die Goldmedaille. Im Finale schlug die Mannschaft von Bundestrainer Alan Ibrahimagic zum zweiten Mal Slowenien (83:79), das schon in der Gruppenphase den Deutschen unterlegen war. Somit hat Deutschland bei den jüngsten vier Auflagen des AST dreimal den Titel geholt – wenn das nicht mad sexy ist!

Livestream: Die Partie wird am Sonntag ab 17.45 Uhr live hier bei Dyn übertragen. Kommentator ist Arne Malsch.